Pauli, Politik und Pornos

Von mir aus soll Gabriele Pauli Pornos drehen. Das ist doch alles kein Grund, irgendwelche politischen Ämter ruhen zu lassen. Aber in der CSU sind offenbar schon ein paar Fotos mit Latex-Handschuhen zuviel.

Gut, geschickt war das von ihr sicher nicht (jedenfalls nicht, wenn sie tatsächlich noch was werden will in der CSU), aber mal im Ernst: Was soll der Aufstand?

{lang: 'de'}

13 Responses to “Pauli, Politik und Pornos”

  1. Hihi … da hat Dich der Kai kalt erwischt, Henning ;)

    Egal, ich sehe das genau so wie Du. Ist doch irgendwie abartig, dass öffentliche Personen nicht dürfen, was wir nicht-öffentliche Personen eh machen. Ich denke da auch an Britneys (Hallo Google!) dicke Schamlippen in der Limousine … die breite Masse ist oft schlimm genug, aber dass die CSU da so eine Welle macht – naja, Überraschen sollte mich das eigentlich nicht … Überraschen würde es mich auch nicht, wenn der Stoiber demnächst in Lack und Leder zu sehen ist …

  2. @Till: Dann sollte sie aber nur was tun, dass nur die CSU verärgert. So macht sie sich ja in Augen aller lächerlich und die Partei, wo sie dann hingeht (Freie Wähler wohl) wird sich überlegen, ob sie diese Frau für ihr ein Spitzenamt vorschlagen wird.

  3. @Kai/Stefan
    Ich glaube nicht, dass Google Alliterationen honoriert. *g*
    Das sollte eher ein Eye-Catcher (und eine kleine Provokation) für menschliche Leser sein. Das hat ja offenbar auch funktioniert. :-)

    @Stefan
    Zum Thema dürfen: Da sind auch nicht alle öffentlichen Personen gleich. Aber irgendwie wird oft krampfhaft versucht, Themen wie Politik und Sex zu trennen. Wenn Gina Wild alias Michaela Schaffrath (die ja schon eine öffentliche Person ist) jetzt Politikerin werden wöllte, warum nicht? Ich kann jetzt zwar ihre politische Kompetenz nicht einschätzen, aber ihre sexuelle Vergangenheit sollte dabei jedenfalls eigentlich kein Hindernis sein.

  4. @Henning: Vielleicht gilt Politik allgemein als unsexy und das könnte als Rückschluss bedeuten, das etwas, das sexy ist, unmöglich politisch sein kann. Ist zwar quatsch, aber vielleicht der Grund für die ablehnende Haltung. Schade ist es in jedem Fall und die Vorstellung, dass alle Politiker schlechten Sex haben müssen – oder besser noch gar keinen – scheint für viele nicht so abwegig zu sein, als man meinen sollte.

  5. nichtgenosse

    Die CSU versteht sich als wertorientierte, traditionelle Partei. Dass hierzu nicht Lacklederdominafotos gehören, muss man wohl akzeptieren. Das S steht nun einmal nicht für Sadomaso.
    Werte sind eine persönliche Angelegenheit, ähnlich wie Geschmäcker, und da kann man es auch ignorant nennen, wenn andere diese Werte nicht teilen, aber dennoch jener Gruppe selbst Intoleranz vorzuwerfen trachten, wenn diese nur ihre eigenen Werte verteidigen.

  6. Irgendwie drängt sich halt letztendlich doch der Eindruck auf, dass sie einfach nur Publicity will.

    Unabhängig davon, ob man jetzt Latexhandschuhe daneben findet oder nicht.

  7. Da sieht man mal, was für ein verlogener Haufen die CSU ist. Der Wiesheu hat in stark alkoholisiertem Zustand eine Frau tot gefahren und wurde später still und heimlich rehabilitiert und bayerischer Wirtschaftsminister.

  8. Zur Nachfolge Stoibers:

    wie immer: das arme „Wahlvolk“ hat wie immer nur Volltrottel und primitive Arschlöcher zur Auswahl

    Schafft die Politiker endlich einmal ab .. dann muss ich auch keine Steuern mehr zahlen für solche Sesselfurzer

    Nina

  9. Genau, dann gilt einfach wieder das Recht des Stärkeren! Demokratie ist doch was für Weicheier.

    Hallo?

  10. ich würde mir wünschen dass die politiker mehr demut zeigen. kein affiges machtgehabe an den tag legen, sondern einfach zum wohle des volkes tätig werden. erwin teufel hat das, denke ich, nicht schlecht gemacht. und die leute haben es honoriert (bis er dann freilich von oettinger weggemobbt wurde).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.