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Archiv der Kategorie 'Leben'

Feuer im Büro

Dienstag, den 2. März 2010

Es rumpelte sehr laut im Treppenhaus. Die Kollegen und ich ärgerten uns, dass da jemand überhaupt nicht drüber nachdenkt, dass wir hier arbeiten und auch viel telefonieren.

Dann gab es ein Gespräch an der Tür unseres Büros von dem ein Kollege nur das Stichwort “Feuerlöscher” aufschnappte und hellhörig wurde und es laut wiederholte. Nun lauschten wir zu dritt und hörten nun das Wort “Feuerwehr”.

Sofort sind wir aufgestanden, guckten raus, dachten darüber nach, rauszugehen. Das schien uns im ersten Moment aber doch übertrieben und wir setzten uns wieder. Leicht nervös waren wir aber dann doch und entschieden uns etwa eine Minute später dann doch rauszugehen.

Währenddessen hörte man schon die ersten Sirenen und als ich mit Jacke, MP3-Player und Notizbuch (was ich eben …

Bodo Wartke, die Bahn und ich - Reisetagebuch

Samstag, den 20. Februar 2010

Vor ein paar Tagen war ich ja zusammen mit einer Kollegin in Frankfurt am Main auf einer Schulung. Ganz umweltbewusst fuhren wir natürlich mit dem Zug. Dauert ja auch nur ca. 1,5 Std. von Stuttgart nach Frankfurt - hin jedenfalls.

Obwohl wir hin mit einem IC und zurück mit einem ICE (bzw. eigentlich gleich zweien) gefahren sind, waren wir viel schneller in Frankfurt als wieder raus. Ganz abgesehen von etwa 45 min Zeitpuffer zwischen dem Ende der Schulung und der offiziellen Abfahrt unseres Zuges, gab es noch eine Verspätung von 15 min während der unser Zug dann - ohne dass wir es wahrnahmen - vom Nachbargleis am selben Bahnsteig nach Stuttgart abfuhr.

So mussten wir dann mit einem ICE nach Frankfurt/Flughafen fahren, …

Scooter-Quote

Freitag, den 19. Februar 2010

Als ich heute Scooter gehört habe, fiel mir folgender Dialog ein, der schon eine Weile her ist. Es ging um die Musik, die wir so hören und unsere entsprechenden last.fm-Profile.

Er: “Bei dir ist mir die Scooter-Quote zu hoch.”
Ich: “Ich hör doch eigentlich nur ganz wenig Scooter.”
Er: “Ja, aber du hast eine Scooter-Quote.”

Fastenzeit

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Durch ein Gespräch kam ich gestern auf die Idee, dieses Jahr möglicherweise erstmals zu fasten. Nur was soll ich fasten? Da hab ich das gestern getwittert und ich bekam drei Vorschläge in den Reaktionen, was ich fasten könnte:

Fasten
Internet
Twittern

Ich hoffe doch, meine Leserinnen und Leser hier wären dagegen, wenn ich Internet komplett fasten würde. Ich würde vermutlich auch meinen Job verlieren. Von daher scheidet das natürlich aus.

Twittern fasten find ich jetzt auch nicht so sinnig. Erstens ist das Kommunikation und auf sowas zu verzichten ist ja irgendwie blöd. Noch dazu in der Branche.

Fasten fasten hab ich ja die letzten 28 Jahre gemacht. Wollte ja nun mal was Neues probieren.

Süßigkeiten war der Vorschlag gestern Abend. Ich bin noch nicht ganz sicher, aber …

Blinder Passagier

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Heute war ich zum Mittagessen mit Jenny verabredet. Da wir aus der gleichen Richtung zum Treffpunkt fuhren, stieg sie zufällig ohne dass wir vorher davon wussten, in meinen Bus ein.

So weit, so unspektakulär.

Aber während ich die Gute schon an der Haltestelle hab stehen sehen, stieg sie Musik hörend in den Bus, setzte sich auch noch neben mich und starrte Löcher in die Luft. Erst dachte ich, irgendwas wäre nicht in Ordnung. Bis ich merkte, dass sie etwas nahezu Unmögliches vollbracht hatte:

Sie hatte mich einfach nicht bemerkt.

Und das obwohl wir nebeneinander im Bus saßen und in wenigen Minuten zum Essen verabredet waren.

Mysteriöse Post: Apokalypse, Watte und USB-Stick

Sonntag, den 7. Februar 2010

Da geht man am Sonntagabend an seinen prall gefüllten Briefkasten und findet neben normalen Briefen einen sehr dicken, weißen Briefumschlag mit Sichtfenster in dem man meine Adresse, aber keinen Absender sehen kann.

