Kategorie Fundsachen

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Archiv der Kategorie 'Fundsachen'

Presse: Autorisierungswahn vs. unsaubere Arbeit

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Ich kann den Ärger der FAZ über den “Autorisierungswahn” grundsätzlich verstehen. Aber! Ganz großes Aber! Denn ich habe selbst oft genug erlebt wie die Presse kleine oder große Dinge verdreht hat.

Nach jahrelanger Erfahrung mit der Presse – besonders intensiv bei den Stuttgarter Studiengebühren-Protesten – habe ich mir da angewöhnt, dass es völlig normal ist, wenn ein bisschen was verdreht ist. Das ist es nämlich fast immer.

Dass SPIEGEL online mich mal zum AStA-Vorsitzenden gemacht hat, obwohl ich nur Pressesprecher vom AK Bildung war, ist leider völlig normal. Ganz selten erlebe ich Artikel in denen ich zitiert werde, wo wirklich alles stimmt.

Daher versuche ich ebenfalls, so oft es geht, die wörtlichen Zitate vor Veröffentlichung nochmal zur Durchsicht zu bekommen. Nicht …

Quelle: Internet

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Wer hat sowas nicht auch schon mal gesehen? “Quelle: Internet” oder auch “Quelle: Google”.

Während bei Seminararbeiten an der Uni Internet-Quellen per se unbeliebt bis unerwünscht sind, jede Quelle ganz genau angegeben werden und immer die neueste Auflage verwendet werden muss, erlauben sich einige Medien einen sehr großzügigen Umgang mit dem Thema.

Quelle: Robert

Genauer? Okay, Basic Thinking, unendliche Auflage, (derzeit) Seite 1.

Höherer Spritverbrauch bei EM-Fahnen am Auto

Mittwoch, den 25. Juni 2008

Alleine schon bei den Autokorsos rund um die EM könnte man ja auf die Idee kommen, dass den meisten der Sprit doch nicht zu teuer ist. Sonst würden sie sich ja auf die wirklich notwendigen Fahrten beschränken.

Nun hab ich gerade bei Tina gelesen, dass die derzeit weit verbreiteten Fahnen am Auto sich wohl auch sehr negativ auf den Verbrauch pro 100 km auswirken. Nämlich laut der von ihr herangezogenen Quellen 0,5 bis 1 Liter Mehrverbrauch pro Fahne!

Über hohe Benzinpreise aufregen brauchen die sich nicht mehr. Der Klimawandel scheint ihnen auch egal – bis dann der Keller unter Wasser steht oder ein Orkan das Dach wegweht. Dann soll bitteschön der Staat einspringen.

Die Springer-Version von Lasse redn

Samstag, den 14. Juni 2008

Es ist ja schon interessant, dass der Radiosender Antenne Bayern das Ärzte-Lied Lasse redn ohne folgende Passage spielt:

Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht.

Interessant vor allem deshalb, weil der Axel-Springer-Verlag – der ja bekanntlich BILD herausgibt – auch mit 16 % an Antenne Bayern beteiligt ist.

Mehr dazu beim BILDblog.

Sozial und ökologisch einkaufen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Wem es wichtig ist, wie sozial oder umweltfreundlich das Unternehmen ist dessen Produkte man kauft, der sollte mal bei Utopia vorbeischauen.

Was ist Utopia?

Utopia ist das Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Inhaltsgetrieben, informativ, praktisch, realitätsnah und serviceorientiert.

Gefunden bei Tina, die auch noch einen wichtigen Hinweis für alle E-Mail-Ausdrucker hat.

Video ergo blogo

Mittwoch, den 16. April 2008

Ich hab gerade ein paar Video-Interviews mit Bloggern auf der re:publica gesehen. Ute “Schnutinger” hat die gemacht. Echt ein sehr schönes Video, hab einige Male gelacht. Macht die immer so nette Videos? Muss ich mir mal öfter angucken.

Eigentlich wollte ich gerade noch sagen, dass mir Jens’ Antwort auf die Frage, was seinen Blog so interessant macht, am besten fand und prompt fielen mir reihenweise andere Szenen aus dem Video ein. Vielleicht sollte ich überlegen, was am langweiligsten war. Wird aber auch schwer. :-)

P.S.: In den Blog einbetten geht mit diesen Der-Westen-Videos nicht, oder?

