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Archiv der Kategorie 'Fundsachen'

Autofahrer zahlen das Vierfache der Kosten?

Montag, den 9. November 2009

Unser neuer Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat ja schon ein großes Wendemanöver an einem Tag hinter sich. Kurz hat er mal eine Maut gefordert, dann jedoch sofort wieder Kehrt gemacht als Protest kam.

Der Protest ebbt jedoch nicht ab, so las ich eben auf SPON folgenden Protest des ADAC:

Deutschlands größter Autoverband, der ADAC, protestiert derweil gegen Ramsauers Maut-Idee. der Verband beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Nach dieser decken die deutschen Pkw-Fahrer die von ihnen verursachten Kosten für Straßenbau und Unterhalt um mehr als das Vierfache. So würden für einen Euro an Kosten 4,15 Euro an Steuern und Abgaben erhoben. Auch die Autofahrer aus dem Ausland, die ohnehin nur einen minimalen Verkehrsanteil haben, deckten über …

Die Atomlobby und ihr heimlicher Wahlkampf

Mittwoch, den 23. September 2009

Unglaublich, was da gerade ein paar Tage vor der Wahl ans Licht kommt:

Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Lob gibt es in dem Strategiepapier für die Grünen (auch wenn es natürlich nicht als Lob gemeint ist):

Als echte Gegner werden nur die Grünen wahrgenommen: Sie hätten das größte Anti-Atom-Mobilisierungspotential.

Da kommt Schwung in den Wahlkampf…

Programmvergleich: Piraten und Grüne

Sonntag, den 20. September 2009

Das Büro von Volker Beck hat mal die Programme von Grünen und Piraten verglichen - er fragt “Noch Wünsche?”

In den Umfragen gibt es teilweise keine Mehrheit für schwarz-gelb mehr - es kommt also definitiv auf jede Stimme an, die diese Mehrheit im Parlament verhindert.

Twitter-Nutzung größer als erforscht

Dienstag, den 14. Juli 2009

Auf w3b.org wird eine Studie von Fittkau & Maaß vorgestellt in der es um Twitter bzw. um Microblogging geht. Hauptaussage: Twitter nutzt keine Sau.

Etwas sachlicher ausgedrückt sind es laut der Studie 3,2 %, die Twitter mindestens einmal pro Woche schreibend oder lesend nutzen und weitere 2,3 % mindestens einmal pro Monat (zusammen also 5,5 % mindestens einmal pro Monat).

Was dabei aber vergessen wird, ist dass Twitter-Nachrichten nicht nur innerhalb von Twitter gelesen werden. Meine Statusmeldungen gehen - wie im Podcast gerade auch gesagt - automatisch in Facebook als Statusmeldung rein. Dort lesen das potentiell nochmal 563 Leute von denen locker die Hälfte Twitter sonst nicht nutzt (bei anderen dürfte der Anteil deutlich …

Bachelor-Arbeit zu Green IT

Montag, den 6. Juli 2009

Irgendwie ist es einfacher andere bei ihrer Bachelor-Arbeit zu unterstützen als selbst eine Diplomarbeit zu schreiben. Gerade ne Mail bekommen:

Hallo Henning,

super - vielen Dank nochmal!

Du hast dich damit in meiner Arbeit verewigt :)

Grüße & schönen Abend!
T.

Ich war als Interviewpartner gefragt. Als Grüner zum Thema Green IT. Bin ja mal gespannt wie das nachher in fertig aussieht. Freut mich jedenfalls, dass ich offenbar was Sinnvolles beitragen konnte.

Und von meiner Diplomarbeit gibt’s bald hoffentlich auch wieder was zu berichten. Etwas Geduld…

Bottrop-Blog: Bottrop anne Emscher

Sonntag, den 24. Mai 2009

Ich habe ja meine Wurzeln in Bottrop, bin da also geboren und auch mein Vater stammt von dort. In den 80ern war die Luft dort noch sehr verrußt und so gerne Klein-Henning mit Kohle spielte, er hat die Luft damals einfach nicht vertragen und so sind wir nach Niedersachsen gezogen, 2001 bin ich dann zum Studium nach Stuttgart gekommen.

