Die Atomlobby und ihr heimlicher Wahlkampf

Unglaublich, was da gerade ein paar Tage vor der Wahl ans Licht kommt:

Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet – um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Lob gibt es in dem Strategiepapier für die Grünen (auch wenn es natürlich nicht als Lob gemeint ist):

Als echte Gegner werden nur die Grünen wahrgenommen: Sie hätten das größte Anti-Atom-Mobilisierungspotential.

Da kommt Schwung in den Wahlkampf…

2 Responses to “Die Atomlobby und ihr heimlicher Wahlkampf”

  1. Spiegel? Waren die das mit den Hitler Tagebüchern? Oder war das der Stern? Kann das alles ned auseinanderhalten… aber was angeblich alles immer vorliegt, ist echt schön…

  2. @Hubert
    Das mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern war der Stern.

    Aber abgesehen davon, haben ja laut Artikel offenbar weder e.on noch PRGS die Existenz des Papiers abstreiten – nur ob es einen Auftrag gab ist umstritten.

    Das Papier wurde übrigens von Greenpeace inzwischen veröffentlicht, wie ich eben bei Netzpolitik.org gelesen habe: http://www.netzpolitik.org/200.....wahlkampf/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.