Grünes Vorbild für EU-Kommissar Stavros Dimas

Der neue grüne OB von Tübingen, Boris Palmer, scheint nicht nur in Baden-Württemberg Einfluss zu haben.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas wechselt jetzt den Dienstwagen von Mercedes zu Toyota – wegen der besseren Umweltverträglichkeit. Bei vergleichbarer Leistung statt 270 Gramm bei der S-Klasse von DaimlerChrysler nur 186 Gramm CO2 pro Kilometer beim Toyota Lexus.

Boris Palmer hat sich schon im Dezember – noch vor Amtsantritt – für einen Toyota Prius entschieden. Billiger und umweltschonender.

Ist die deutsche Autoindustrie zu schlecht, um das auch hinzukriegen?

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6 Responses to “Grünes Vorbild für EU-Kommissar Stavros Dimas”

  1. Nee, das hat nur was mit Kundenorientierung zu tun. Ich glaube das Problem ist zu banal. Es traut sich keiner.

  2. Naja, wenn man genug sucht, findet man sicherlich auch ein deutsches Auto, das umweltschonender ist … (umweltschonender klingt irgendwie nach bischenwenigerumweltschädlich).

  3. Vielleicht in der Unterklasse, aber bei der Mittel- und Oberklasse ist das offenbar nicht der Fall. Genau deshalb wehrt sich die deutsche Automobilindustrie ja so gegen die geplanten Klimaschutz-Vorgaben der EU – und Merkel hilft ihnen dabei. Von einer ehemaligen Umweltministerin hätte ich da mehr erwartet.

    Und „bisschen weniger umweltschädlich“ ist ja genau der Punkt. Umweltschädlich ist es so oder so. Man mildert es nur ab.

  4. Marc Eder

    Das ist wirklich sehr vorbildlich vom Herrn Eu-Beamten Dimas. Sein Lexus GS 450h mit 345 PS verbraucht in der Praxis tatsächlich kaum mehr als 10 Liter, wenn man vorsichtig fährt.

    Da sollen sich die Leute, die aus purer Umweltsünder-Willkür einen gebrauchten Golf II Diesel mit 54 PS ohne Rußpartikelfilter um 1000 € fahren, einmal darüber nachdenken.

    Stimmt schon, der alte Golf braucht keine 6 Liter, aber denken Sie an die Gesundheitskosten, falls der Golf-II-Fahrer verunfallt! Herr Dimas wird vergleichsweise unverletzt aussteigen.

    Es ist schon unglaublich, wie abgehoben sich EU-Beamte benehmen können, während sie 60.000 € nach Japan bezahlen und keineswegs nachgewiesen ist, dass ein Hybrid-Fahrzeuge in der Gesamtrechnung weniger Umweltbelastung verursacht als – z. B. – ein VW Polo.

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