Video-Podcast #006: Facebook vs. StudiVZ

Video-Podcast Nr. 006 ist da. Es geht um Social Networks, genauer gesagt vor allem um Facebook und StudiVZ. Unterschiede, Userzahlen, Zukunftspotentiale,… und am Rande auch ein bisschen Xing.

Außerdem hab ich erstmals auch – endlich! – ein kleines Intro und einen Abspann. Noch ohne Ton, aber das kommt bestimmt auch irgendwann. Mit ziemlich genau vier Minuten ist es einer der längeren geworden, aber ich denk, es geht noch.

Viel Spaß – und ich freu mich auf Kommentare!

Hm, an der Kompression muss ich mal noch arbeiten. Das hat jetzt der Windows Movie Maker gemacht. Aber ich kann auch nicht einfach über 400 MB hochladen – nicht über die WG-Leitung.

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16 Responses to “Video-Podcast #006: Facebook vs. StudiVZ”

  1. Du bringst mich da grade auf einen Aspekt der Entwicklung und des Selbstverständis von Facebook und studiVZ: Facebook war am Anfang nur Harvard, aber hat sich mittlerweile auf die ganze Welt ausgebreitet und auch auf alle Bevölkerungsgruppen. StudiVZ war von Anfang an für den ganzen deutschsprachigen Raum, aber hat mittlerweile für Nichtstudenten und Schülern jeweils eigene Communities „abgespalten“.

  2. Hm, das stimmt. Aber die Communities sind ja teilweise miteinander verknüpft. Würden die Leute nur vom StudiVZ zum meinVZ abwandern, würde ich sie als Kontakte behalten.

    Es gibt aber einige, die ihre StudiVZ-Profile löschen. Direkt als Reaktion auf den Podcast haben mir zwei davon erzählt, dass sie kürzlich ihre StudiVZ-Profile gelöscht haben.

    Mal ganz abgesehen davon, dass im StudiVZ viele nicht mehr mit ihrem richtigen bzw. ihrem vollen Namen vertreten sind, was den Nutzern auch ziemlich mindert.

  3. Christian

    huhu, di sprichst von Enormen zahlen deiner bekannten und legst deine Meinung nur an hand der Mitglieder fest ich denke das ist noch ok. kennst du alle mitglieder? persönlich oder durch regen schreibverkehr. Das ist doch garnicht möglich warum mehr „freunde“ haben das sollte doch garnicht das ziel sein.

    wenn du willst und alles addest was du siehst kannst du locker über 1k freundschaften knüpfen.

    Ich halte weder von Facebook noch von VZ etwas ich habe mal eine Studie über schüler vz geschrieben. Das ist für mich kaum etwas anderes wie Extremster Voyeurismus böse böse …. naja so on ;)

  4. @Christian
    Ja, ich stütze meine Beobachtungen nur auf mein Umfeld, auf meine Kontakte in den entsprechenden Netzwerken. Das ist natürlich nicht repräsentativ, aber ich glaube, dass der Trend jedenfalls verallgemeinert werden kann.

    Was die Anzahl der Kontakte angeht: Mir geht es nicht darum, so viele wie möglich zu haben. Ich habe in Facebook 76 offene Freundschaftsanfragen von Leuten, die ich nicht kenne und daher nicht bestätige (14 in StudiVZ und acht in Xing).

    Aber für mich ist es auch kein Kriterium, dass ich mit den Leuten „regen“ Schreibverkehr haben muss. 95 % der Leute kenne ich persönlich. Die restlichen teilweise nur online oder auch per Telefon. Aber das waren in der Regel dann auch mehrere „Kommunikationen“.

    Ich denke, es ist auch nicht besonders ungewöhnlich so viele Kontakte zu haben, wenn man – wie ich – in der Politik aktiv ist, an der Uni ehrenamtlich aktiv war und sich noch dazu aktiv in der Web-Szene rumtreibt und zwischendrin auch in Teilzeit im Vertrieb gearbeitet hat.

