Steuerreform: Immer auf die Kleinen

Es ist schon komisch. Die große Koalition macht eine Unternehmenssteuerreform, um die Unternehmen zu entlasten. Aber sie macht eine, wo sogar ihr eigener Wirtschaftsminister dagegen ist. Von dem halte ich zwar sonst null, aber seine Kritik deckt sich mit der der Opposition.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sieht Nachteile für den Mittelstand. Die grüne Finanzexpertin Christine Scheel ist der Meinung, dass vor allem kleine und mittelständische Personengesellschaften die Zeche zahlen.

Die Kritik der FDP wurde mir nicht ganz klar: “Es ist bemerkenswert, dass die Kanzlerin eingesteht, die Regierung hat beim Thema Unternehmenssteuerreform ihre Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht.”

Und dann kommt auch noch Kritik von links:

Der linke Flügel der SPD-Bundestagsfraktion bekräftigte unterdessen seinen Widerstand gegen die Reform. “Die Mehrwertsteuer wurde von uns nicht um drei Prozent erhöht, um jetzt mit dem Geld Konzerne in Milliardenhöhe dauerhaft zu entlasten. Das widerspricht sozialdemokratischen Wertvorstellungen”, sagte Ernst Dieter Rossmann, der Sprecher der 80 Fraktionslinken, der “Welt”. “Wir haben doch nicht gegen den einheitlichen Steuersatz von Professor Paul Kirchhof Wahlkampf gemacht, um jetzt genau mit einem solchen Steuersatz die höchsten Zinseinkommensbezieher deutlich besser zu stellen.”

Mal abgesehen davon, dass ich auch die Kritik der SPD-Linken grundsätzlich nachvollziehen kann, aber eine Unternehmenssteuerreform, die letztendlich die Kleinen und den Mittelstand belastet, ist totaler Nonsens und schädlich für die Wirtschaft insgesamt.

Quelle: SPON

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Blogstudie 2007

Die Uni Leipzig hat eine Blogstudie durchgeführt. Sind sehr interessante Sachen dabei. Ich hab sie intensiv gelesen.

Ein paar Trivialitäten hätten sie sich sparen können (Blog-Leser sind eher konsumorientiert, Blog-Schreiber eher extrovertiert), aber z.B. wie stark welcher Art von Blog vertraut wird, ist sehr interessant. Corporate Blogs (also Firmen-Blogs) vertrauen nur 29,8 %, es folgen private Blogs mit 51,0 % und an der Spitze stehen Fachblogs mit 69,3 %.

Weitere interessante Details hier und eine gröbere Übersicht (Presseinfo) hier.

Via Mail von Stephan Sigloch.

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Ingeborg Schnabel: Katze in der Fensterbank

Hab jetzt bei meiner Schwester Doro wieder dieses Ingeborg-Schnabel-Video gesehen. Das Video hat jemand im Nachhinein gemacht, soweit ich weiß. Zuerst hatte ich von Ingeborg Schnabel und ihrer “Katze in der Fensterbank” nur dieses MP3 bei Spreeblick gekannt.

Ich frage mich, ob Ingeborg Schnabel einen Podcast macht und jemand das so zusammengemixt hat oder ob die selbst von sich aus ein Lied daraus gemacht hat. Weiß das jemand?

Und nun viel Spaß mit dem Video bzw. dem Lied:

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Automatisiertes Bloggen

Eigentlich lese ich bei Andreas Hallerbach alias DonVanone regelmäßig. Nicht nur, weil er immer wieder interessante Sachen schreibt, (noch) A-Blogger ist, sondern auch weil ich ihn persönlich kenne.

Nun ist er gerade im Skiurlaub. Damit seine Leser trotzdem nicht leer ausgehen, hat er diesmal so einige Einträge vorbereitet. Und meine an mir selbst beobachtete Reaktion: Interessiert mich nicht.

Bin selbst erstaunt, aber offenbar lässt mich das Wissen um seine Abwesenheit die Beiträge automatisch viel uninteressanter erscheinen. Vielleicht auch weil er so nicht antworten kann. Vielleicht aber auch weil sie so ja gar nicht aktuell sein können. Mir schien auch so als ob mich die ersten noch eher interessiert haben als die letzten. Lese übrigens gerade, dass er wieder da ist. Mal sehen, was er dazu sagt.

Ich weiß es nicht wirklich. Wollte euch die Beobachtung nur mal mitteilen.

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Beatbox aus Frankreich

Auch in Frankreich scheinen die so “Deutschland… äh, Frankreich sucht den Superstar”-Shows zu haben. Nee, das wird jetzt keiner dieser trashigen DSDS-Ich-blamier-mich-so-gut-ich-kann-Einträge*, sondern eine musikalische Einlage.

Ich hab nämlich bei Robert mal wieder ein geniales Beatbox-Video entdeckt. Nach ein paar Sekunden geht es los:

Immer wieder faszinierend. Wenn ich mir ein paar Fähigkeiten wünschen könnte, wäre Beatboxing definitiv in der engeren Auswahl.

* …die es bei mir so noch gar nicht gab, wie ich beruhigt feststelle. :-)

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Linux schont die Umwelt

Als Reaktion auf meinen Beitrag Glühbirnen und andere Ineffizienzen verbieten? kam hier eben von einem alten Mitschüler per ICQ folgendes rein:

Hallo! So kann man auch sinnvoll Resourcen (und Energie) sparen:
http://www.pro-linux.de/news/2007/10941.html
Die Kurzlebigkeit moderner Geräte stört mich sowieso.
Windows zu verbieten fände ich auch besser als Glühlampen zu verbieten ;-)

Wenn ihr den Link anklickt, lest ihr, warum Linux-Rechner länger leben. Die Hardware-Anforderungen steigen nicht so grausam schnell wie bei Windows-Systemen. Daher werden sie auch nicht so früh entsorgt. Ups, jetzt hab ich’s doch schon verraten.

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