Kategorie Fundsachen

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Archiv der Kategorie 'Fundsachen'

Harald Schmidt und das Sinfoniekonzert

Dienstag, den 13. September 2011

Harald Schmidt scheidet die Geister – mein Vater kann ihn ja gar nicht leiden, ich find ihn meistens gut.

DWDL.de hat er ein Interview gegeben, nach dem man ihn eigentlich echt nur lieben oder hassen kann. Für mich die Stelle, die mich irgendwie am meisten fasziniert hat:

Ich werde dazu aufgefordert, mich dafür einzusetzen, dass Kinder lesen oder junge Menschen in ein Sinfoniekonzert gehen. Also sage ich: “Geht ins Sinfoniekonzert.” Aber ich gehe ins Brauhaus.

Der Tag des Namens – nur einzelne Hauptwörter

Dienstag, den 23. August 2011

Ein zufälliges Fundstück aus den Tiefen einer uralten Datensicherung von mir: Bei mir gespeichert im Jahr 2000, ist aber sicher noch älter. Der Verfasser ist mir leider unbekannt*, aber es ist zu lustig und ich muss es daher nun veröffentlichen. Viel Spaß! :-)

Der Namenstag

Fritzchen bekommt als Hausaufgabe das Aufsatzthema: “Der Namenstag meines Vaters” – mit dem Hinweis, keine zusammengesetzten Hauptwörter hineinzubringen.

Fritzchen schreibt wie folgt:
Gestern war der Tag des Namens meines Vaters. Schon früh am Morgen bereitete meine Mutter das herrliche Essen des Tages des Festes vor. Meine Schwester reinigte gerade mit dem Sauger des Staubes den Teppich des Persers, als es klingelte und der Bote der Post einen Brief der Eile brachte. Er war von meiner Tante der Großen, aus …

Martin Oetting: Wandel in der Mediengesellschaft

Freitag, den 12. August 2011

Auch wenn mir selbst immer wieder gesagt wird, ich könne Sachen gut auf den Punkt bringen, fasziniert es mich doch immer wieder, wenn ich Menschen sehe und höre, die das noch viel besser können – oder gerade deshalb.

Martin Oetting (@oetting) jedenfalls hat am 1. Juni 2011 auf der webinale einen solchen Vortrag gehalten, der nun heute auf Youtube veröffentlicht wurde. Es geht um den Wandel in der Mediengesellschaft, altes Denken und neues Denken und dass sich eben jenes nicht am genutzten Kanal unterscheiden lässt.

Außerdem geht es um Trampelpfade und den Unterschied zwischen viraler Werbung und viralem Marketing.

Wer noch die ausführliche Beschreibung des Videos lesen möchte:

Der Wandel in der …

Frauen – und Männer – vor 40 Jahren

Samstag, den 14. Mai 2011

Vor gut 30 40 Jahren – am 12. Mai 1971 – verlas erstmals eine Frau die Nachrichten im deutschen Fernsehen. In diesem Zusammenhang erwähnte die Stuttgarter Zeitung einen Satz des früheren ARD-Nachrichtensprechers Karl-Heinz Köpcke:

“Die Nachricht verlangt sachlich unterkühlte Distanz. Bei einem Kriegsfoto muss eine Frau in Tränen ausbrechen, sie hat doch schließlich Gefühle, sonst wäre sie keine Frau.”

Auch ich werde in diesem Jahr 30. Und es fällt mir schwer zu begreifen, dass zum Zeitpunkt meiner Geburt solche Sätze das Bild der Frau in der Öffentlichkeit bzw. in der Gesellschaft bestimmten. Aber damit einher geht auch ein seltsames Männerbild. Männer haben keine Gefühle? Und Frauen haben sie und weinen deshalb?

Das klingt wie von einer anderen Welt. Total absurd.