    Mir ging’s nur um den Vergleich der Zahlen in den Social Networks – auch wenn ich es nicht schlecht finde, ein breites Netzwerk zu haben. Kann sehr hilfreich sein.

    Zum Stichwort Voyeurismus: Da fehlt dann aber die andere Seite mit dem Exhibitionismus. Außerdem stellt sich da die Frage, wo Exhibitionismus und Voyeurismus eigentlich anfangen und wo sinnvolle Informationen aufhören? Und was ist eigentlich sinnvoll? Kann auch Privates sinnvoll sein?
    Ich glaub, die Voyeurismus/Eyhibitionismus-Diskussion hat da viel Potential für abendfüllende, eher philosophische Diskussionen. :-)

  5. Facebook hat einfach deswegen aufgeholt, weil man dort das gesamte Adressbuch seines E-Mail-Accounts importieren kann, um Leute zu finden und die „Freundschaft“ anzubieten, und nicht weil es besser ist.
    Facebook ist inzwischen total überfrachtet, das Erfolgsrezept von StudiVZ liegt eben in seiner Einfachheit.

  6. @Johny
    Und warum bleiben die Leute dann dabei? Und vor allem: warum löschen Leute, die bei Facebook und StudiVZ sind, ihren StudiVZ-Account? Genau das wurde mir zweimal als gerade stattgefunden berichtet als Reaktion auf diesen Podcast.

    Wie gesagt: Ich checke mehrfach am Tag Facebook, aber nicht StudiVZ. Warum auch? Da passiert ja kaum was.

    Das Erfolgsrezept vom StudiVZ war übrigens vor allem, dass sie so schnell wie möglich versucht haben, an jeder Hochschule eine kritische Masse herzustellen. Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass sie mind. 100 pro Uni angepeilt haben. Außerdem gab es mit den ehrenamtlichen Campus Captains Ansprechpartner vor Ort. So haben sie sehr schnell eine enorme Marktdurchdringung erreicht, wodurch für später kommende die Mitgliedschaft um so attraktiver war – weil eh schon jeder drin war.

  7. Erstmal: Sehr interessanter Podcast. Bei mir sieht das Ganze irgendwie anders aus. Bin selbst auch Student und habe in studiVZ etwa doppelt so viele Freunde wie in Facebook. Mir gefällt an studiVZ vorallem die schon angesprochene Einfachheit. ich kann schnell schauen, was meine Freunde (hauptsächlich in meinem Alter) machen. Und kann sie ggf. anschreiben. Bei Facebook stören mich die Möglichkeiten ;) Es gibt zu viele. Die ganzen Quiz-Spiele, Umfragen, Applikationen und so weiter. Zwar merke ich auch, dass sich immer mehr meiner Freunde anmelden, aber diese sind dann meist sehr inaktiv. Auch überprüfe ich Facebook viel seltener als studiVZ…

    Die Tatsache, Tweets in Facebook zu diskutieren finde ich jedoch sehr gut und wird bei mir auch gemacht. Zusammenfassend muss ich sagen: Es gibt einfach zu viele – abgekapselte – Netzwerke.

  8. Maximus

    Plattform? Der Herr denkt hier aber sehr stark an meine Diplomarbeit… ;-)

  9. @Maximus
    Das hat mich tatsächlich etwas inspiriert zu dieser Formulierung. :-)

    @Andi
    Was siehst du denn in StudiVZ groß, was die Freunde machen? Da sieht man doch in Facebook viel mehr – vorausgesetzt natürlich, die Freunde sind da drin. Das sehe ich derzeit als größten Wettbewerbsvorteil vom StudiVZ – dort ist (noch) die größere Masse und die Netzwerkeffekte schlagen somit voll durch.

  10. Es ist soweit: Facebook hat Xing überholt: 607 zu 606. Das ging schnell. StudiVZ ist bei 569, das holt nicht mehr auf.

  11. Wundert mich alles gar nicht – und LinkedIn ist echt Mist. Macht definitiv keinen Spaß, sich da aufzuhalten.

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