Kategorie Uni

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Archiv der Kategorie 'Uni'

Die Mensa der Musikhochschule

Sonntag, den 14. September 2008

Diese Woche stand nochmal intensives Lernen an für eine Prüfung am Freitag. Dummerweise hatte genau in dieser Woche die Universitätsbibliothek (UB) Stuttgart ihre jährliche Grundreinigung und war geschlossen. Als Alternative wurde uns die Württembergische Landesbibliothek (kurz WLB oder LaBi) empfohlen. Da war ich bisher nur alleine bei Seminararbeiten, aber auch in einer Zweiergruppe kann man dort gut lernen.

Obwohl die WLB bei genauerem Hinsehen auch nur ein Betonbau ist, so hat man das dort doch ganz geschickt kaschiert bzw. man lenkt einfach davon ab. Die Lernatmosphäre ist also schon eine ganz andere. Dazu kommt die Mensa der Musikhochschule Stuttgart. Die ist direkt nebenan. Mal abgesehen davon, dass auch dort architektonisch einiges viel besser als an der Uni ist auch das ganze …

Ich mach dich über mich lustig

Mittwoch, den 10. September 2008

Beim Lernen:
Ich: “Bei mir ist da noch ne Null…”
Er: “Naja, ne Null ist ja aber auch nur ne Null.”

Und dann war da noch: “Ich mach dich über mich lustig…”

Korrekturzeiten (nicht verbrannter) Prüfungen

Mittwoch, den 27. August 2008

Die Geschichte von 113 verschwundenen BWL-Prüfungen an der Uni Hohenheim (in Stuttgart) macht derzeit bei uns kräftig die Runde. Vor allem weil es am Anfang wohl hieß, die Uni Stuttgart wäre betroffen. Manche sahen sich schon Prüfungen vom Juli noch einmal schreiben – genau das müssen die Hohenheimer nun auch.

Aber ich wollte hier mal auf eine eher beiläufige Bemerkung in dem Artikel der Stuttgarter Nachrichten eingehen:

Immer mehr betroffene Studenten hatten sich an die Universität gewandt und nach ihrer Note für die bereits am 22. Juli geschriebene Klausur gefragt. “Ich habe jeden Tag im Intranet nachgeschaut, ob die Note jetzt endlich da ist”, berichtet ein 22-Jähriger Student aus Sindelfingen.

Ich habe eine Prüfung am 21.07. geschrieben, eine am 24.07. und …

Diagnose: Überlernt

Dienstag, den 29. Juli 2008

Ein eindeutiges Zeichen für zuviel gelernt (überlernt quasi) sind Sätze wie dieser: “Das klingt im ersten Moment gefährlicher als es sich anhört.”

Diese Worte haben vor etwa einer Minute meinen Mund verlassen.

Der VW Gol (sic!)

Freitag, den 25. Juli 2008

In einer Mittagspause beim Lernen erzählte ich einem Kommilitonen, der ein anderes Fach lernte, was von meinem Stoff. Stichwort entmaterialisierte Fabrik. VW hat laut meinem Marketing-Skript ein Werk in Brasilien, wo von 1500 Mitarbeitern nur 200 bei VW arbeiten und der Rest bei Zulieferern. VW macht selbst also nur noch Marketing, Vetrieb und sowas. Die Produktion ist komplett outgesourct.

Und dann erzählt der mir was von einem VW Gol, den VW in Brasilien verkaufen soll. “Eine abgespeckte Variante des Golf”, meinte er. Das klang etwas zu witzig, um es ihm zu glauben. Lassen die einfach das f weg, weil’s abgespeckt ist?! Wenn man dann andere Dinge weglässt, gibt’s dann auch den VW Olf? Und kann man das f eigentlich nachkaufen?

Er beharrte …

Wirtschaftspolitik: Wem schadet Inflation?

Sonntag, den 20. Juli 2008

Man lernt mitunter ja auch ganz interessante Sachen an der Uni. Diesmal im Fach Wirtschaftspolitik zum Thema Inflation. Wem schadet eine hohe Inflation?

