Programmvergleich: Piraten und Grüne

Das Büro von Volker Beck hat mal die Programme von Grünen und Piraten verglichen – er fragt „Noch Wünsche?“

In den Umfragen gibt es teilweise keine Mehrheit für schwarz-gelb mehr – es kommt also definitiv auf jede Stimme an, die diese Mehrheit im Parlament verhindert.

17 Responses to “Programmvergleich: Piraten und Grüne”

  1. heute mal namenlos

    Ich muss ehrlich sein, ich bin immernoch unsicher. Haben denn die Grünen mittlerweile genug Arsch in der Hose, um diese Themen auch standhaft zu vertreten?

    Oder enthält sich dann wieder die Hälfte? Und warum? Ich hab das immernoch nicht verstanden – aber mich hat die Zensurgeschichte wirklich massiv enttäuscht.

    Naja, noch ist ne Woche Zeit und die Grünen haben bei mir immernoch ne kleine Chance. Vielleicht passiert noch was.

  2. Was man aber auch nicht verschweigen sollte ist die Tatsache das die Grünen ein viel breiteres Programm haben. Das man nicht unbedingt gut finden oder für unterstützenswert halten muss.

    Wer da bei den Grünen kein Zuhause findet ist bei den Piraten besser aufgehoben. ;)

  3. namenlos: Bastian (über mir) spricht da, denke ich, genau das Problem an: Die Grünen haben viele Ziele, vom Festhalten am Atomausstieg über die Abschaffung von Studiengebühren bis zur Rücknahme der Vorratdatenspeicherung.
    Wenn die Grünen überhaupt an der Regierung beteiligt sein werden, dann als kleinste Kraft (wenn man mehreren Umfragen glaubt). Klar könnten sie da als „Zünglein an der Waage“ z.B. der Union den Atomausstieg reinwürgen, aber alle seine Ziele kann man als Juniorpartner (sorry Hr. Schürig) halt nicht durchsetzen.

  4. Natürlich haben die Grünen viele Ziele – Grün ist nicht nur gute Netzpolitik, sondern auch gute Umweltpolitik, gute Bildungspolitik, und solide Wirtschafts- und Finanzpolitik. Denn es gehört vieles zusammen und alles dazu.

    Natürlich können die Grünen nicht alles durchsetzen wofür sie stehen, solange sie keine absolute oder wenigstens relative Mehrheit haben. Etwas anderes zu fordern oder diese Tatsache zu beklagen, gar anklagend uns Grünen vorzuwerfen ist im besten Fall naiv.

    Wesentlich ist zu fragen: Schreiben die Grünen etwas nur ins Programm, oder setzen sie sich auch dafür ein? Ja tun wir. Gerade dass belegt die Tatsache dass Volker Beck viele Bundestagsinitiativen mit Beleg (Transparenz!) nennen kann, wo wir uns tatsächlich im Bundestag engagiert haben für diese Themen, Initiativen gestartet, Anträge gestellt – und wo die anderen (zB die „Bürgerrechtspartei“ FDP) mit ihrem Abstimmungsverhalten gezeigt haben wo sie stehen.

  5. Sebideluxe

    @sophiste

    Ok, der Auftritt in dem Video ist wirklich nur wenig schmeichelhaft, aber dies auf „Die Grünen“ pauschal auszuweiten geht halt auch nicht. Ich denke mal du findest in jeder Bundestagsfraktion derartige Charaktäre bzw. Leute die sich so verhalten hätten.
    Das Video gehört für mich ein bißchen in Kategorie:
    Grüne sind studierte Schwätzer die keine Ahnug von „richtiger“ Arbeit haben !

  6. Gerade nicht groß Zeit, aber ihr diskutiert ja auch ohne mich fleißig (und ich les natürlich alles).

    Aber zu dem Video:

    @sophiste
    Ich muss leider zugeben – das Video ist echt peinlich. Aber wie Sebi schon sagt, letztlich sind das nicht „Die Grünen“, die da auftreten, sondern Peter Hettlich. Aber es ist keine Frage, dass das nicht geht, was der da in dem Video von sich gibt.
    Ich hoffe, er hat den Beitrag gesehen und merkt, was er da für nen Unsinn gemacht hat.

  7. So langsam kann ich es wirklich nicht mehr lesen. Umfrage hier, Befragung dort, Statistik da.

    Leute, wählt doch einfach die Partei, mit der ihr die größten Übereinstimmungen habt und vergesst diese manipulativen Umfragen.

  8. heute mal namenlos

    ooh bitte nicht trollen und diese Lokalpossen posten.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein großer Teil der Piraten von den Grünen abgefallen ist. Die Hauptthemen der Piraten sind ja auch eben grade jene, wo die Grünen kein oder zumindest nicht genug Profil gezeigt haben.

    Hinterher zu sagen „Jaa das haben wir aber auch im Programm“ kann ich irgendwie nicht gelten lassen, wenn die MdBs von den Grünen als es darum ging, Flagge zu zeigen, den Kopf eingezogen haben. Ins Programm kann man viel reinschreiben.

  9. „In den Umfragen gibt es teilweise keine Mehrheit für schwarz-gelb mehr – es kommt also definitiv auf jede Stimme an, die diese Mehrheit im Parlament verhindert.“
    Ist das jetzt Pro (auch Opposition) oder Contra (verschwendete Stimme) Piraten?

  10. Die Betonung lag auf „im Parlament“. Sollten die Piraten in den Bundestag einziehen (was ich nicht glaube), dann würde eine Stimme für sie mithelfen, dass es keine Mehrheit für CDU/CSU und FDP im Bundestag gibt.

    Bleiben sie aber unter 5 % und hätten die Piratenwähler nicht ansonsten CDU, CSU oder FDP gewählt, sondern eine der anderen im Parlament vertretenen Parteien (z.B. Grüne), dann hilft es schwarz-gelb, weil sie ja nicht 50 % der Stimmen brauchen, sondern 50 % (+1) der Sitze im Bundestag.

  11. mit diesem Argument(verschwendete Stimme) haben die damals etablierten Parteien auch gegen die Grünen gearbeitet vor 25Jahren

    wenn alle dieser Logik folgen würden, dann gebe es die Grünen heute nicht
    und es würde nie wieder eine neue Partei geben

  12. @volker
    Stimmt. Aber es gab damals keine Partei, die das vertreten hat, wofür die Grünen eintraten (und das war auch damals schon deutlich mehr als nur Umweltschutz). Bei der Netzpolitik gibt’s ja aber eben nicht nur die Piraten…

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