Unister: Sicherheitslücke wird zu PR-Gau
Unister, Konkurrent des beliebten StudiVZ, macht sich unbeliebt. Wirklich sympathisch war mir die Seite bisher nicht, aber jetzt ist sie mir richtig unsympathisch.
Andreas Dittes hat da unangenehme Erfahrungen gemacht, nachdem er auf eine Sicherheitslücke hingewiesen hat. Und er macht offenbar weiter welche. Immerhin hat er nen Sponsor für den Rechtsstreit. Bleibt aber geheim.
Unister macht derzeit richtig gut vor, wie Firmen sich im Netz ins Aus schießen können. Die Geschichte schlägt hohe Wellen. Es berichten u.a. Spreeblick, Basic Thinking und viele andere Blogs.
Am 1. Oktober 2006 um 08:18 Uhr
Ich mag Unister nicht…
Andreas Dittes mag Unister. Ich mag Unister nicht. Unister? Kann man das essen? Muss man das kennen? Nein, man kann Unister nicht essen und man muss Unister auch nicht kennen. Unister ist eine populäre Webseite der Unister GmbH, die sich als Studente…
Am 1. Oktober 2006 um 19:11 Uhr
Es ist eine Sache, Sicherheitslücken zu haben, aber eine andere, Anderen deswegen das Leben schwer zu machen. Hätten sie anders reagiert, würden Sie auch anders behandelt werden. Schade Unister …
Am 1. Oktober 2006 um 20:55 Uhr
Versteh einer diese Firma
Am 1. Oktober 2006 um 23:42 Uhr
Besucherrekorde…
Ich bin gerade echt baff. Gestern war absoluter Rekordtag hier im Blog. Dass es heute auch wieder sehr gut wird, war absehbar. Aber nun hat heute gestern schon übertroffen bevor es vorbei ist.
248 Besucher gestern laut BlogCounter fand ich schon t…
Am 3. Oktober 2006 um 21:02 Uhr
bist einer der wenigen blogger, die keine kopie der gegendarstellung in den kommentaren haben… ;)
falls du diese dennoch suchst, habe sie in meinem beitrag verlinkt.
Am 3. Oktober 2006 um 21:08 Uhr
Hab die schon bei Spreeblick gesehen. Vielleicht haben die gedacht, das hat keinen Sinn bei mir. ;-)
Aber löblich, dass du sie bei dir verlinkst. Von einer Veröffentlichtung der Userdaten war ja nun wirklich nie die Rede. Aber ich vermute mal, dass die Klage ausbleiben wird. Die lernen auch dazu, denke ich mal. :-)
Am 3. Oktober 2006 um 21:12 Uhr
nunja, ich habe j angekündigt, dass ich eine gegendarstellung bei mir veröffentlichen werde. leider war ich neben dir einer der wenigen, der die gegendarstellung in anderen blogs suchen musste.
in punkte kommunikation gibt es meinungen, die ausagen, dass da noch vieles verbesserungswürdig wäre…
ich hab meine hand hingehalten, wenn sie diese nicht annehmen, wollen sie das wohl nicht…
Am 4. Oktober 2006 um 11:42 Uhr
Gegendarstellung
Hallo Henning! Andreas seine Blogmeldung hat sich ja superschnell im Netz verbreitet. Da hat man schon ne Menge zu tun. Auch auf auf deiner Blogsite wollen wir uns nochmal persönlich melden.
Selbstverständlich akzeptiert Thomas Wagner (Unister-Geschäftsführer) die freie Meinungsäußerung. Er hat sich in einem Telefonat auch ausdrücklich für den Hinweis auf die Manipulationsmöglichkeit bedankt.
Es ging vielmehr darum, dass Andreas Dittes gegenüber Unister angedeutet hat, die durch den Fehler sichtbar gewordenen Userdaten zu veröffentlichen. Aufgrund der drohenden Gefahr einer eventuellen Veröffentlichung von Userdaten machte Herr Wagner lediglich darauf aufmerksam, dass er bei Veröffentlichung der von Herrn Dittes abgerufenen und gespeicherten persönlichen Daten als Community-Betreiber im Interesse der Unister User rechtliche Schritte ergreifen müsste. Das hat Andreas anscheinend als Einschränkung aller seiner Meinungsäußerungen missverstanden und sich in seinem Blog darüber empört.
Für jeden, der sich seine Meinung selbst bilden möchte, gibt es eine genaue Chronologie unter: http://www.unister.de/pdf/gege.....klagen.pdf
Viele Grüße, Anja Kazda vom Unister-Team.
Am 4. Oktober 2006 um 12:42 Uhr
Und hier ist Andreas’ Antwort auf die Gegendarstellung.
Was mich extrem stört ist, dass dauernd behauptet wird, er wollte Userdaten veröffentlichen. Ich kann mir vorstellen durch welche Stelle in den Mails das zustandekam, aber er sagt nur, dass er die Sicherheitslücke veröffentlichen würde. Dadurch würden indirekt natürlich auch die Userdaten öffentlich, da andere ja diese Sicherheitslücke dann nutzen könnten.
Wörtlich schreibt er, er werde “[...] einen post in meinem Blog veröffentlichen, der ein paar Details dazu veröffentlicht.” (zitiert aus eurer Gegendarstellung, Seite 1; übrigens ein Unding die Mails einfach so zu veröffentlichen). Ein paar Details zur Sicherheitslücke heißt das für mich ganz klar und keine Details über die User.