Wie redet man mit Google?
So jedenfalls nicht. Wie wenig manche Menschen von der Bedienung von Suchmaschinen verstehen, zeigen Suchanfragen wie diese hier:
Welche Folgen hat es wenn es mehr alte menschen gibt und weniger junge?(z.B. mehr in die rentenkasse einbezahlen)
Ich hoffe, dem Google-(Be-)Sucher hat mein Artikel zum Grundeinkommen gefallen. Irgendjemand sollte ihm aber noch sagen, dass Google kein Mensch ist, sondern einfach nur Websites nach den eingegebenen Worten durchsucht.
Am 9. Dezember 2006 um 21:53 Uhr
Naja, aber funktioniert doch trotzdem ganz gut. Wenn Google in dem Fall stopwords ignoriert, wird das zu einer Suchanfrage nach “Folgen” and “mehr” and “alte” and “Menschen” and “weniger” and “Junge” and “Rentenkasse” and “einbezahlen” — und die Wahrscheinlichkeit, einen Artikel zu finden, der diese Wörter enthält und zur gewünschten Suchanfrage passt, ist so klein nicht.
Außerdem werden vermutlich eh alle Wörter ab Wort Nr. 11 ignoriert.
Am 9. Dezember 2006 um 21:54 Uhr
Nachtrag: ich hab’s grade mal ausprobiert — zumindest die ersten paar Suchergebnisse sind bei beiden Anfragen (die Sätze oben und meine “” and “”) identisch.
Am 9. Dezember 2006 um 22:14 Uhr
Und nachdem Google Answers nimmer existiert, muss man halt das normale Google für Fragen verwenden^^
Am 10. Dezember 2006 um 10:59 Uhr
WAS??? Google ist kein Mensch??? Dachte immer, da sitzt einer, bekommt die Anfrage und tippt aus seinem enormen Webwissen mögliche Links ein …
Wenn das nicht so ist, warum haben die dann so viele Angestellte??
Am 10. Dezember 2006 um 13:16 Uhr
@Stefan: Naja, irgendjemand muss ja die Ergebnislisten für all die vielen verschiedenen möglichen Suchanfragen zusammenstellen. Da braucht’s schon viele Leute für, denke ich mal ;-)
Am 10. Dezember 2006 um 13:25 Uhr
@Till Westermayer: Ja. Und zum Glück tragen die immer unsere Blogs ein, wenn sie nicht weiter wissen … ;)
Am 12. Dezember 2006 um 11:08 Uhr
Ich finds auch immer wieder lustig, mit welchen Suchworten, um nicht zu sagen Suchsätzen, sich Leute auf meine Seite hangeln. Zum Beispiel “wow Makro zweimal klicken” oder “foto galerie nach kamera merke”. Sind zwar keine Sätze, aber ziemlich merkwürdige Wortkombinationen. Regen geradezu die Phantasie an … Herr Google sitzt bestimmt öfters vor seinem Rechner und lacht sich schlapp über die Fragen der Leut’ ;-).
Am 4. März 2007 um 10:37 Uhr
War das ein zehn-jähriger?