Statt Killerspiele psychische Probleme bekämpfen

In der Mittagspause hatte ich eben eine Diskussion über Killerspiele. Ich fasse die Quintessenz mal zusammen:

  • Zu einem Amoklauf führt nicht ein Faktor alleine, sondern das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
  • Ein Faktor, der die anderen erst zu einem wirklichen Problem macht, sind psychische Probleme.
  • Es ist in jedem Fall sinnvoll, die psychischen Probleme zu behandeln – alleine schon um dem einzelnen Menschen zu helfen. Wenn damit ein Amoklauf verhindert werden kann, um so besser.
  • Es ist dagegen nicht sinnvoll, einfach so pauschal Killerspiele oder Sportschießen zu verbieten, denn sie alleine stellen kein Problem dar. Wenn jemand psychische Probleme hat, ist das anders, weil das alleine schon ein Grund zu handeln ist.

Darüber wird nach Amokläufen aber deutlich weniger diskutiert.

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2 Responses to “Statt Killerspiele psychische Probleme bekämpfen”

  1. Ich glaube das ist den meisten sogar bewusst, aber die Killerspielspieler aufs Korn zu nehmen ist eben eine scheinbar einfache Lösung mit Einschränkung einer Zielgruppe aus der sowieso wenig Lobby zu erwarten ist. Bei allen anderen Diskussionen müsste sich die Politik, wenn nicht eine ganze Generation grobes Versagen eingestehen.

    Schießvereine haben glaub ich wenig zu befürchten. Das sind heilige Lämmer wo die sitzen die, die Parteien durchfüttern. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären warum Sportschützen mit Berettas herumlaufen dürfen – das sind keine Sport- sondern Mordwaffen und weit davon entfernt irgendwie zu Wettkampftauglichkeit zu eignen.

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