Was ich da glaub noch nicht gesehen hatte: der Briefumschlag ist nicht frankiert, muss also bei mir direkt eingeworfen worden sein. Ich mache ihn also auf und sehe, dass auf dem Deckblatt außer meiner Adresse nur noch “Freiburg, 05.02.2010″ oben rechts und an der Stelle des Betreffs des Briefs “APOKALYPSE” steht. Sonst nichts.

Auf den anderen beiden weißen Blättern ist nichts, gar nichts. Dazu gibt es noch einen weißen Wattebausch. Als ich den in die Hand nehme, merke ich, dass das was drin ist. Man rechnet ja in solchen Momenten …

Mein erster Tag mit Windows 7

Dienstag, den 26. Januar 2010

Ich hab im Büro seit gestern einen neuen Rechner auf dem Windows 7 läuft. Selten hab ich so viel Gutes schon vorab über ein Microsoft-Betriebssystem gehört. Das liegt aber wohl auch daran, dass Windows Vista so ein Reinfall war.

Windows 7 soll jedenfalls unter anderem schneller laufen als Vista. Ich kann das bislang nicht wirklich beurteilen, da ich ja ohnehin gleichzeitig auch einen schnelleren Rechner bekommen. Aber Vista ist jedenfalls superlangsam und ressourcenfressend. Wer sich einen neuen PC kauft, sollte darauf achten, dass auf keinen Fall Vista vorinstalliert ist, sondern besser Windows 7 - und normalerweise bin ich eher einer, der spät umsteigt.

Einiges ist nun natürlich gewöhnungsbedürftig, aber das meiste macht erstmal einen guten Eindruck. Neben netten Spielereien oder kleinen Usability-Verbesserungen …

Note der Diplomarbeit und Veröffentlichung

Samstag, den 16. Januar 2010

Nach dem Diplom-Zeugnis vorgestern kam nun heute auch die Note meiner Diplomarbeit. Eigentlich hätte ich die schon bekommen sollen, aber ich kann mir nicht erklären, wo der Brief abgeblieben ist. Muss ich mal in der WG nochmal nachfragen.

Mit der Note bin ich sehr zufrieden. 2,0 oder besser war mein Ziel bzw. mein eigener Anspruch. Eine 1,7 ist es nun geworden. Ein schöner Abschluss des Studiums.

Vielen Dank nochmal an alle, die mir bei der Diplomarbeit mit Rat und Tat zur Seite standen, insbesondere diejenigen, die die Arbeit Korrektur gelesen haben und die, die an meiner Umfrage teilgenommen haben.

Immer wieder kommen Anfragen, ob man meine Diplomarbeit haben könnte. Die Arbeit insgesamt hat leider einen Sperrvermerk wegen vertraulichen Informationen über meinen …

Dipl.-Kfm. techn. - Diplom-Zeugnis ist da!

Donnerstag, den 14. Januar 2010

Eben habe ich mein Diplom-Zeugnis aus dem Briefkasten geholt. Das kam jetzt etwas überraschend. Ich warte nämlich eigentlich noch auf das Ergebnis meiner Diplomarbeit.

Grob weiß ich’s durch das Zeugnis nun, weil die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Diplomarbeit alle in sprachlicher Form (sehr gut, gut, befriedigend, ausreichend) genannt sind. Ich werd morgen mal anrufen.

Was mich ein bisschen wundert, ist, dass das Ausstellungsdatum der 28. Oktober 2009 ist - der Tag an dem ich die Diplomarbeit abgegeben habe. Aber um so besser für mich, denn 2001-2009 sieht als Studiendauer doch etwas besser aus als 2001-2010. ;-)

Ich freu mich jedenfalls sehr, das Diplomzeugnis nun vor mir liegen zu haben. Nun habe ich vom Staat die Erlaubnis, …

Wie Socken zu Einzelgängern werden

Donnerstag, den 14. Januar 2010

Aus unschönen Gründen - die ich hier nicht weiter ausführen möchte, um mich darüber nicht noch mehr zu ärgern - musste ich die Tage unseren Staubsaugerbeutel aufschneiden. Was ich suchte, habe ich nicht gefunden, aber allerlei anderes.

Neben einem 5-Cent-Stück, diversen Nudeln und ein paar kleinen Nägeln fand ich zum Beispiel auch Schnürsenkel darin. Das große Highlight aber war eine Socke. Eine komplette Socke, die sogar sehr unversehrt aussah.

Damit bin ich dem großen Geheimnis unserer Zeit - wie die Socken von ihrer naturgegebenen Paarbildung zu ihrem Einzelgänger-Dasein kommen - einen großen Schritt nähergekommen.

Weitere sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.


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