Da ich eben meine Wurzeln in Bottrop habe, habe ich eben bei Google mal bottrop blog eingegeben und bin auf bottblog.de gelandet (nicht zu verwechseln mit dem Pottblog!). Dort gibt es eine Unterseite Bottrop anne Emscher, wo auf herrlich selbstironische Art und Weise erläutert wird, warum man einen …

SPON: Die Mitte ist rechts

Montag, den 4. Mai 2009

SPON schreibt über das pc09 alias Polit-Camp 2009, ein großes reales Web-Treffen zum Thema Politik 2.0 am vergangenen Wochenende in Berlin. Ich konnte leider nicht dabei sein, aber ich bin beim Lesen des SPON-Artikels sehr schmunzelnd über diesen Absatz gestolpert, der doch erhebliche Zweifel daran aufkommen lässt, dass man bei SPON weiß, wo die Mitte ist:

Programmatisch nur die Sitzordnung: Links sitzt Halina Wawzyniak, als Vertreterin der Linken, rechts neben ihr SPD-Online-Wahlkämpfer Kajo Wasserhövel, dann folgt der grüne Kollege Robert Heinrich und in der Mitte, wo sie sich eh sieht, die CDU mit Stefan Hennewig und rechts von ihm Thomas Scheffler von der FDP.

Wenn drei rechts von dir sitzen (aus Zuschauersicht links) und einer links von dir, dann bist du …

Die besonnene Kanzlerin

Dienstag, den 28. April 2009

Die CDU streitet sich darüber wie wirtschaftsliberal sie im Wahlkampf sein will, kann, darf, muss. Die Parteispitze will offenbar im Wahlkampf lieber wenig Inhalt - und dafür mehr Merkel.

Der Kanzlerinnen-Bonus ist es, worauf die CDU fast ausschließlich setzt, auch wenn zuletzt die Ministerpräsidenten aus dem Saarland und Hessen, Peter Müller und Roland Koch, davor warnten, den gesamten Wahlkampf auf die Parteichefin zuzuschneiden. Doch die Botschaft lautet: Angela Merkel ist die Krisenkanzlerin, die das Land besonnen durch turbulente Zeiten steuert.

Quelle: SPON

Hängengeblieben bin ich bei dem Satz: “Angela Merkel ist die Krisenkanzlerin, die das Land besonnen durch turbulente Zeiten steuert.”

So besonnen, man könnte meinen, sie schläft.

Ansehen der Berufspolitik

Sonntag, den 12. April 2009

Ein sehr guter Artikel zum Thema Ansehen der Politik - insbesondere im Zusammenhang mit Quereinsteigern - gibt’s derzeit auf SPON. Robert Lorenz und Matthias Micus beschreiben dort das niedrige Ansehen der Berufspolitiker bei Anforderungen, die der “Quadratur des Kreises” ähneln.

Dazu nehmen sie kritisch die Euphorie gegenüber Seiteneinsteigern aus Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Sehr guter Artikel, wie ich finde, und für einige vielleicht Anlass sich mal Gedanken über ihre Anforderungen und pauschalen Verurteilungen von Politik und Politikern zu machen.

Nanoblogging statt Microblogging - Flutter!

Dienstag, den 7. April 2009

Ich lache immer noch: Microblogging ist out, Nanoblogging ist in. Twitter ist tot, es lebe Flutter!

Viele Leute haben keine Zeit zu twittern. 140 Zeichen zu füllen braucht halt seine Zeit. Hier setzt Flutter an: es gibt nur 26 Zeichen - eins für jeden Buchstaben des Alphabets.

Herrlich ernsthaft gemacht dieses Video. Ich hab’s zwar heute erstmals entdeckt, aber das ist sicher noch ein verspäteter Aprilscherz - oder halt ein Scherz ohne April. Aber Hauptsache, es bleibt genug Scherz übrig. ;-)

So, ich muss dann jetzt mal nanobloggen… :-D
Oh, das wär schon zu lang.


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