Nachtrag: Wie …

SPD-Basis: 92 % für grün-rot

Mittwoch, den 4. Mai 2011

Titel: “92 Prozent der SPDler für Grün-Rot
Darunter: “SPD-Landeschef Schmid wertete das Ergebnis als Unterstützung für die zukünftige Regierung.”

Was auch sonst? Wirkt irgendwie etwas seltsam, das so ohne Beigabe von Wörtern wie “natürlich” oder “logischerweise” zu lesen.

Ich freu mich jedenfalls, dass die SPD-Basis der künftigen grün-roten Koalition so wohlgesonnen gegenübersteht. Auf gute Zusammenarbeit!

Rainer Brüderle auf dem IT-Gipfel

Donnerstag, den 3. März 2011

Wo doch gerade die CeBIT läuft und wir so viel von Ministern und deren Austausch reden, hier mal noch ein Schmankerl von unserem Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) anlässlich des IT-Gipfels in Stuttgart, das mir die Tage irgendwie zugelaufen ist:

Niki Lauda: Nirgendwo tanzen Männer zusammen

Dienstag, den 25. Januar 2011

Die verbalen Entgleisungen von Niki Lauda gegenüber Schwulen und Lesben in einem Interview mit der Tageszeitung Österreich gingen ja gestern ganz groß durch Twitter und die Blogosphäre.

Einen (Ab-)Satz fand ich besonders dumm und weltfremd:

Dass es nicht Aufgabe des ORF ist, der Jugend einen schwulen Tanzstil „Mann tanzt mit Mann“ zu propagieren, den es in Wahrheit nirgends gibt. Es tanzt ja nirgendwo ein Mann mit einem Mann – in keiner Disco, auf keinem Ball –, nur im ORF, weil der damit Quote schinden will.

Mal abgesehen davon, dass Schwule natürlich mit Männern tanzen, habe ich erst gestern einen Film im Kino gesehen, wo genau das der Fall ist. Nein, sie tanzen in dem Fall nicht eng umschlungen irgendeinen Standard-Tanz, sondern …

Die Mär von den einsamen Onlinern

Montag, den 15. November 2010

Der Papst hat ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Internet. Wenn er glaubt, es für seine Zwecke gut nutzen zu können, dann ist es gut und ein “Segen für die Menschheit”. Kürzlich war es dann aber wieder böse und die Menschen vereinsamen in diesem gefährlichen Internet.

Nun gibt es dazu Anekdoten in beide Richtungen – bestätigend und widerlegend – aber ein paar Forscher vom ifo-Institut wollten Fakten. Und die sprechen doch eine ganz andere Sprache als der unfehlbare Papst uns glauben machen mag:

Was sie fanden, stellt die Mär vom einsam machenden Web regelrecht auf den Kopf: Internetzugang führe unter anderem dazu, dass Menschen sich politisch und ehrenamtlich mehr engagieren, mehr Freunde haben und messbar häufiger Theater, Kino, Konzerte, Bars und Sportveranstaltungen besuchen. …

Islam gehört zu Deutschland: CDU-Kritik an Wulff

Samstag, den 9. Oktober 2010

“Kauder kritisiert Wulff”. Als ich das eben gelesen habe, dachte ich mir: Nicht dass der neue Bundespräsident auch gleich wieder zurücktritt, weil man ihn kritisiert. ;-)

Dabei hat dieser Bundespräsident hier was Vernünftiges gesagt. Natürlich gehört der Islam zu Deutschland. Ich finde es völlig weltfremd, das zu kritisieren.

Peak Oil 2010? Studie zur drohenden Ölkrise

Dienstag, den 31. August 2010

Märkte versagen, Demokratien wanken, Deutschland verliert global an Macht: In einer Studie hat ein Think Tank der Bundeswehr analysiert, wie die sinkende Ölförderung die Weltwirtschaft verändert. Das interne Dokument zeigt erstmals, wie sehr eine drohende Energiekrise die Militärs sorgt.

Quelle: SPON

Es soll ja Menschen geben, die schon lange weg vom Öl wollen…


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