Kategorie Menschen

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Archiv der Kategorie 'Menschen'

Breschnew: Der neueste Stoiber

Freitag, den 23. Februar 2007

Wenn Edmund Stoiber schon meint, der US-Präsident heiße Breschnew, wieso spricht er ihn dann nicht wenigstens Breshnew (Bresch-nju) aus? ;-)

Ihr wisst nicht, worum es geht? Na, unser Lieblings-Stoiber hat uns wieder mal etwas politische Bildung eingetrichtert. Der amerikanische Präsident kann auch ein Russe sein – und tot.

Dank Spreeblick gibt’s das Ganze hier auch zum Anhören als MP3. Das mit dem Bären kennt ihr ja.

Ach ja, der Stoibi. Es wird uns schon was fehlen…

Toyota Prius nun OB-Dienstwagen

Donnerstag, den 8. Februar 2007

Boris Palmer hat seinen Toyota Prius bekommen. Silber ist das neue Auto von außen. Ob es kein Grün gegeben hat, wurde Boris gefragt: “Doch, das sah aber blöd aus”.

Aber innen ist das Auto ja schon grün genug – umweltschonender und billiger als das Dienstfahrzeug der Vorgängerin.

Cem Özdemir beim Göppinger Neujahrsempfang

Samstag, den 27. Januar 2007

Henning Schürig, Cem Özdemir und Daniel Mouratidis (Grüne)

Heute Nachmittag war ich auf dem Neujahrsempfang der Grünen in Göppingen. Auch unser neuer Landesvorsitzender Daniel Mouratidis (Foto: rechts) war dort und hat ein lockeres Grußwort gehalten.

Hauptredner war Cem Özdemir (Foto: Mitte). Cem ist seit 2004 für die Grünen im Europaparlament. Davor war er acht Jahre Bundestagsabgeordneter. Ein halbernst gemeinter Vorschlag von ihm bei der Rede heute: Den Stürmen und anderen Naturkatastrophen nicht einfach irgendwelche Vornamen geben, sondern nach Verursachern benennen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bush-Sturm?

CSU-Machtkämpfe: Glos am Ende?

Freitag, den 26. Januar 2007

Gerade noch von Horst Seehofer trickreich als CSU-Chef ins Spiel gebracht und bald schon auf dem politischen Abstellgleis? Erwin Huber findet offenbar auch, dass der CSU-Vorsitzende einer der CSU-Bundesminister sein sollte. Also will er ab sofort nicht mehr nur Parteichef, sondern auch Bundesminister werden.

Da Seehofer sehr beliebt ist und Michael Glos eh nur kurzfristig für Stoiber eingesprungen war, würde Huber wohl Bundeswirtschaftsminister, wenn es wirklich so kommt, wie er sich das wünscht. Zumal er ja jetzt auch Wirtschaftsminister in Bayern ist.

Damit wäre Glos aus dem Rennen. Ich kann den ohnehin nicht leiden und dass er Ahnung vom Fach hat, sagen selbst seine Parteifreunde selten bis gar nicht.

Wenn das so weitergeht, brauch ich hier ne Popcorn-Maschine.

Tricky Seehofer

Montag, den 22. Januar 2007

Horst Seehofer ist bereit auf seine Kandidatur für den CSU-Parteivorsitz zu verzichten, wenn Bundeswirtschaftsminister Michael Glos antritt.

Ein genialer Schachzug, denn niemand will Glos als Parteivorsitzenden. Seehofer stellt sich damit allerdings zurück und macht ein Einigungsangebot. So kann niemand sagen, er würde mit dem Kopf durch die Wand wollen. Faktisch steigen damit aber seine Chancen, denke ich.

Grünes und Rotes am Wochenende

Freitag, den 19. Januar 2007

Die Grünen sind die einzige Partei, um deren Zukunft ich nicht besorgt bin, weil ihr Kernthema Ökologie ein beherrschendes Thema des 21. Jahrhunderts sein wird.

Danke, Erhard Eppler! Und alles Gute nachträglich zum 80. Geburtstag, der übrigens am Wochenende in Bad Boll im Kreis Göppingen von der SPD groß gefeiert wird. Es kommen u.a. Kurt Beck, Gerhard Schröder und Hans-Jochen Vogel.

