Köln, Berlin und Blog der Woche

Jetzt geht’s irgendwie Schlag auf Schlag. Erstens wurde ich heute von PR-Blogger Klaus Eck als Referent für das Social Web Breakfast in Köln als Referent angefragt, zweitens bin ich in gut zwei Wochen wieder für ein paar Tage in Berlin und drittens bin ich heute bei BloggerAmt.de mit einem sehr netten Text zum „Blog der Woche“ gekürt worden.

Für Köln habe ich gleich zugesagt, auch wenn es etwas sportlich wird. In Stuttgart ist am Vortag noch die do.it-Konferenz, wo wir von NETFORMIC als Aussteller dabei sind und in Köln geht es am 14. Oktober auch gleich um 8:30 Uhr los (warum das dann nicht Social Web Night heißt, muss ich mal noch fragen ;-)).

Ich freu mich über die Anfrage als Referent und bin sehr gespannt auf die Leute und die Diskussion. Das Thema ist „Branding 2.0„, genauer: Wie Unternehmen ihre Marke in Social Networks bekannt machen können. „Network Publishing“ war auch ein Schlagwort im Telefonat mit Klaus. „Du brauchst einfach nur erzählen, was du eh machst. Ohne Powerpoint und so.“ Na dann… :-)

Was Berlin angeht: Da bin ich auf einer Abgeordnetenfahrt kurzfristig als Teilnehmer eingesprungen. Jede/r Abgeordnete kann pro Jahr 100 Menschen nach Berlin einladen, um Wähler und Politik näher zueinander zu bringen. Der Bundestag wird besucht und 1-2 Ministerien. Bei uns steht diesmal sogar das Kanzleramt auf dem Programm.
Immer sehr spannend diese Reisen und Fahrt, Unterkunft und Verpflegung werden vom Bundestag bezahlt. Wendet euch an eure Abgeordneten im Wahlkreis (jaja, spätestens jetzt sollte man die kennen ;-)), wenn ihr bei sowas mal mitfahren wollt. Ist sehr interessant.

Zum Blog der Woche kann ich gar nichts weiter sagen außer: Danke! Freut mich sehr, „Blog der Woche KW 41/08“ zu sein. Ich freu mich vor allem aber auch über den netten Text. :-)

Mal sehen, was diese Woche noch so bringt. Hoffentlich nicht zu viel, der Zeitplan wird eng und es gibt noch ein paar Sachen um die ich mich dringend kümmern muss.

8 Responses to “Köln, Berlin und Blog der Woche”

  1. Wenn ich falsch liege, lasse ich mich gerne belehren aber unter

    „Wie Unternehmen ihre Marke in Social Networks bekannt machen können.“

    fallen mir nur Dinge aus den Bereichen „dubios und schmierig“ bis „rechtswidrig“ ein.

  2. Dein Blogbeitrag: „Köln, Berlin und Blog der Woche“ gefällt mir sehr gut.
    Ich bin über den „Blog der Woche“ auf Dich aufmerksam geworden und werde sicherlich wieder kommen. Interessant bei Dir.

    Gruß und Glückwunsch!
    Martina

  3. @Kittyluka
    Für nen Kaffee sollte es reichen. *g* Ich melde mich.

    @niels
    Du liegst falsch. Es folgt die gewünschte Belehrung:
    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten in Social Networks zu versuchen, auf seine Marke aufmerksam zu machen. Eine wäre Spam, klar. Wäre aber, wenn überhaupt, nur kurzfristig ein positiver Effekt. Danach wäre die Marke verbrannt. Aber wenn ein Unternehmen für seine Mitarbeiter oder Kunden eine Seite oder Gruppe in Facebook aufmacht, der man beitreten kann? Ist das dann „dubios und schmierig“? Ist es böse, wenn ein Unternehmen twittert? Oder FriendFeed nutzt? Oder Xing?

    Es kommt immer drauf an, wie man etwas nutzt. Übrigens wurde ich angefragt, weil ich diese Dinge als (Privat-)Person tue, was sich ja zumindest teilweise auch auf Unternehmen oder Organisationen übertragen lässt.

    Vorhin hatte ich auch eine kleine Diskussion über Suchmaschinenoptimierung (SEO). Auch da denken viele zuerst an böse Dinge wie Spam-Kommentare usw. Es gibt aber viele Dinge, die man alleine auf seiner eigenen Seite tun kann. Die Wahl der richtigen Überschrift, sprechende URLs (also wie z.B. bei diesem Blog-Eintrag statt „…/?p=463“) oder auch die interne Verlinkung. Das macht schon viel aus.
    Klar, man kann auch spammen. Aber das ist nicht die seriöse Art der Suchmaschinenoptimierung. Man unterteilt da übrigens in „Black Hats“ und „White Hats“, also gute und böse SEOs, wenn man so will.

    @Martina
    Danke! Freue mich über so nettes Feedback und über eine neue Leserin. :-)

  4. Henning: Hast schon recht, man muss differenzieren, was genau passiert. Aber ein Hauch Schmierigkeit bleibt auch, wenn ein Unternehmen nur ’ne StudiVZ-Gruppe für $GANZTOLLEMARKE zusammendengelt. Denn suggeriert wird ja unterschwellig, dass die ein begeisterter Konsument eingerichtet hätte.

  5. Update: Jetzt kommt doch etwas Entschleunigung. Der Termin in Köln wurde soeben auf den 9.12. verschoben. Ist mir auch nicht unrecht, dann ist es in der nächsten Woche nicht ganz so eng.

    @niels
    Nicht unbedingt. Die NETFORMIC-Gruppe in Facebook z.B. wurde vom Geschäftsführer gegründet, der das auch im Profil stehen hat. Außerdem ist sie ohnehin nicht für die breite Masse gedacht, sondern mehr für Mitarbeiter, Freunde und Partner der Firma.

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