(Kurzer) Webmontag Nr. 9 in Stuttgart

Mein Besuch auf dem Webmontag in Stuttgart war diesmal sehr kurz. Ich hab mich nach recht kurzer Zeit dann doch umentschieden und mich ins Kino verdrückt. Montag ist ja eigentlich auch Sneak-Tag bei mir.

Der Webmontag war aber irgendwie auch diesmal nicht so meins. Es waren auch sehr wenig Leute da, was man schon bei den Anmeldungen sehen konnte. Es hat auch ewig gedauert bis überhaupt mal Themen kamen.

Ist da eventuell die Luft etwas raus? Oder liegt’s nur am Sommer? Oder an der langen Pause? Der letzte war ja aber gut besucht. Hmm…

9. Webmontag in Stuttgart wohl Ende Juni

Ich hab gestern Mittag auf dem Weg zur Arbeit Heiner Wittmann, den Organisator des Stuttgarter Webmontags, getroffen. Für Ende Juni will er wieder einen Webmontag in Stuttgart organisieren und versucht, diesmal wieder das Literaturhaus zu bekommen.

Klingt doppelt gut: Erstens nicht wieder so lange warten und zweitens wieder schön zentral. Hoffen wir, dass es klappt.

Webmontag Nr. 8 in Stuttgart

Heute Abend war der 8. Webmontag in Stuttgart. Nach langer Pause endlich mal wieder. Und während eines Vortrags ging dann natürlich der Beamer (oder hoffentlich nur die Birne) kaputt. Der größte Horror bei Vorträgen – dass die Technik streikt. Immerhin war der Vortrag fast zu Ende und der folgende war eh spontan und konnte sehr gut erstmal ohne Bild starten. Bis wir dann den Raum wechselten und es etwas kuschlig (weil eng) wurde. Aber der Reihe nach. Zunächst zu den Vorträgen.

Webmontag Nr. 8 in Stuttgart

Zuerst stellte Tobias Lampe sein StartUp WhatsYourPlace vor. Dort ist die reale Erde über Google-Maps abgebildet und man kann die real existierenden Grundstücke als virtuelle Exemplare innerhalb der WhatsYourPlace-Community kaufen.
Ehrlich gesagt hat mich das Konzept nicht wirklich überzeugt. Neben für mich offenen rechtlichen Fragen, die ich für sehr heikel halte, frage ich mich vor allem, wer dafür wirklich Geld ausgibt, bevor da eine große Community entstanden ist. Schließlich muss ich reales Geld in die Hand nehmen, um virtuelles Land zu kaufen, das nur in dieser Community existiert. Und außer dass ich dann sagen kann „Mir gehört der Buckingham Palace bei WhatsYourPlace“ und die entsprechende Seite in WYP dann auch selbst konfigurieren kann, hab ich da nichts von. Aber in meiner näheren Umgebung geriet gleich jemand in Kauflaune.
Allerdings war es schon viel besser als die Vorstellung beim letzten(?) Webmontag, wo Tobias noch fast gar nichts verraten durfte und man so eigentlich überhaupt keinen Einblick in das Projekt bekommen konnte. Aber ich bin skeptisch, ob die User wirklich darauf anspringen.

Dann kam Dr. Bernd Storm mit andUNITE.com, was die Online-Suche verbessern soll. Bei der Suche über andUNITE werden die Suchergebnisse von Google, Yahoo und Microsoft LiveSearch verwendet, aber gleichzeitig wird mir noch mitgeteilt, wer diese Suche auch ausgeführt hat. Die Datenschutz-Lämpchen bei einigen blinkten sehr laut (sic!), aber gerade für unternehmensinterne Suche kann man sich das dann doch gut vorstellen. Witzig fand ich auch nen Kommentar hinter mir „Wenn ich was suchen will und dann da die ganzen User-Bildchen auftauchen, klicke ich doch wieder ne halbe Stunde die Profile durch“.