Es gibt da drei Hypothesen:
Lohn-Lag-Hypothese
Transfer-Lag-Hypothese
Gläubiger-Schuldner-Hypothese

Zum ersten: Bis die Inflation über höhere Lohnforderungen wieder hereingeholt werden kann, vergeht eine Weile. In dieser Zeit bleibt der Lohnempfänger auf der Inflation quasi “sitzen”.

Zum zweiten: Gleiches gilt für die Empfänger staatlicher Transfers. Jetzt wurde gerade ganz aktuell das BAföG erhöht und an die gestiegenen Lebenshaltungskosten ganz grob angepasst. Zuletzt gab es 2001 eine Anpassung. Dazwischen mussten die BAföG-Empfänger mit dem Geld, das 2001 für die damaligen Lebenshaltungskosten festgesetzt wurde, auskommen.

Zum dritten: Wer Geld verleiht, dem schadet die Inflation weil sie die Zinseinnahmen real senkt. Nehme ich 5 % Zinsen und habe 3 …

Zeitgefühl – oder: Morgen ist Samstag!

Freitag, den 18. Juli 2008

Ich: “Schalt den Blog-Eintrag vielleicht besser morgen früh frei, viele lesen ja während der Arbeitszeit.”
Sie: “Henning, morgen ist Samstag!”
Ich: “Oh…”

Während der Prüfungszeit bzw. der Lernzeit vor den Prüfungen verliere ich mein Zeitgefühl für Wochentage völlig. Tage haben nur in Form einer Zahl Relevanz: Wie viele Tage liegen sie vor der Prüfung? Alles andere zählt nicht.

Naja, es gibt dann noch so blöde zeitbedingte Raum-Restriktionen. So macht die Uni-Bibliothek morgen schon um 16 Uhr zu und am Sonntag gar nicht erst auf. Aber das ist schon fast Nebensache angesichts der enorm wichtigen Kennzahl “Anzahl Tage bis Prüfung”.

Zwei.

Studieren lohnt sich

Dienstag, den 15. Juli 2008

Passend zum nahenden Studienende nochmal bestätigt: Studieren lohnt sich. Insbesondere was die (niedrige) Arbeitslosigkeit von Akademikern angeht.

Die Bewerbungsfrist an den meisten Unis und FHs läuft übrigens – wie jedes Jahr – heute um 24 Uhr ab. Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Die allerletzte Vorlesung

Dienstag, den 15. Juli 2008

Heute um 17:30 Uhr hab ich die wohl letzte Vorlesung in meinem Leben. Ist ein komisches Gefühl. Vor allem weil die Diplomarbeit doch noch ein Stückchen hin ist. Jetzt stehen erstmal Prüfungen an.

Und dann mal sehen. Vielleicht kann ich die eine oder andere freiwillige Vorlesung auch während der Diplomarbeit unterbringen. Aber irgendwie vermisse ich es jetzt schon. Zumindest bei manchen Vorlesungen bereue ich es, nicht immer dagewesen zu sein oder nicht aufmerksam gelauscht zu haben.

Bund der Studiengebührenzahler (BdSZ)

Samstag, den 28. Juni 2008

Seit gestern bin ich Mitglied im Bund der Studiengebührenzahler (Verein in Gründung). Dem BdSZ geht es vor allem um eine vernünftige Verwendung der Studiengebühren, jetzt wo sie in Baden-Württemberg nun mal leider da sind.

Selbstbeschreibung:

Der Bund der Studiengebührenzahler wurde von Studierenden gegründet, die die Folgen von Studiengebühren transparent machen wollen. Unser Ziel ist es, Missstände und Fehlentwicklungen aufzudecken und uns für die vernünftige Verwendung von Studiengebühren einzusetzen, sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen von Studiengebühren zu beobachten und öffentlich zu machen.

Ich kenne auch zwei der fünf aktuell amtierenden Vorstände und habe da großes Vertrauen in vernünftige Arbeit. Der Mitgliedsbeitrag beträgt (mindestens) 1 EUR pro Semester.

Die Website ist gerade gestern gestartet, also verzeiht manche kleinere Lücken: http://bdsz.de


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