Einträge vom April 2011

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Monatsarchiv für April 2011

Grüne WG in der Regierungsvilla?

Freitag, den 29. April 2011

Wenn die Regierungsvilla auf der Solitude 15 Zimmer umfasst, könnte man da ja eine große grüne WG einrichten. ;-)

Ein paar Ministerinnen und Minister kriegt man da schon unter. Ich frage mich, was Günther Oettinger (der da immer noch wohnt) mit dem ganzen Platz derzeit anstellt.

Struktur der grün-roten Landesregierung in BW

Mittwoch, den 27. April 2011

Soeben gab es im Haus der Architekten in Stuttgart eine Pressekonferenz zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und SPD in Baden-Württemberg. Neben den bereits in großen Teilen bekannten Inhalte, wurde auch der Zuschnitt der Ministerien bekanntgegeben.

Hier also die Struktur der künftigen grün-roten Landesregierung:

Grüne:
- Ministerpräsident
- Staatsministerium
- Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
- Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
- Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
- Ministerium für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz
- Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
- Staatssekretärsfunktion mit Kabinettsrang

SPD:
- Ministerium für Finanzen und Wirtschaft
- Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, zugleich Bevollmächtigter beim Bund
- Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
- Innenministerium
- Justizministerium
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
- Ministerium für Integration

Die SPD stellt außerdem den stellvertretenden …

Grundschulempfehlung

Dienstag, den 19. April 2011

Bis vor einiger Zeit kannte ich das Wort Grundschulempfehlung gar nicht. Ich habe meine Schulzeit in Niedersachsen verbracht, ging dort erst vier Jahre zur Grundschule, dann – wie alle und mit allen – zwei Jahre auf die Orientierungsstufe (OS).

Am Ende der OS gab es dann die Gymnasialempfehlung – oder eben die Realschulempfehlung oder die Hauptschulempfehlung.

Wie das Wort Empfehlung ja auch nahelegt, war es eine Empfehlung und keine verbindliche Weisung. Die Eltern konnten also selbst entscheiden, ob sie dieser Empfehlung folgen oder nicht. Die meisten taten es, einige wichen leicht davon ab.

Interessant finde ich aber nicht nur, dass hier ein Streit an einem Wort entzündet, das ich lange gar nicht kannte, sondern auch, dass es in Hamburg Proteste gab, weil die …

Google fragt: Meinten Sie Henning Schürig?

Donnerstag, den 14. April 2011

Google hat es nun endlich verstanden.

Nachdem ich vor gut vier Jahren schon einmal schrieb, es gäbe keinen Henning Schüring – und dann plötzlich doch einer auftauchte – hatte Google ja zwischenzeitlich für die Suche nach “henning schüring blog” ganz nett gefragt, ob man nicht “henning schürig blog” meinte.

Irgendwann war das auch wieder weg, wenn ich mich richtig erinnere. Aber es gibt nun wieder Neuigkeiten aus der Reihe “Google fragt”. Denn Google hat es jetzt so richtig begriffen.

Ich werde ja nicht nur im Zusammenhang mit meinem Blog falsch geschrieben, sondern generell. Und folgerichtig fragt Google nun jeden, der nach “henning schüring” sucht, ob er nicht eher “henning schürig” meinte.

Klärung zur Debatte des Lehrerstellen-Abbaus

Dienstag, den 12. April 2011

Gestern kamen Irritationen auf, weil es hieß, die grün-rote Koalition wolle bei der Bildung massiv sparen und hierzu Lehrerstellen abbauen. Um einen besseren Eindruck vom Gesamttableau zu bekommen, hier eine Mail aus der grünen Landesgeschäftsstelle zur Erklärung des Hintergrunds:

An alle Kreisverbände
Zur Kenntnis: Landesvorstand, alle Abgeordneten

Liebe Freundinnen und Freunde,

die gestrigen Äußerungen der beiden Verhandlungsführer gegenüber der Presse haben zu Irritationen geführt, weil der Eindruck entstehen konnte, die Grundlinien zur Finanzpolitik würden zu Lasten des Bildungsbereichs gehen.

Das ist so nicht richtig. Eines unserer großen Vorhaben in der neuen Landesregierung wird es sein, die Bildung im Land qualitativ deutlich zu verbessern.
Das fängt zum Beispiel mit der Verbesserung der frühkindlichen Bildung und der frühen Sprachförderung an. Das führt …

Problem der FDP ist größer als Westerwelle

Sonntag, den 3. April 2011

Nun hat Guido Westerwelle den FDP-Parteivorsitz aufgegeben – oder genauer: angekündigt, im Mai nicht mehr als Parteivorsitzender zu kandidieren. Dieser Schritt kam für ihn gerade noch rechtzeitig, bevor er öffentlich entthront worden wäre, wie auch die FTD schreibt.

Doch ist die FDP ohne Westerwelle jetzt plötzlich besser dran? Ich glaube nein. Westerwelle hat die Partei über viele Jahre geprägt, aber nicht im positiven Sinn.

Er war stets mit seinen Phrasen präsent. Scharfzüngig, oft polemisch und auch populistisch. Sein klares Feindbild waren die Grünen, sein quasi einziges Thema die Steuersenkung.

Westerwelle hat die FDP inhaltlich entleert. Dieser Prozess fing zwar sicher nicht erst 1996 an als er Generalsekretär wurde, aber er trieb diese Entleerung auf die Spitze. Steuersenkung, Steuersenkung, Steuersenkung. Einfach, …


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