Helmut Schmidt und die EU-Erweiterung

Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) teilt im SPIEGEL heftig aus, gegen Merkel – aber auch gegen die EU:

Scharfe Kritik übte Schmidt auch an der Erweiterung der Europäischen Union auf 27 Mitgliedstaaten. „Es ist so klar wie dicke Tinte, dass dies nicht funktionieren kann.“ Die Kommission in Brüssel sei mit 27 Kommissaren „ein Aberwitz“. Jeder Kommissar habe noch tausend Leute unter sich. Das sei „absoluter Unfug“ sagte der Altkanzler.

Werter Herr Altkanzler: 27 Kommissare mögen etwas viele Posten sein und ja, diese 27 ist nicht zufällig die gleiche 27 wie die Anzahl der Mitgliedstaaten. Aber nur weil 27 EU-Kommissare zu viel sind, war noch nicht die ganze EU-Erweiterung falsch.

{lang: 'de'}

One Response to “Helmut Schmidt und die EU-Erweiterung”

  1. Die EU Erweiterung war sicherlich kein Fehler. Dass man manches in der EU straffer organisieren könnte, ist aber sicherlich auch nicht falsch. Ich denke da z.b. an den Kommissar für Maritime Angelegenheiten (meistens Zypern)…

    Ich glaub 20-15 Kommissare wären eine angebrachte Zahl – was meinst du?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.