Was ist Twitter?

Twitter ist ein Dienst, den mal wieder nur die mögen, die ihn nutzen. Ich hab ein paar Monate kopfschüttelnd den Twitter-Hype betrachtet, mir die Seite mal angesehen und den Kopf noch mehr geschüttelt. Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, etwas zu verpassen. Immer wieder hieß es „Das hab ich doch getwittert“ oder „Das hat xy doch getwittert“.

Also hab ich mich registriert, einige Kontakte hinzugefügt und 2-3 Monate später mit dem ganzen Kram wieder aufgehört – weil er zu viel Zeit fraß. Das zeigt, wie gefesselt ich davon dann doch war – nachdem ich selbst Twitterer war. Seit einiger Zeit bin ich wieder dabei und bemühe mich, die Nachrichten, die während meiner Offline-Zeit kamen nicht oder nur sehr grob nachzulesen. Das spart Zeit. :-)

Und wer trotzdem wissen will, was Twitter ist, dem hilft dieses Video hier. Vielleicht muss man es dann nicht einmal selbst probieren. Wobei, ich denke schon. :-)

Viel Spaß mit „Twitter in plain English“ – seeehr gut verständliches Englisch.

Ach ja, meine Twitter-Updates gibt’s unter twitter.com/hensch.

Gefunden bei Jan Theofel.

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13 Responses to “Was ist Twitter?”

  1. Ich habe mich vor ein paar Tagen dort auch auch reiner Neugier angemeldet :-) Ja Frauen sind eben so, wollen alles ganz genau untersuchen.

    Wenn ich ehrlich bin, kann ich da nichts dran finden, das mich nun twittern lässt. Der tiefere Sinn ist mir auch irgendwie verborgen geblieben und meine Zeit kann ich ebenfalls anders verschwenden… ähm vertreiben.

    Aber vermutlich liegt das an mir, dass mir der tiefere Sinn bisher verborgen geblieben ist *g*

  2. Andreas Beierl

    Da hab ich mich auch mal registriert vor ein paar Monaten. Aber ich hab nach 5 Minuten die Lust verloren, eine nutzlosere Webseite hab ich nämlich selten gesehen.

  3. Das beruhigt mich ja, dass ich nicht alleine zu tief suche :-)

    Wenn ich mir wirklich die Zeit vertreiben möchte, absolute Langeweile habe, dann klick ich mich gern mal durch andere Blogrolls und finde nicht selten wahre Schätze ;-)
    Dazu brauche ich Twitter nun echt nicht.

  4. @Andreas Beierl
    Nach fünf Minuten hatte ich Twitter und den Hype dahinter auch noch nicht verstanden.

    @Wu-Lan-Tong
    Twitter ist ähnlich wie Bloggen nur viel kürzer. Es gibt Getwittere, das wirklich nur für diejenigen „relevant“ ist, die gerade vor Langeweile sterben und über jeden Funken Action dankbar sind. Es gibt aber auch Getwittere, das dich auf sehr interessante Blog-Einträge, News oder Gedanken hinweist.

    Interessant ist vor allem eigentlich die Schnelligkeit und die Ubiquität, also die Überall-Verfügbarkeit. Aber man muss es selbst erleben.

  5. thema datenschutz: wie schauts denn mit der privatsphaere bei twitter aus? werden alle „twitter“ gelogged, wer darf sie alles einsehen? oder ist alles public for everyone? dann waere es ja der seelenstriptease schlechthin und eine totalueberwachung eruebrigt sich dann wohl auch ;)
    „schau doch bei twitter nach“…
    man sollte da nicht ganz bedenkenlos drangehen.. die idee ist aber gut!

  6. Jeder Twitter-User entscheidet, ob jeder seine Tweets sehen kann oder ob das nur die Kontakte können bzw. Leute, die er extra freischaltet.

    Und was ich da reinschreibe, ist ja meine Sache. Genau wie beim Blog schreibe ich dort natürlich immer nur selektiv und habe meine persönlichen Grenzen, was die Privatsphäre angeht.

  7. Sponskonaut

    Nachdem ich immer öfter davon gehört habe, habe ich mir auch einfach mal angeschaut, um was es da geht, und bin ja der Meinung, dass es mal wieder so eine unsinnige „Erfindung“ des Web 2.0 ist, das (Hype bedingt) zu mehr hohstilisiert wird als es eigentlich ist. Sehe ich das richtig: Man bleibt quasi auf dem Laufenden, über das, was „Freunde“ gerade machen und erfährt dies über Kurznachrichten? Das ist genauso sinnvoll wie jede x-beliebige private Homepage, auf der ausschließlich sinnfreie Infos zu erfahren sind… Welche Infos sollen dabei schon wirklich interessant sein? Dass einer gerade im Supermarkt an der Kasse steht, gerade Wäsche aufhängt oder sich ein Süppchen warm macht?

  8. ein wenig stimmts ja schon ;)
    das erste was ich so las war „ich fahr jetzt nach hause“ oder „ich hol mir jetzt ein bier“. „hochinteressant“ also – belanglosigkeiten gibts da genug. zudem scheinen inzw. auch spammer und bot betreiber twitter „entdeckt“ zu haben. da gibts bots die gieren nach irgendwelchen urls um sie sich danach rasend einzuverleiben oder spammer, die dir „followen“. seine skepsis sollte man also nciht ganz ablegen, auch wenn die neugier erst ueberwiegen mag ;-)

  9. Was von Belang ist, ist ja höchst subjektiv. Bei einem Freund bei dem ich ohnehin überlege, ob ich den heute noch anrufe und ab wann er evtl. zu Hause ist und ich ihn gut erreichen kann, ist die Nachricht, dass er jetzt nach Hause fährt, für mich dann womöglich höchst relevant.

    Andererseits erfahre ich über Twitter ja auch ganz andere Dinge. Zum Beispiel erfuhr ich von der geplatzten rot-rot-grünen Regierung in Hessen per Twitter – längst bevor es auf SPON stand. Ich hab dann sogar noch drüber bloggen können, bevor SPON was hatte.

    Außerdem werde ich auf interessante Links aufmerksam, die Leute aus meinem „Netzwerk“ twittern oder kann auch mal Fragen stellen und kriege teilweise sehr hilfreiche Antworten.

    Je mehr Leuten ich followe, desto mehr stellt sich mir aber die Frage, wie ich das für mich relevante von dem für mich nicht relevanten trennen kann. Vor allem steuere ich es über die Auswahl der Leute, denen ich followe. Was aber, wenn jemand für mich fachlich äußerst interessante Dinge schreibt (und ich ihm deswegen followe) und er dann aber auch dazu neigt, Tweets, die nichts weiter als „Guten Morgen“, „Argh!“ oder „Gute Nacht“ enthalten, rauszujagen.

    Da suche ich derzeit noch nach intelligenten Methoden. Ideal wäre ein Tool, wo ich bei jedem User einzeln Filterworte festlegen kann („nur anzeigen, wenn Wort x vorkommt“ oder „alles anzeigen, es sei denn, es kommt Wort y vor“ usw.

  10. Alex Schestag

    Ich stimme Henning zu, es hängt davon ab, wie man dieses Tool nutzt. Daß manche es auf eine Weise nutzen, die banal und wenig sinnig ist, spricht doch nicht gegen das Tool an sich. Ich kann mich da wie Henning über politische und für mich beruflich relevante News auf dem Laufenden halten und bekomme sie oft, bevor sie woanders erscheinen. Das finde ich extrem nützlich.

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