Über 40 % grün in Freising

Heute waren die Stichwahlen der bayerischen Kommunalwahlen. Und wenn man so die Presse dazu liest, kommt einem schon mal so eine Schlagzeile unter:
Kein grüner Landrat in Freising – Bundesweite Premiere gescheitert

So kann man das formulieren. Wenn man dann aber liest, dass der grüne Kandidat Christian Magerl 41,5 % hatte, CSU und SPD schon aus dem Rennen waren und der Freie-Wähler-Kandidat Michael Schwaiger 58,5 % holte, dann kann man doch damit sehr zufrieden sein.

Ich muss zugeben, von der womöglich bevorstehenden Premiere in Freising nichts mitbekommen zu haben. Das wäre natürlich eine extrem geniale Sensation gewesen. Aber auch so ist es doch ein wirklich grandioser Erfolg. Über 40 % Grün-Wähler und das in Bayern!

4 Responses to “Über 40 % grün in Freising”

  1. Naja, so eine Sensation sind die 41 Prozent in Freising für die Grünen auch nicht:
    In Freising gibt es seit Jahren nur ein einziges Thema: Verhinderung des Flughafenausbaus.

    Da würde wohl selbst ich die Grünen wählen, wenn sie mir bei diesem Ziel weiter helfen, egal ob mir die sonstigen politischen Ziele passen oder nicht! :)

  2. Hmm… Wenn man böse sein möchte, könnte auch nur 40% Ablehnung für den freien Kandidaten der Grund sein ;)

    Aber schon Klasse, wenn in der ersten Runde nur eine Grüne und eine freier übrig bleiben!

  3. Fast noch relevanter: „Grüne im Stadtrat Freising mit 22% zweitstärkste Kraft“ (Quelle). Ist zwar schon zwei Wochen alt, aber trotzdem ein interessantes Ergebnis.

  4. Die Grünen sind in Bayern schon lange recht stark und werden das auch weiter ausbauen können. Teilweise sind sie inzwischen gleichstark wie die SPD. In meinem Unterbezirk wurde gestern in einer Stcihwahl eine Grüne Bgm.In gewählt. Damit sind es bereits zwei grüne Bürgermeister bei uns, wogegen die SPD immer mehr Ortschaften verliert.

    Aber zu den Freien. Die FW sind ein Faktor der inzwischen selbst der CSU Angst macht. Angeblich ja keine Partei, die Meinung ist fast beliebig und alle wählen die Freien Wähler weil die ja nichts mit den Parteien am Hut haben.

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