Wo sparen? Umweltschädliche Subventionen!

Die Bundesregierung muss kräftig sparen, da sowohl die Maastricht-Kriterien als auch die neue Schuldenbremse sonst nicht eingehalten werden können. Die Frage ist nur wo?

Während einige schon wieder nach dem „Rasenmäher“ rufen, der alle Subventionen gleich stark kürzt, halte ich ein genaueres Hingucken für notwendig. Manche Subventionen sind notwendig, stoßen vielleicht sogar auch finanziell mehr Positives an als sie kosten, aber andere Subventionen gehörten eigentlich selbst dann abgeschafft, wenn sie nur 1 EUR betrügen.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun eine aktualisierte Studie einer schon 2006 erstellten Liste mit ökologisch schädlichen Subventionen erstellt. Alles in allem kommt hier die stolze Summe von 48 Mrd. EUR heraus – nochmal 6 Mrd. EUR mehr als 2006.

Hier sollen die Ex-Umweltministerin Angela Merkel und ihr Kabinett doch bitte als erstes ansetzen. Stattdessen hört man gerade aus Richtung FDP derzeit Rufe Hartz IV um 30 % zu kürzen – obwohl das nicht einmal ökonomisch sinnvoll wäre, da das Geld vollständig in den Wirtschaftskreislauf geht, weil diese Menschen gar keine andere Wahl haben als es auszugeben.

Artikel im Tagesspiegel gefunden im Newsletter von UnternehmensGrün

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3 Responses to “Wo sparen? Umweltschädliche Subventionen!”

  1. Schaps

    Subventionsabbau! Mein Lieblingsthema! Mir ist total unverständlich, wie man an diesem Mittel hängenbleiben kann. Das sind Geschenke! Würd man sich den größten unsinnigsten Teil davon sparen, wäre der Haushalt mit einem Schlag konsolidiert…

  2. das Problem bei diesen Studien ist doch, das diese immer in einem gewissen Eigeninteresse erstellt werden. Seien es Budgetgründe oder ähnliche Gründe. Meiner Ansicht nach müsste man einfach mal alle Subventionen und einen einheitlichen Steuersatz einführen. Wenn es dann wirklich Branchen und Bereiche geben muss, in denen Subventionen notwendig sind, muss man separat darüber entscheiden. Aber prinzipiell sollten Subventionen immer zeitlich begrenzt sein.

  3. Naja eigeninteresse ist immer dabei, aber eigeninteresse kann auch gemeinnütziges interesse sein…siehe agrarsubventionen in D. Gäbe es die nicht würde kein Mensch bauerm werden und D würde total verwildert aussehen :x

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