Nachtrag: Bei Ute im Blog hab ich das Video als sevenload-embedded-Video gefunden und so kann ich’s nun auch hier einfügen:

Link: …

Waldsterben – was war und was ist

Samstag, den 29. März 2008

Im Jahr 1983 zogen die Grünen erstmals in den Bundestag ein. CDU-Kanzler Helmut Kohl wurde nach seiner Wahl ein lebensmüder Tannenzweig überreicht. Auch außerhalb des Parlaments wuchs der Druck, so dass plötzlich Bewegung in CDU, CSU, FDP und SPD kam.

CDU und FDP führten zum Beispiel den Katalysator ein. Ohne müssten wir laut Andreas Troge, dem Präsident des Umweltbundesamtes 75 % weniger Auto fahren, um die gleiche Luftqualität zu erreichen.

Ein sehr wichtiger Punkt, denn ich habe den Eindruck, dass viele Menschen heute oft vergessen, dass Umweltschutz nicht einfach nur so gefordert wird – sondern auch und ganz besonders weil es dabei um die Lebensqualität für die Menschen geht.

Ein sehr interessanter Artikel von Jochen Bölsche auf einestages, einem Angebot von …

Vertrieb ist Zeitvertreib

Donnerstag, den 27. März 2008

Vor ein paar Tagen habe ich einen grandiosen Text über das Vertriebsleben gefunden. Teilweise lässt er sich sicher auch auf andere Berufsgruppen übertragen. Viele sehen ja doch irgendwie nur das wirklich als Arbeit an, was sie selbst tun.

Und so geht er los der Text:

Eine viel gehörte Meinung über Vertriebsmitarbeiter ist, dass sie ihren Tag damit verbringen, bei Kunden Kaffee zu trinken und sich eine lockere Zeit machen. Ist doch toll. Da fahren die Außendienstler mit ihren wahlweise mausgrauen, dunkelblauen oder schwarzen Vertreterkombidieseln kreuz und quer durch die Lande. Sie sehen schöne Landschaften, tolle Städte, lernen viele neue Menschen kennen und vemutlich pfeiffen sie fröhliche Lieder dabei. Das Vertriebsleben ist eine Endlosparty!

Und weil das Leben im Vertrieb so schön ist, müssen …

Intelligenz bei Tieren

Dienstag, den 25. März 2008

Hunde, die bis zu 300 Wörter verstehen, Papageien, die ihre Wünsche auf Englisch artikulieren, Krähen, die Werkzeuge basteln – Forscher plädieren für mehr Bescheidenheit, denn neueste Erkenntnisse zeigen: Intelligenz ist nicht für Primaten oder Säugetiere reserviert.

Fand ich sehr interessant. Hier geht’s weiter. Und Graupapageien fand ich schon immer cool.

Nachtmensch alias Eule

Montag, den 24. März 2008

Eben auf SPON gelesen:

Ein Gentest gibt jetzt Aufschluss, ob jemand Frühaufsteher oder Langschläfer ist. Umpolen lässt sich der angeborene Biorhythmus allerdings kaum.

Ich bin ein Nachtmensch. Eine Eule. Warum will mir die Welt immer das Gegenteil aufzwingen?

Sehr interessant fand ich auch:

Bei Eulen tickt die innere Uhr deutlich langsamer als normal; ein Auf-und-ab-Zyklus der Genaktivität ist in manchen Fällen jeweils erst nach 25 Stunden beendet und nicht schon nach 24 Stunden.

Und am Ende werd ich noch getröstet:

Solange noch in vielen Betrieben und Schulen die überholten Arbeitszeiten aus der Agrargesellschaft gelten, bleibt vor allem den Eulen nur ein schwacher Trost: “Das Vorurteil, dass ein extremer Spättyp einfach nur faul sei”, sagt Kramer, “ist nach unseren Ergebnissen eindeutig widerlegt.”

Aber heute muss ich mal …


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