Apropos SPD. Ich bin heute Abend auch im Kreis Göppingen, genauer gesagt in Ebersbach an der Fils in meinem ehemaligen Wahlkreis. Ich vertrete dort die Grüne Jugend Baden-Württemberg auf dem Neujahrsempfang der Jusos BaWü. Ich freu mich, mal wieder in meinem Wahlkreis zu sein.

Stoiber weg – Chaos bleibt

Donnerstag, den 18. Januar 2007

Da hat Edmund Stoiber nun endlich seinen Rücktritt angekündigt und ich dachte, das Chaos in der CSU wäre nun beendet. Doch jetzt geht es erst richtig los. Gibt es eine Absprache zwischen Günther Beckstein und Erwin Huber, dass Beckstein Ministerpräsident wird und Huber Parteichef? Und was ist mit Horst Seehofer? Der hat schon seine Kandidatur als CSU-Parteivorsitzender angekündigt. Schadet ihm seine Affäre?

Stoiber ist nun aus der Schusslinie, aber das Chaos bleibt. Ich frage mich, was nun in Gabriele Pauli vorgeht. Stoiber ist weg. Das war ihr Ziel. Ist sie nun zufrieden damit, wenn Parteivorsitz und das Amt des Regierungschefs in Bayern nun ausgemauschelt werden? Sie wollte doch die Basis mehr einbeziehen. Entweder durch eine Mitgliederbefragung oder wenigstens durch einen …

Stoiber ist zu alt, zu jung und zu unbeliebt

Mittwoch, den 17. Januar 2007

Edmund Stoiber findet seine potentiellen Nachfolger wenig geeignet. Günther Beckstein ist ihm zu alt, Joachim Hermann zu jung und Erwin Huber zu unbeliebt.

Alles drei kann nämlich nur einer, Stoiber selbst.

Der zu alte Beckstein ist zwei Jahre jünger als Stoiber.
Hermann ist mit seinen 50 Jahren zu jung. Stoiber selbst war bei seinem Amtsantritt 1993 immerhin 52 51.
Und da gäb’s da noch den Huber, der aber zu unbeliebt ist. Zwei Drittel der Bayern sind übrigens dagegen, dass Stoiber nochmal antritt.

Ganz klar: Jeder potentielle Nachfolger erfüllt nur eines der drei Kriterien.

Und wenn dann der mögliche Nachfolger als CSU-Parteivorsitzender, Horst Seehofer, auch noch schwanger wird, dann muss Stoiber das wohl auch weitermachen.

Resümee des Tages

Samstag, den 13. Januar 2007

Ich laufe gerade von einer Geburtstagsparty nach Hause. Mutter und Sohn feierten 60. Geburtstag, er 20, sie 40. Und wen trifft man da? Eine Bloggerin aus Berlin. Virtuell hab ich sie schon etwas gekannt, aber das war echt ne Überraschung.

Eine andere kleine Überraschung kam heute aus Richtung Netformic. Stephan rief mich abends an, weil einer seiner Mitarbeiter bemerkt hatte, dass ich in Google eine Top-Platzierung zum Suchwort Glühwein habe. Platz 9, wie sich herausstellte.

In diesem Sinne allen eine gute Nacht oder einen guten Morgen. Je nach dem.

Die CSU und ihre Rebellen – und Stoiber

Donnerstag, den 4. Januar 2007

Beschäftigen wir uns doch mal mit Bayern. Bayern als Land, aber noch mehr Bayern im Sinne der Bewohner dieses Bundeslandes. Da gibt’s einen, der ist Ministerpräsident und heißt Dr. Edmund Stoiber. Wird von vielen Stoibär genannt. Das hat was mit nem Problembären zu tun. Aber gar nicht mal, weil Stoiber einer ist, sondern weil er sich recht kompliziert ausdrückt bei der Beschreibung der Gefahren des Problembären. Übrigens ist hier nicht Kurt Beck gemeint, sondern Bruno. Der, der prompt erschossen wurde als man das durfte, aber nicht gefunden wurde als man ihn noch hätte betäuben müssen. Hätte der sich gewaschen und rasiert, hätte ihn vermutlich niemand erkannt.

Aber zurück zu Stoiber. Der ist rasiert und vermutlich auch gewaschen. Der hat aber …


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