Morgenbotschaft mit Basteloption

Als ich vorhin aufgestanden bin, war die Wohnung leer und ich fand folgenden Zettel:

„Hallo Henning, wir sind unterwegs. Fühl Dich frei: Essen, trinken, PC, TV, LEGO und was du noch so findest. Der Schlüssel ist für dich.“

Da hab ich mir gleich erstmal mit Lego was gebastelt. ;-)

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11 Responses to “Morgenbotschaft mit Basteloption”

  1. Oh Lego, das hab ich als Kind über alles geliebt und oft auch den Großteil eines Tages damit verbringen können. Das ist eigentlich ein Grund mehr, mir zu wünschen, unser Nachwuchs wird ein Junge. Dann kann ich auch wieder ganz viel Lego kaufen und bauen. :D

  2. Ja genau – wir wollen ein Foto sehen – und bitte keine windigen Ausreden!!!

  3. @Dennis: was bringt dich zu der Annahme, dass Mädchen nicht mit Lego spielen (dürfen/können/sollen/wollen)?

    @Henning: 12:17 Uhr und „Morgenbotschaft“ im Titel erzeugt bei mir dann inzwischen doch kognitive Dissonanzen. Und ich will das gebaute Gebilde ebenfalls sehen.

  4. @ Till: Ein Mädchen darf/kann/soll und will hoffentlich auch Lego spielen. Meistens spielen aber doch eher die Jungs Lego, oder nicht? ;) Ich kenn da nicht so viele Mädels wie Jungs, die früher Lego spielten. Falls es doch ein Mädchen wird und ich sie zum Lego spielen bringe, freu ich mich aber genauso! ;)

  5. @Dennis: „Meistens spielen aber doch eher die Jungs Lego, oder nicht?“ — als Soziologe tendiere ich da erstmal zu „Ist eine empirisch offene Frage“, als genderpolitisch interessierter Mensch zu „Selbst wenn es so sein sollte, muss das so sein?“. Daten dazu finde ich auf die Schnelle nicht, in meinem Bekanntenkreis und in meiner Familie ist es jedenfalls definitiv nicht so. Lego selbst ist (bzw. war, inzwischen ist ja alles pink/hellblau durchgestylt) gender-neutral.

  6. @ Till: Nein, dass muss selbstverständlich nicht so sein. Ich wollte und will ja auch nicht behaupten, Mädchen spielen kein Lego. Ich habe mich nur auf meine eigene Wahrnehmung und Erfahrungen bezogen, dass eben zu der Zeit als ich Lego spielte, es in meinem Umfeld wenig Mädchen gab, die sich auch viel mit Lego beschäftigten.

    Und wie gesagt, falls es eine kleine Prinzessin wird, habe ich absolut nichts dagegen, wenn sie sich auch für Lego begeistern kann. Im Gegenteil. Nur ob es so pinke und „durchgestylte“ Bausätze sein müssen, darüber lässt sich dann sicherlich sehr schön streiten. ;)

  7. @Dennis: glücklicherweise sind kleine Kinder keine Kaufhausprospekte. Der Weg vom gender-neutralen Spielzeug zum pinken „Mädchenbausatz“ mit Prinzessinmotiv ist jedenfalls genauso Blödsinn wie die um sich greifende Unsitte, Mädchen als Prinzessin zu bezeichnen und zu betrachtet. (Sorry für die Ereiferung, aber ich finde es „dank“ durchgestylter Feenwelt als Mädchenstandard nicht ganz einfach, meine Tochter z.B. vernünftig anzuziehen. Von Lego/Duplo gibt es ja glücklicherweise noch auch nicht durchgestylte Sets. Damit spielt Zora durchaus gerne.)

    Jetzt fehlt von Henning nur noch die Aussage dazu, was er denn gebaut hat, und ob die Bausteine rosa waren.

  8. Ihr nehmt das alle ernst? Ich hab ganz bewusst nen Zwinker-Smiley da hingemacht. Ich glaube auch nicht, dass ich vor dem Duschen mehr als zwei Lego-Steine zusammenbekommen hätte. ;-)

    @Till
    Da steht doch extra „als ich vorhin aufgestanden bin“. Ach ja, und die Lego-Steine der Jungs(!) sind einfach nur bunt. Ob rosa dabei ist, hab ich nicht überprüft.

  9. Heute morgen hab ich immerhin zusammen mit einem von den Kleinen Duplo-Frauen auf einem vom anderen Kleinen gebauten Duplo-Haus platziert.

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