An dritter Stelle stellten Matthias Palme und Florian Fischer ihre Diplomarbeit vor, die Entwicklung einer Community für 12- bis 18-Jährige mit dem (noch nicht ganz endgültigen) Namen airmunity. Die Community basiert auf Flash und Adobe Air und ist somit sehr grafiklastig, was bei der Zielgruppe ja aber nicht falsch sein muss. Das Ganze ist allerdings offenbar noch sehr buggy (sie nannten es beta, auf mich wirkte es eher alpha). Kritisch fand ich auch, dass die spätere Zielgruppe offenbar nicht wirklich kontinuierlich in den Entwicklungsprozess einbezogen wird. Auf Nachfrage hieß es, man habe das mal einem 15-Jährigen und einer x-Jährigen gezeigt und die fanden’s toll. Find ich viel zu wenig und ziemlich riskant. Da steckt man ein halbes Jahr Arbeit da rein und weiß nicht mal, was die Zielgruppe mit dem Ding anfangen wollen und können würde.

Zuletzt kam spontan ein Vortrag von Thomas Becker zum Projekt vernetzen.org, das eine Community-Plattform für Non-Profit-Organisationen sein soll. Eine NGO zum Beispiel soll dort Termine, Gruppen und Blogs anlegen können und jeweils auch definieren können, wer das nun sehen darf. Vieles scheint noch sehr vage zu sein. Immer wieder hieß es, man wolle noch gucken, was die Nutzer eigentlich wollen. Ist ja prinzipiell nicht schlecht, aber man muss auch was anbieten, damit es überhaupt eine relevante Anzahl von Nutzern gibt. Muss ich mir mal näher anschauen. Gesucht werden übrigens Drupal-Profis, die da gerne dran mitarbeiten würden und Sponsoren.

Soweit die Vorträge. Es waren wieder gut 40 Leute da, was laut Heiner Wittmann dazu führt, dass wir nach wie vor der bundesweit am besten besuchte Webmontag sind. Fürs Socializing hatte ich leider heute nicht so viel Zeit, weil ich heute Nacht noch einiges für die Uni tun muss.

Dennoch sehr nett, ein paar Gesichter mal wieder zu sehen, ein bisschen zu quatschen, hand-shaking zu betreiben und mit ner Spiegelreflexkamera rumzufotografieren.

P.S.: Oliver Gassner hat live gebloggt.

Stuttgart webmontagt wieder

Nach langer Pause findet am 28. April 2008 in Stuttgart wieder ein Webmontag statt. Diesmal (leider) wieder in der HdM in Stuttgart-Vaihingen.

Die Themen:

1. Tobias Lampe: Virtuelles Eigentum am Beispiel von WhatsYourPlace.de – das letzte Mal hatte ich ja schon einen 3-Minuten-Beitrag gehalten; aber noch nicht allzuviel zu WYP gesagt, wir waren aber noch im Stealth-Mode. Jetzt gibts die ganze Wahrheit ;-)
2. Patrick Schnabel: Konflikt zwischen Datenschutz und Targeting – Kurze Skizzierung des Problems und Vorstellung eines Lösungsansatzes (Hintergrund: Social Networks nutzen Profildaten der User dazu um maßgeschneiderte Werbung platzieren zu können).
3. Heiko Wöhr: medienKompetenz playGround – Warum eine Spielwiese notwendig ist. – Kurze Darstellung, weshalb die Anforderungen an den Einzelnen steigen, wo Handlungsspielräume entstehen und wie Chancen aussehen können.
4. andUNITE.com-Produktvorstellung: Sammle deine Suchbegriffe, teile sie mit Freunden oder mit der Welt. (Vincent Nicolai)

Ich bin wieder dabei. Wer noch?

7. Webmontag in Stuttgart

Ich bin müde. Daher zum 7. Webmontag in Stuttgart nur ein paar Stichworte.

