Klimawandel: Kritisches Interview mit VW-Chef

Ein sehr interessantes und sehr kritisches Interview von den Redakteuren Stefan Aust, Dietmar Hawranek und Armin Mahler mit dem neuen VW-Chef Martin Winterkorn habe ich eben bei SPIEGEL online gelesen. Ein Auszug:

Winterkorn: Zunächst wird es bei jeder Modellreihe von Volkswagen ein Eco-Modell geben. Wir nennen das Blue Motion. Beim Passat und Polo haben wir angefangen, beim Golf werden wir weitermachen. Diese Modelle haben beispielsweise besonders effiziente Motoren, Leichtlaufreifen, ein anders übersetztes Getriebe. Sie sollen mit ihrem niedrigen Verbrauch in ihrer Klasse führend sein.

SPIEGEL: In den vergangenen Jahren steuerte der VW-Konzern in die entgegengesetzte Richtung: …

Lesenswert!

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2 Responses to “Klimawandel: Kritisches Interview mit VW-Chef”

  1. Warum hacken alle permanent auf den Automobilherstellern rum?

    Solange der öffentliche Nahverkehr jedes Jahr teurer und das Angebot noch weiter ausgedünnt wird, bleibt das Auto einziger Garant für Mobilität.
    Wenn die Spritsparmodelle reihenweise floppen, dann stimmt das Anreizsystem nicht.

  2. Und wer wehrt sich, wenn mehr oder bessere Anreize für den ÖPNV und gegen das Auto kommen sollen? Richtig, die Autoindustrie. Ist ja auch verständlich, aber ich glaube schon, dass sie an dem ganzen nicht ganz unschuldig ist.

    Es ist ja nicht so, dass man immer nur auf Nachfrage reagieren würde. Oft schafft man sie auch erst. Das hat man aber in Richtung Ökologie nicht getan, sondern, wenn dann in die andere Richtung.

    Irgendein französischer Hersteller (Renault?) hatte hingegen schon vor einigen Jahren eine Werbekampagne „Raucher oder Nichtraucher“ – ging um Diesel-Rußfilter, glaube ich.

    Nichtsdestotrotz natürlich auch der Appell an die Bürger, eben auch umweltfreundliche Autos zu fahren und nicht doch letztenendes wieder eher auf die PS zu schielen.

    Dass der ÖPNV ausgebaut werden muss, steht für mich auch außer Frage. Aber SPD und CDU haben ja im Bund die Regionalisierungsmittel gekürzt, die klassisch genau dafür da sind – für den Schienenverkehr im Land. Dafür gab’s etwas mehr vom Mehrwertsteuerkuchen. Niedersachsen und Baden-Württemberg haben am meisten ihr Schienennetz zusammengestrichen. Die meisten Länder haben die Kürzung nicht 1:1 wiedergegeben.

    Und dann kommen diese Leutchen wieder damit, sie hätten jetzt tolle Ideen, wie man das Klima schützen könnte.

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