Auf der Straße erkannt

Schönes Wetter, überall gute Laune. Ich steh an ner Ampel und warte, dass sie grün wird. Mit mir stehen noch etwa 5-10 andere da. Einer dreht sich um – wie man sich halt an ner Ampel mal umschaut, weil man eh nichts Besseres zu tun hat – und grüßt mich.

Ich hab ihm wohl ein riesengroßes Fragezeichen an den Kopf geworfen, so dass er entgegnete: „Du bist doch der Studentenvertreter, oder?“

Da ich seit drei Jahren in keinem Uni-Gremium mehr bin und der Studiengebühren-Protest auch schon drei Jahre her ist, meinte ich: „Hm, ja, ich war beim Studiengebühren-Protest dabei…“

Irgendwie fast unheimlich.

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9 Responses to “Auf der Straße erkannt”

  1. juergen_p

    Ich glaube, ich habe Dich dafür schon mal im Bus erkannt ;-)

  2. Das ist gefährlich. Ich laufe dir demnächst vielleicht in deinem Fitnesscenter über den Weg. Der Vorteil ist auf meiner Seite. Ich weiss wie du aussiehst :-)

    Aber keine Panik: Ich halt mich bei Prominenz immer zurück :-)

  3. Wenn du mir hier in Duisburg über den Weg laufen würdest, würde ich auch direkt ein Autogramm von dir einfordern. „Du bist doch dieser nette Blogger, hm?“

  4. @juergen_p
    Hilfe, mach mir keine Angst. Muss ich mich ja ab sofort benehmen. ;-)

    @Tim
    Oh, ich muss da ja noch was beantworten. Jaja, Prominenz… :-P

    @Tina
    In Duisburg würdest du mich wohl kaum erkennen, weil du da ja nicht mit mir rechnen würdest. Abgesehen davon würd ich mich wohl melden, wenn ich in der Gegend sein würde. :-)
    Autogramm? Ich werd genau aufpassen, was ich da unterschreibe!

    Mir fällt gerade noch ein, dass ich letztens nachts jemanden getroffen habe, den ich kannte, der mir dann zwei andere vorgestellt hatte und der eine bei Nennung meines Vornamens gleich fragte, ob ich Henning Schürig wäre. Na gut, der war angehender Journalist und kannte mich vom Stichwort Studiengebühren-Protest.

  5. Johannes

    @Henning

    hihi, ist mir so ähnlich auch schon passiert. Wahlweise auch mit. „Du bist doch der, der die Vollversammlungen moderiert“ – scheinbar haben Studierende ein langes Gedächtnis für die abnormale Gattung der Studierendenvertreter

  6. Michael

    passiert mir täglich. Im Ernst. Zur Zeit werde ich wieder fast täglich
    auf den neuen Studienplan angesprochen. Leute grüssen mich, dich
    gar nicht kenne. Ist ganz witzig. Aber nach 8 Jahren Vertreter hat man
    ja fast schon 2 Generationen an Studies „überlebt“.

  7. Ich bin eigentlich seit drei Jahren fast gar nicht mehr aktiv. Das ist der Punkt.

  8. Ein mal Studentenvertreter – immer Studentenvertreter. Wirst Du wohl aus der Bildungspolitik nicht mehr rauskommen – Schicksal.

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