Kategorie Leben

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Archiv der Kategorie 'Leben'

Die digitale Kluft im Alltag

Montag, den 7. Januar 2008

Eine kleine, knapp halbstündige Präsentation (ohne Folien) bzw. Vorstellung eines abgeschlossenen Projektes zu halten in der 80-90 % des Publikums (internet-)technisch total versiert sind und der Rest sich aufteilt in technisches Halbwissen und wenig Wissen ist nicht ganz so einfach.

(Was für ein Monstersatz. Naja, hab gerade wenig Zeit. Da müsst ihr durch.)

Die einen fragen sich, was der da so lange drumherumlabert (denk ich jedenfalls), während von der anderen Seite immer wieder große Fragezeichen aufblinken. Ich glaube, ich schick nochmal ne Mail und biete individuelle Nachhilfe an.

Immerhin, zeitlich war’s trotz fünf Minuten verspätetem Anfang eine exakte Punktlandung. Und ich glaube, der Sinn des Projekts und die wichtigen Botschaften sind auch rübergekommen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Das mach ich dann…

Donnerstag, den 3. Januar 2008

Was ich mir so alles für diese erste Januar-Woche vorgenommen hatte. Immerhin ist sie noch nicht ganz vorbei.

Winterschlaf

Dienstag, den 1. Januar 2008

Das neue Jahr begann mit sechs Stunden Party, einer Viertelstunde Frieren an der Bushaltestelle, etwa einer weiteren Viertelstunde Heimweg, einer geschätzten Dreiviertelstunde Surfen und dann 16 Stunden Schlafen.

Jetzt bin ich wieder da. Guten Morgen.

Vater und Sohn

Sonntag, den 30. Dezember 2007

Ich hatte es ja angekündigt, dass ihr selbst vergleichen könnt, ob mein Vater und ich uns in jungen Jahren ähnlich sahen.

Hier nun also ich bei einem Sippentreffen im Jahr 1983. Auf der Rückseite des Fotos steht 9.11.83. Ist also kurz vor meinem zweiten Geburtstag entstanden.

Henning beim Sippentreffen 1983Ich hab’s aus einem Gruppenfoto ausgeschnitten, wo nur meine Generation drauf ist. Ich sitze da auf meinem “Power-Auto”. So hab ich das damals genannt und mein Vater meinte vor ein paar Tagen, das wäre mir geradezu am Hintern festgewachsen gewesen. Ich weiß nur noch, dass ich damit immer in unserem Garten in Bottrop den gepflasterten, etwas abschüssigen Weg zur Gartentür runtergerollt bin.

Ist wohl …

Zugschlaf

Freitag, den 28. Dezember 2007

Ich hab heute die perfekte Methode zum Zugschlaf entdeckt. Alleine sitzen in einem Vierer mit Tisch, Füße – natürlich mit ausgezogenen Schuhen – auf den Sitz vor mir, ein stabiles Gepäckstück etwa auf Höhe der Sitze ungefähr in die Mitte, Kopf an die eigene Rückenlehne und losgeratzt.

Hat wunderbar funktioniert. Nach 15 min war ich so erholt, dass ich dachte, eine Stunde wäre rum. Aber dann hielten wir in Frankfurt am Main und der bis dahin recht leere Zug wurde voll.

Nachtrag: Ich hab zum besseren Verständnis mal eine Skizze angefertigt:

Zugschlaf-Methode (Skizze)

Auf alten Fotos sieht man jung aus

Donnerstag, den 27. Dezember 2007

Wir haben über die Weihnachtstage hier auch alte Fotos angeguckt. Dabei war auch eins auf dem ich knapp zwei Jahre alt bin und faszinierenderweise meinem Vater Anfang der 50er sehr ähnlich sehe – was ich heute eigentlich nicht tue.

Bis auf die grauen Haare vielleicht… ;-)

Weihnachts-TV

Mittwoch, den 26. Dezember 2007

Ich guck ja um Weihnachten herum jedes Jahr so viel Fernsehen wie sonst nie. Aber irgendwie kommen jedes Jahr auch immer wieder die gleichen Filme. Karl-May-Verfilmungen kamen zum Beispiel wieder einige. Aber ich hab letzte Nacht gegen 6:15 Uhr dann doch den zweiten Teil von Die Pyramide des Sonnengottes abgebrochen. Hatte ich eh schon mal gesehen. Vielleicht letztes Jahr, aber vielleicht auch da nicht zu Ende.

Auch wieder mal gesehen habe ich vorhin diesen Film, wo eine Gruppe pensionierter, ehrenhafter Männer einen Gauner-Dandy (Mario Adorf in jungen Jahren) mit illegalen Methoden endlich hinter Gitter zu bringen, was sie im aktiven Dienst mit legalen Methoden nie hinbekommen haben. Heinz Erhardt spielt da auch mit, ist aber im Gegensatz zu sonst

Unbegehrte Sitzplätze?

Samstag, den 22. Dezember 2007

Die Züge gestern waren ziemlich voll – und ich hatte mal wieder nicht reserviert. Aber das war wie fast immer kein Problem. Der halbe Zug steht und ich finde doch noch nen Sitzplatz. Meist sogar am Tisch.

Diesmal musste ich zwar einmal wieder aufstehen, weil eben noch jemand mit einer Express-Reservierung kam. Aber dafür saß ich ein paar Minuten später an einem Tisch mit vier Plätzen von denen bis dahin nur zwei belegt waren.

Trauen die Leute sich nicht zu fragen, sind sie zu faul oder warum stehen und sitzen sie lieber in den Gängen rum (so dass man kaum noch durchkommt)?

Wo darf man noch rauchen – und warum?

Donnerstag, den 20. Dezember 2007

Gestern war ich in einer Kneipe oder Bar oder wie auch immer man das Ding nun eigentlich nennt. Und dort durfte man offensichtlich rauchen. Überall. Leider habe ich das erstens zu spät gemerkt und zweitens waren wir in einer größeren Gruppe unterwegs. Intervention wäre wohl schwierig gewesen und rausgehen wollte ich dann auch nicht.

Heute habe ich schon den ganzen Tag Kopfschmerzen und die Klamotten, die ich davor frisch angezogen hatte, stinken natürlich wie Sau.

Ich frage mich: Wieso darf man da überhaupt rauchen? Wovon hängt das ab? Was gibt es da für komische Nischen im Gesetz?

Südrestwundfunk

Dienstag, den 18. Dezember 2007

Mein Versprecher des Tages. Ich hab’s nach “Südrest” zwar gemerkt, aber dann entdeckt, was für ein schöner Versprecher das ist und ihn dann doch noch zu Ende ausgesprochen.

Hat mich prompt an die Wollmilchlegende… ähm, die Legende von der wollmilchlegenden Eiersau erinnert, die ich hier dann natürlich gleich zum Besten gegeben habe.

So, und jetzt wird der Rest hier auch noch wundgefunkt. ;-)


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