Geschlechterrollen sind doof

Nicht dass das jetzt unbedingt mein neuer Schwerpunkt wäre, aber irgendwie ist mir halt schon wieder was Spannendes zum Thema Frauenpolitik in die digitalen Hände gefallen – ein Gender-Video der Grünen Jugend München (GJM) unter dem Motto „Mach die Welt wie sie dir gefällt“:

Und die Welt ein Stück mehr so machen wie sie mir gefällt, kann ich am 27. September.

Via Katharina Schulze auf Facebook.

10 Responses to “Geschlechterrollen sind doof”

  1. „Spannend“ fände ich, den Standpunkt zu der in Szene zwei dargestellten anscheinenden sexuellen Belästigung zu erfahren… so ganz genderneutral!

  2. evangeline_lilly

    Hm, also ich finde das echt nicht so gut..Männer als Sekretärinnen – das ist doch total unmännlich. Außerdem ist erwiesen, dass Männer zum beispiel im Haushalt nicht so geschickt sind wie Frauen. Ich finde die klassische Rollenverteilung eigentlich schon gut, es gibt ja wohl einen Grund dafür warum die Rollen schon immer so verteilt gewesen sind. Abgesehen davon hat sich das System über tausende von Jahren hinweg bewährt. Da brüh ich meinen Kaffee lieber selbst…

  3. tim berschter

    und wenn man geschlechterrollen umdreht…ja was dann. dann sind beide seiten sexistisch.

    „Sexismus jetzt auch für beide Seiten“ (Mario Barth, Sprecher der Grünen Landtagsfraktion)

    Viel Spaß beim Sexismus 2.0

  4. Sonntagsblogger

    Alles spinne eh. Es geht doch nicht darum Frauen in die Männerrolle zu stecken und umgekehrt. Sonder darum das endlich beide Geschlechter in ihrer eigenen Rolle voll anerkannt werden und sich aus keiner der beiden Rollen Nachteile ergeben. Dazu würden für mich gehören: Gleiche Bezahlung von Männer und Frauen bei gleicher Leistung, Annerkennung von „Hausfrauenjahren“ für die Rente und Wehrpflicht/Zivildienstpflicht für Frauen. Alles andere ist nur falsch verstandener Feminismus. Und das obige Video ist die typisch unreflektierte Art junger Leute mit dem Thema umzugehen.

  5. Es gibt keine „naturgemäßen Geschlechterrollen“. Das ist jedenfalls der Forschungsstand der Soziologie. Insofern kann’s nur darum gehen, allen Menschen alle Möglichkeiten zu eröffnen und dafür zu kämpfen, soziale Konventionen, die das verhindern, abzuschaffen. Wollte ich nur mal gesagt haben.

  6. @evangeline_lilly: Korrekt heißt es nicht mehr „Sekretärin“ sondern „Schreibkraft“. Das ganze nennt sich dann sprachliche Gleichberechtigung, zeigt aber auch, dass es ein Schuss in den Ofen sein kann wenn man es übertreibt. Meiner Meinung nach ist es eine Abwertung eine Sekretärin als Schreibkraft zu bezeichnen.

  7. klarer sexismus !
    völlig daneben das video

    es gibt heutzutage selbsthilfe gruppen für männer, die von ihren Frauen geschlagen werden

    sexuelle Belästigung von Männern durch Frauen ist real existent
    die selben Frauen schreiben gerne auch „Feminismus“ ganz groß

  8. Ich sehe es wie Till, die Geschlechterrollen sind anerzogen.
    Gleichberechtigung sollte schon längst selbstverständlich sein.

    Obwohl … Henning, hätten wir mit den Grünen die Chance,
    wieder ein Matriarchat zu bekommen? ;-)

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