Tatort: Gesang der toten Dinge

Ich muss hier mal noch was zum Tatort letzten Sonntag loswerden: Der Gesang der toten Dinge. Ganz ehrlich: Ich fand ihn grauenhaft. Klar, manches war ganz lustig und ich bin ja auch für Nonsens-Comedy gerne mal zu haben, aber doch nicht im Tatort.

Da verfolgt der eine Polizist einen Verdächtigen und der tut so als sei er eine lebende Statue?! Die nackte Kanone, Austin Powers – da hätte das gepasst und ich guck die gerne.

Aber im Tatort war das ziemlich unpassend, zumal es ja nun wirklich nicht das einzige Komische an diesem Tatort war. Die Story mit dem Selbstmord vorgetäuschten Selbstmord Mord Selbstmord echtem Selbstmord, der trotzdem vorgetäuscht wurde, war ja auch etwas sehr konstruiert.

Sicher kein Tatort-Highlight. Wobei… bekifft wär’s vielleicht was gewesen.

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6 Responses to “Tatort: Gesang der toten Dinge”

  1. Mir sind Tatort-Filme, die sich selbst nicht ganz so bierernst nehmen, wesentlich lieber als diese bemüht-belehrenden brav-sozialkritischen wie der Frankfurter Tatort.

    Und an dem konkret fand ich ganz unterhaltsam, wie die Esoterik-Szene vorgeführt wurde. :)

  2. Ich find’s schon gut, wenn die Tatorte auch lustig sind, aber nicht nur und nicht so.

    Und was die Esoterik-Szene angeht: Letztenendes hatte Fefi doch immer Recht mit dem, was sie sich so „denkt“ hat.

  3. Esoterik hin oder her … große Klasse fand ich ja die Schweizerin mit ihrem Akzent … und auch schauspielerisch fand ich sie irgendwie gut

  4. Ich bin irgendwie gerade gar nicht so traurig, dass ich hier keinen Tatort empfangen kann. Auch wenn mexikanisches Fernsehen wirklich viel schlimmer ist, als 9live und Konsorten sich das auch nur ausmalen könnten.

  5. Empfangen tu ich den auch nicht – mangels Fernseher und Sat-Schüssel und Kabelanschluss usw. Aber wir gehen meist sonntags abends ins Schocken in Stuttgart, wo der auf ner Leinwand übertragen wird. Ist sehr beliebt und sehr voll. Man muss früh kommen, um gute Plätze zu kriegen.

  6. Bin ein ganz großer Tatort Fan und wenn man so befangen ist, schaut man über einiges hinweg, auch über die offensichtlich misslungenen Dinge. Naja einen Fan schreckt kaum was ab! :-)

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