Betäubt oder nicht betäubt – und wenn, dann wo

Ich komme gerade vom Zahnarzt. Irgendwie wollte die Betäubung links unten nicht so richtig. In der Lippe spürte ich sie erst als der Zahnarzt nach dem Bohren (eine Füllung war rausgekommen) die Watte-Dinger wieder rausnahm.

Die zehn Minuten zwischen Betäubung und Behandlungsbeginn spürte ich kaum was. Aber die Zahnarzt-Helferinnen fragten immer wieder, ob’s jetzt betäubt ist. Ich antwortete mit „ein bisschen“, aber irgendwann hatte die Geduld ein Ende und ich kam unter den Bohrer – kaum betäubt. Wirklich viel war da allerdings nicht zu machen. Die Stelle musste nur wieder etwas angeraut werden oder so.

Aber dann entdeckte er noch eine Einnahmequelle an einem Zahn. Er sagte unschöne Wörter wie Wurzelbehandlung und ob wir heute schon damit anfangen sollten. „Wenn ich schon mal da bin“, dachte ich mir. Zum Glück hatte ich mir nach dem Zahnarzt-Termin nichts vorgenommen.

Also wieder Betäubung, diesmal nicht unten links, sondern oben rechts. Quasi in dem Moment in dem er die Nadel reinstieß, spürte ich schon die aufkommende Betäubung. Vom Bohren hab ich dann auch nicht viel gespürt. Aber jetzt ist sogar mein rechtes Nasenloch (oder das, was da drumherum ist) betäubt.

Es ist wirklich unschön, wenn man das Gefühl hat, es fehlt die halbe Nase und man könne durch ein Nasenloch absolut null komma gar nicht atmen.

{lang: 'de'}

9 Responses to “Betäubt oder nicht betäubt – und wenn, dann wo”

  1. Wurzelbehandlung ist aber sehr unangenehm, besonders wenn die Betäubung wieder nachlässt…

  2. bah, wie schrecklich.
    ich hatte mal eine wurzelresektion, bei der die betäubung nicht richtig wirkte. scheusslich!
    eingriffe am gebiss sind nie nett!
    wünsch dir gute besserung!

  3. Also ich hasse dieses Nachbetäubt sein und auch, dass mir die Lippe immer noch Stunden nach der Behandlung runterhängt. Besonders übel finde ich, wenn die Betäubung den Platz für dieses eklige Kribbeln macht. Deshalb verzichte ich grundsätzlich auf Betäubungen. Hab so einen CIA-Ich-Bin-Außerhalb-Meines-Körpers Trick und fahre auch bei Wurzelbehandlungen dabei sehr gut. Beim Zahnziehen könnte ich aber schon auf eine kleine Betäubung zurückgreifen.

    Aber zurück zu Dir: Gute Besserung und alles Gute für Deinen Zahn.

  4. Ich sehe das auch wie Stefan, ich finde die stundenlange Betäubung im nachhinein schlimmer, als die meist wenigen Minuten schmerzen während der Behandlung. Leider verzichtet der ZA ungern darauf, da in der Spritze auch ein Blutgerinnungsmittel enthalten ist. :(

  5. Danke an alle!

    Ich war eh noch sehr müde von der langen Nacht davor und hab mich kurzerhand kurz nach diesem Eintrag einfach wieder schlafen gelegt. So habe ich dann weder von der Nachbetäubung, noch von Nachschmerzen nach der Betäubung etwas mitbekommen. :-)

  6. Brrrr…. ich hätte besser schon beim ersten Satz aufhören sollen zu lesen. Zahnärzte und ich vertragen sich nicht besonders – zumal bei mir höchstens eine Behandlung in Vollnarkose harmlos abläuft. Bei einem Satz wie „Wurzelbehandlung…. sollen wir HEUTE schon damit anfangen?“ wäre ich schon längst vom Stuhl gesprungen… vielleicht DEMNÄCHST mal.

  7. Zahnarzt-XXL

    Also ich kann davon auch ein Lied singen. Bei einer Wurzelbehandlung reichten 4 Spritzen nicht aus, war immer noch Unerträglich. Ich tat der Zahnärztin schon leid. Selbst als alles fertig war, hatte ich noch Tagelang ziemlich arge Schmerzen. Seitdem ist das Wort Wurzelbehandlung sowas wie ein rotes Tuch für mich. Aber nützt ja nix.

  8. Heisenberg

    Auch wenns schon älter ist….
    Ich hatte letztens auch eine Behandlung, und meine komplette Seitenhälfte war betäubt, weil ich auch hinten links der Backenzahn behandelt werden musste. Naja was solls. Hinter mir hab ichs ;) Alles gute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.