Themen

  • Den StudiVZ-Crawler habe ich bis auf die letzten paar Sekunden verpasst, da ich noch im Büro festhing.
  • Die Kurzvorstellung des Münchner Startups WhatsYourPlace hat eindrucksvoll gezeigt, wie schwierig es ist, über ein Projekt zu reden über das man noch nicht reden darf/kann.
  • Die Anleitung „Wie stelle ich ein Video ins Web?“ am Beispiel von Sevenload war mir persönlich zu langweilig und ist auch nicht das, was ich mir vom Webmontag erwarte. Die aufkommende Diskussion über die rechtlichen Zusammenhänge war allerdings sehr interessant, Vielleicht macht Carsten dazu nächstes Mal einen Vortrag?
  • Der Vortrag von Heiner Wittmann zum Thema Theorie und Praxis: Web 2.0 und kollektive Intelligenz brachte eine sehr interessante Diskussion auf, die jedoch ohne weiteres abendfüllend hätte weitergehen können.

Leute

Inzwischen steht für mich fest: Es ist bei den Webmontagen unmöglich, mit allen, die man kennt mehr als nur einen Satz zu wechseln. Eigentlich muss ich inzwischen froh sein, wenn das mit dem Satz überhaupt klappt.
Dafür lernt man aber auch immer wieder neue Leute kennen, heute zum Beispiel Martin Koser, der mich schon wegen des WikiWednesdays in Stuttgart angemailt hatte oder Cedric Weber, der sich im gleichen Themenfeld (also Wikis) selbstständig gemacht hat. Cedric kannte ich schon aus einem ominösen Blogger-Chat, der eigentlich allerdings gar kein Blogger-Chat ist.
Dazu kommt noch Sebastian Schwittay, der mich wie auch Cedric wegen meines Blogs ansprach. Sebastian hatte auch mal hier kommentiert, weil er nach Web-Veranstaltungen in Stuttgart suchte – heute war es dann soweit.

Ansonsten hab ich mich etwas mit Jan Theofel unterhalten, mit Andreas Dittes die WG 2.0 konzipiert und ein wenig mit Kai Nehms Kamera rumgespielt (aber wirklich nur ganz wenig). Und natürlich war auch die Wirtschaftsinformatiker-Truppe von der VWA wieder (teilweise) da, die ich inzwischen nicht nur bei Webmontagen, sondern auch bei der Sneak-Preview am Kino treffe.

Ach ja, und noch ein To do an mich, bevor ich jetzt endlich schlafen gehe: Feed auf Feedburner umleiten, weil ganz viele Menschen damit sonst Probleme haben. Warum auch immer.

„Nur ein paar Stichworte…“ Naja. Gute Nacht!

Stuttgarter Webmontag Nr. 6

Gestern fand in der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart-Vaihingen der sechste Webmontag in Stuttgart statt. Ich war etwas irritiert. Normal war doch immer eine Stunde Socializing und nicht nur eine halbe. Kaum war ich – etwas verspätet – da, ging es auch schon los mit den Vorträgen, die dann auch nicht mehr enden wollten.

Ich hatte nicht viel Zeit im Vorfeld und hatte daher das Wiki kaum gelesen. Daher wusste ich nicht, dass dieses Mal ganze zwei Stunden für die Präsentationen eingeplant waren. Normal war das immer eine Stunde und ich fand es auch viel zu lang. Das lag nicht unbedingt an einzelnen Vorträgen, sondern es waren einfach viel zu viele.

Genial war die Präsentation von Matthias Palme. Das Thema war Bewegungserkennung in Flash mit ActionScript 3. Als Nicht-Programmierer und Nicht-Flasher war ich anfangs eher wenig angetan von dem ganzen Zeug. Ganz nett. Aber als Matthias dann als Anwendungen des Ganzen sein Spiel Fnord vorführte, wurde es sehr lebendig und jeder konnte etwas damit anfangen.

6. Webmontag in Stuttgart: Fnord
Matthias Palme führt sein Flash-Spiel Fnord vor, das mit Armbewegungen gesteuert wird

In Fnord steuert der Spieler mit Armbewegungen das Spiel. Ähnlich wie bei dieser einen Spielekonsole mal (weiß gerade nicht, welche das war). Aber anders als bei der Wii, wo man ja dazu etwas in der Hand halten muss. Trotzdem zog nach einigem Rumwirbeln der Gag „Wii für Arme“ richtig gut. Da er sich nicht allen sofort erschloss, andere aber mehrfach darüber lachen mussten, ging er in mehreren Wellen durch den Raum. :-)
Das Faszinierende daran ist eben, dass eine 0815-Webcam und ein flashfähiger Browser ausreicht für solche Spielereien. Und Oliver Gassner warf auch gleich ein, dass das ja evtl. eine Möglichkeit wäre, 3D-Desktops zu steuern.

