Politische Sprachverwirrungen
Mal ein unpolitischer Politik-Eintrag. In der gestrigen grünen Landesvorstandssitzung gab es sprachlich einige Überraschungen.
So war mal die Rede von “Leoniberalen”, einer wollte “das Pferd vom Eis holen” (die arme Kuh, die dann draufbleiben muss) und eine leitete ihren Wortbeitrag mit den Worten “Da es tendenzienzmäßig so aussieht, dass…” ein.
Bei solch leoniberalen Sprachtendenzienzen wird es wirklich Zeit, dass einer mal das Pferd vom Eis holt. ;-)
Am 3. Oktober 2009 um 12:40 Uhr
Also die Leoniberalen könnten ja eine Splittergruppe innerhalb der FDP sein, die von Dirk Niebel angeführt wird. Dass sein Sternzeichen eben nicht Löwe ist dürfte wahrscheinlich ein Teil einer leoniberalen Verschleierungstaktik sein. ;)
Am 3. Oktober 2009 um 14:16 Uhr
Witzig, ich hab auch sofort an Niebel gedacht. Hm, schon denke ich an die Niebelungentreue der FDP zur CDU. ;-)
Am 3. Oktober 2009 um 18:54 Uhr
Und wohin dann mit dem Pferd; in den Flur?
Am 3. Oktober 2009 um 19:26 Uhr
Na, Hauptsache erstmal ins Trockene – zu den Schäfchen.
Am 3. Oktober 2009 um 19:38 Uhr
Da lachen ja die Hühner!
Am 5. Oktober 2009 um 09:25 Uhr
aber wird da nicht der hund in der pfanne verrückt? Es soll ja auch grüne Politikerinnen geben, die jeden ihrer Redebeiträge mit “von sofern” einleiten.
Am 5. Oktober 2009 um 11:15 Uhr
Es stünde uns hier gut an, mehr Toleranz walten zu lassen – auch gegenüber schlittschuhlaufenden Pferden. Nicht unbedingt jedoch, um das mal anzusprechen, so meine ich jedenfalls, wir sollten uns doch zu einem guten Teil gegen leoniberale Tendenzien verwehren! Und damit basta!
Am 5. Oktober 2009 um 15:49 Uhr
Leo sprach zum Schlittschuh-Pferd: Was jetzt noch fehlt, das ist der Gerd!
Die Kuh indessen räuspert sich und sagt und spricht: Das will ich nicht.
Und auch das Eis knackst seine Meinung kund: Ihm ist es nun doch viel zu bunt.
Da kam ein Liberaler her und meinte: Ich will ab heut kein Neon mehr.
Am 5. Oktober 2009 um 22:06 Uhr
@John Dean: die letzte Zeile ist falsch. Richtig müsste sie heißen:
“Ihm ist nun doch viel zu bunt // Pferd, Gerd, Kuh und Leo sinken ein. Gesehen war’n sie nimmermehr”