Doppelspitze, Flügelkämpfe und Claudia Roth

Das Ende der grünen Doppelspitze, das Ende der Flügelkämpfe und die Zukunft von Claudia Roth (die in der aktuellen Doppelspitze den linken Parteiflügel repräsentiert). Sehr viel End-Stimmung für einen einzigen Artikel in der Welt.

Am Ende dieser Absatz, den ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen kann:

In den Rücken fallen könnte den Parteireformern ausgerechnet die Jugend. Unter den jungen Grünen bestehe an der Notwendigkeit der Doppelspitze kein Zweifel, sagt der 28-jährige Sven Lehmann, Mitglied im NRW-Landesvorstand. „Sie muss aus Gründen der Machtteilung erhalten bleiben.“ Auch stehe Claudia Roth bei den Jungen hoch im Kurs. Mit ihrem Pathos verkörpert sie das, was der Nachwuchs mag: Authentizität.

Der 26-jährige Henning Schürig, Mitglied im BaWü-Landesvorstand, kennt hingegen viele junge Grüne, die sowohl von der Doppelspitze als auch von Claudia Roth die Nase voll haben.

12 Responses to “Doppelspitze, Flügelkämpfe und Claudia Roth”

  1. Würde mal sagen, dass es, wenn es keine Doppelspitze mehr gäbe, auf Claudia Roth alleine herausliefe.

  2. Die Doppelspitze sollte mM nach schon bleiben – aber ob einer der Plätze unbedingt an Claudia Roth gehen sollte….

    Ich glaube in der Grünen Jugend (die lustigerweise mit „jungen Grünen“ garnicht gemeint ist) gibt es eine sehr hohe Zustimmung zur Doppelspitze, der jetzige Vorstand ist dagegen schon länger unten durch

  3. Claudia polarisiert, entweder man liebt oder man hasst sie. Von daher nichts neues.

    Doppelspitze:
    Ich glaube über diese Frage sind alle Argumente seit Jahren ausgetauscht. Ich bin klar dafür (also 4:1).

    Eine Aussage von Olaf Palmer finde ich etwas seltsam:
    „Es gibt inzwischen in der Partei eine Generation, die nicht entlang der Grundsatzfrage ‚Regieren oder Opponieren‘ politisiert wurde.“
    Sorry, das ist mal wieder typische Realo-Propaganda. Als ob das den Unterschied zwischen Linken und Reformern ausmachen würde.

  4. Boris natürlich. Das kommt dv. wenn man zu solche Uhrzeiten noch kommentiert.

  5. 2:2, ich halte es da wie Henning

    @jk, ist Olaf Palmer eine mischung aus Boris Palmer und Olof Palme?

  6. Ist zwar schon etwas älter, aber ich stoße gerade wieder darauf. Mir ging es oben eigentlich vor allem darum, dass der Artikel bzw. das Zitat suggerierte, das würden alle jungen Grünen so sehen.

    Insofern kann ich mit 4:2 gut leben, denn das belegt ja gerade die Uneinheitlichkeit.

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