Ganz interessant fand ich auch die von der HdM geplante Video-Datenbank HdMediabase. Dort sollen Fotos, Grafiken und Videos, die an der HdM entstehen, abgelegt und wahlweise auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Embed-Funktion á la YouTube habe ich angeregt, wird später evtl. noch implementiert.

Außerdem hat Andreas Dittes noch kurz und knackig erklärt, was ein BarCamp ist. Natürlich nicht ohne Hinweis darauf, dass für 2008 auch in Stuttgart eines geplant ist. Michael Hulsman stellte seine American-Football-Community football-players.de vor und von den zwei HdM-Studenten Jan Petersen und Tobias Adam wurden noch das Thema Geodaten im WWW und Vitamin P, eine HdM-interne Praktikumserfahrungsberichtsammelstelle vorgestellt. Vitamin P nutzt u.a. Geodaten und war damit eine sehr passende Fortführung zum Vortrag Geodaten im WWW.

Zumal dieser Vortrag doch sehr stark darunter litt, dass er eigentlich auf 90 min ausgelegt war und nun radikal runtergekürzt wurde. Es war mehr ein hektisches „wir zeigen mal das“, „wir zeigen mal dies“ mit oft sehr techniklastigen Hinweisen dazu, die für Web-Entwickler vielleicht interessant waren, mich jedoch extrem kalt ließen.

Nächstes Mal bitte auf jeden Fall wieder nur eine Stunde Vorträge bzw. Präsentationen. Wenn’s dann 70 min werden, ist das kein Drama, aber zwei volle Stunden sind viel zu viel. Im Socializing danach (erst in der HdM, dann im Unithekle) ging’s neben einigen StartUps (es waren Gründer im Haus und auch Venture Capital) unter anderem um die kritischen Aspekte der immer stärkeren Alltagsüberwachung durch so Dienste wie Google StreetView und das BarCamp in Stuttgart 2008.

Ich hab mich mit jemandem sehr lange über Blogs unterhalten (hallo Timo!). Es waren nämlich definitiv nicht nur Web-2.0-Profis da, was ja auch gut ist. Schade, dass sehr viele wieder den Weg ins Unithekle nicht geschafft haben. Aber nach den langen Vorträgen und bei so einem komischen Wetter war ich auch schon um 23:45 Uhr müde genug, um den Heimweg anzutreten.

Andere zum 6. Stuttgarter Webmontag:

Update: Ich hab Kais Fotos in meinem flickr-Account hochgeladen.

Second Life und der 5. Webmontag in Stuttgart

Ein „kleiner“ Bericht von mir zum 5. Stuttgarter Webmontag – mit dem Schwerpunkt-Thema Second Life.

Vorneweg: Das war sicher der witzigste Webmontag bei dem ich je war. Zahlreiche Sprüche und witzige Einwürfe von allen Seiten waren dafür verantwortlich. Sehr schön. :-)

Der Vortrag zur SOAP-SMS-Schnittstelle war irgendwie nicht richtig was für mich. Funktioniert, kann man ein paar nette Sachen mit machen. Juhuu! Ist derzeit beim aktuellen Provider mit 19 Cent pro SMS aber noch sehr teuer.

5. Webmontag in Stuttgart: Oliver Gassner, Alvar Freude, Heiner Wittmann (v.l.n.r.) und Second Life
Oliver Gassner, Alvar Freude, Heiner Wittmann und auf der Leinwand Second Life

Kommen wir zum Hauptthema des Abends: Second Life, kurz SL. Oliver Gassner stellte SL zunächst mehr oder weniger kurz vor. Er zeigte ein paar Zahlen und referierte darüber, was Second Life alles sein kann. Der Punkt ist nämlich gerade, dass man nicht definitiv sagen kann, was SL ist. Das hängt viel eher davon ab, was man draus macht bzw. wozu man es nutzt.

