StudiVZ verkauft: Holtzbrinck zahlt 100 Mio Euro

Laut SPIEGEL online wurde das StudiVZ gestern für 100 Millionen Euro an den Holtzbrinck-Verlag verkauft. Die Gründer Ehssan Dariani & Co. bleiben im Management. Der StudiVZ-Pressesprecher Tilo Bonow meint, der Preis wäre „deutlich unter 100 Millionen Euro“ gewesen.

Nun bin ich mal auf die Reaktionen in der Blogosphäre gespannt. Es gab ja in den letzten Monaten eine riesige Diskussion (siehe unten) über das StudiVZ, seinen Datenschutz, seine Führung und auch Verkaufsgerüchte. Allerdings hieß es da, das StudiVZ solle an sein amerikanisches Original, Facebook, verkauft werden.

Ältere Beiträge von mir zum Thema:
StudiVZ: News, Kritik und Bashing (16.11.2006)
StudiVZ weltweit meistgesuchter Begriff (16.11.2006)
Zusammenfassung: StudiVZ – Worum geht’s? (17.11.2006)
StudiVZ über Datenschutz (17.11.2006)
Thema StudiVZ nervt (26.11.2006)
StudiVZ wieder online – Diskussion geht weiter (05.12.2006)

Update: Don Alphonso kommentiert den Verkauf in seiner Blogbar.

Update 2: Andreas Dittes schreibt sehr ausführlich und hat einige weitere Infos (u.a. dass Springer der zweite Bieter war). StudiVZ-Investor Kolja Hebenstreit freut sich natürlich und auch im StudiVZ-Blog wird berichtet und diskutiert (schon 132 Kommentare).

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4 Responses to “StudiVZ verkauft: Holtzbrinck zahlt 100 Mio Euro”

  1. Naja … dann ist die Diskussion wohl vorerst beendet? Oder geht die jetzt erst richtig los … wir werden sehen.

  2. Grade im heise-Artikel gefunden: „Inoffizielle Nutzerstatistiken“
    http://studivz.irgendwo.org/
    Besonders die politischen Orientierungen der Studiengänge sind interessant. Politikwissenschaftler sind am seltensten unpolitisch. Ok, sollte keine große Überraschung sein…

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