Für manche ist es ein Rollenspiel. Diese User bauen ihre Dörfer, basteln ihre Klamotten und nutzen SL als ihre Rollenspiel-Plattform. Für andere ist es eher ein 3D-Chat. Man läuft rum, trifft nette oder weniger nette Leute, redet mit ihnen und trifft sie wieder – oder auch nicht. Andere machen Geschäfte darin, auch Spiele gibt es usw. Die Möglichkeiten sind eigentlich kaum begrenzt.

Mit viel Herzblut nahm Alvar Freude all die positiven Seiten auseinander – oder er versuchte es. Teile seiner Kritik halte ich für absolut berechtigt. So zum Beispiel die Frage, warum in den letzten zwei Monaten etwa 2 Mio. neue User dazugekommen sind, sich aber im gleichen Zeitraum nur 1,6 Mio. User eingeloggt haben.

Ein Großteil seiner Kritik bestand allerdings aus Spekulationen, Definitionsstreitereien oder einfach offenen Fragen. Sein Vortrag hatte den Titel „Warum Second Life kein Web 3.0 ist“. Der Definitionsstreit war hierbei, dass er für die Definition vom Web die Wikipedia-Definition vom WWW heranzog: „Das World Wide Web [ˌwɝːldˌwaɪdˈwɛb] (kurz Web, WWW oder deutsch: Weltweites Netzwerk; wörtlich: web „Gewebe, Netz“) ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System.“
„Da SL kein Hypertext-System ist, ist es kein Web und damit auch kein Web 3.0“, war dann zusammengefasst die Schlussfolgerung. Übersetzt man „Web“ einfach mit „Internet“ (wo das WWW ja nur ein Dienst ist – und E-Mail ein anderer) könnte man diese Definitionsstreiterei beenden und sich den inhaltlichen Fragen zuwenden. Dies nur exemplarisch, woran die Kritik meiner Ansicht nach unter anderem krankte.

Hätte Alvar seinen Vortrag zeitlich und inhaltlich um zwei Drittel gekürzt und sich damit auf die wesentlichen (und fundierten) Dinge beschränkt, wäre er um ein Vielfaches besser gewesen. Durch viele überzogene oder nicht nachvollziehbare Darstellungen wurde die berechtigte Kritik leider in einen ungünstigen Kontext gestellt, so dass sie viel von ihrer Kraft verloren hat.

Oliver stimmte der Kritik dann auch teilweise zu und meinte, dass das, was SL heute ist, sicher nicht das Internet von morgen sein wird. Ihm geht es mehr um die Richtung. „3D geht nicht mehr weg.“ SL selbst sei heute allerdings in einem Stadium wie das Internet um 1992 rum. Wie viel sich da geändert hat und welche Bedeutung es inzwischen hat, wissen wir.

Auf jeden Fall war die Diskussion sehr interessant, sehr lebendig und an vielen Stellen auch sehr lustig. Wer Recht behalten wird, werden wir sehen. Aber ich denke doch sehr stark, dass es in Olis Richtung gehen wird, zumal er nicht so fundamental in eine Richtung argumentiert hat. Alvar war doch ein bisschen sehr darauf fixiert, SL schlecht zu machen.

Eine lustige Anekdote möchte ich hier noch zum Besten geben. Alvars Avatar in Second Life hält in jeder Hand einen Joint (und sieht übrigens auch sonst sehr wild aus). Als er dann etwas später erwähnte, dass man in SL fliegen kann, rief jemand in den Saal, dass mit zwei Joints ja jeder meint, fliegen zu können. Das war wohl der größte Lacher des Abends – aber nur einer von vielen.

Von Webmontag zu Webmontag werden es übrigens mehr Leute mit denen ich mich unterhalten will und irgendwie kommt man dann halt doch viel zu wenig dazu. Vielleicht brauchen wir den Webmontag einfach öfter.

Mich würde nun doch mal sehr interessieren, wie es den Webmontags-Neulingen gefallen hat. Da waren ja doch einige dabei – und in manchen Fällen irgendwie auch recht früh wieder weg. Mund auf, Feedback raus! :-)