CeBIT: Ich bin nicht kompatibel

Gleich geht’s wieder auf die CeBIT, aber zunächst noch ein paar Worte zum gestrigen Messetag. Mein Handy-Akku war recht schwach, daher hab ich das Moblogging lieber gelassen. Brauchte das Handy ja noch anderweitig.

Erst einmal, was eigentlich alle schon wissen: die CeBIT ist riesengroß. Wenn man etwa acht Jahre nicht da war, vergisst man aber glatt wie groß. Seitdem wurde ja aber auch im Rahmen der Expo 2000 das Messegelände noch erweitert, soweit ich weiß.

Gestern habe ich jedenfalls bestenfalls einen groben Überblick bekommen können. Ich hab in die meisten Hallen mal reingeschnuppert bzw. bin mehr oder weniger schnell durchgelaufen.

Näher beschäftigt habe ich mich mit folgenden vier Dingen:
Blackberrys, die leider weder WLAN, noch Kamera haben
TEO-Server und TEO-Mini, ein sehr platz- und stromsparender Server und sein PC-Verwandter
– dem Stand der MFG Baden-Württemberg, die gestern die Landesvertretung BaWü in Second Life eröffnet haben
– Kleinmonitoren für Videos und Fotos
– Passbildautomaten, die biometrisch korrekte Fotos für künftige Reisepässe machen und am Automaten gleich sagen, ob sie in Ordnung sind oder nicht – bei mir ging’s auch beim 5. Versuch nicht. 5-7 % der Bevölkerung sind mit diesem System nicht kompatibel hieß es. Na super, ich gehöre wohl dazu.

Zu den Themen Web 2.0, Blogs usw. schien es nicht wirklich was bzw. nicht viel zu geben. Wollte mich heute nochmal auf die Suche machen, aber so wie ich gehört habe, gibt es da nicht viel zu sehen.

Generell werde ich heute jedenfalls deutlich selektiver vorgehen. Ein paar Hallen hatte ich ja noch nicht, aber ansonsten werde ich eher Dinge ausprobieren, denke ich.

Und jetzt muss ich auch mal los…

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Klimawandel, Hollywood und Wahlumfragen

„Grün in Hollywood: Das Öko-Alibi der Superstars“ ist die Überschrift eines Artikels bei Spiegel Online. Da geht es unter anderem darum, dass die Filmindustrie Hollywoods nach der Mineralölindustrie der größte Umweltverschmutzer im Großraum Los Angeles ist. Es geht auch darum, dass viele Stars lediglich grün sind, wenn die Kameras dabei sind. Als Ausnahmen werden Cameron Diaz, George Clooney und vor allem Leonardo DiCaprio genannt.

Und dann kommt folgendes:

Ist grün also sexy? Auf jeden Fall ist es derzeit massentauglich.

Gefolgt von:

Arnold Schwarzenegger zog mit diesem Thema in seinen zweiten Wahlkampf als Gouverneur von Kalifornien und gewann die Wahl. Auch Al Gores Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ lockte stattliche vier Millionen Besucher ins Kino und wurde sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. Und das in einem Land wie den USA, in dem man bisher dachte, dass Umweltschutz gegenüber wirtschaftlichen Interessen zweitrangig sei.

Grün ist also derzeit massentauglich. Ist es das? Seit längerem warte ich darauf, dass die grünen Umfragewerte in Deutschland steigen, also so richtig steigen. Kürzlich dachte ich, es wäre soweit. Aber das war wohl ein Irrtum. Die Grünen stehen zwar in Umfragen so bei 9-12 %, was definitiv gut ist, in anbetracht des Klimawandels und seiner öffentlichen Aufmerksamkeit jedoch irgendwie nicht ganz angemessen erscheint.

Nach wie vor geben die Menschen den Grünen die höchsten Kompetenzwerte, was Umweltschutz angeht. Mehr und mehr klettert auch der Klimaschutz nach oben, wenn es um die dringend anzupackenden Aufgaben geht. Nur die grünen Umfragewerte stagnieren.

Wieso?

Oft fordern jetzt Politiker von CDU, SPD und CSU genau das, was Grüne schon vor langer, langer Zeit gefordert haben. Man hat sie bis vor kurzem nicht ernst genommen. Und jetzt werden hier und da von den Volksparteien populistisch einzelne Maßnahmen ins Spiel gebracht, wo auf der anderen Seite sofort wieder Dinge gefordert werden, die das konterkarieren. Und trotzdem profitieren sie offenbar in den Umfragen davon.

Oder vielleicht gerade deshalb? Ein bisschen alibimäßig was tun, damit das Gewissen beruhigt ist? Haben die Leute doch noch zu viel Angst davor, einigermaßen radikal die Gesellschaft und die Wirtschaft umzubauen, so dass wir über einen längeren Zeitraum noch auf diesem Planeten leben können?

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CallCenter-Gespräch

Ich komme eben nach Hause. Drei Briefe im Briefkasten. Neben den CeBIT-Karten (das ging schnell!) unter anderem ein Brief von einer Firma, die mir nichts sagt.

Ich mache also den Brief auf und überfliege. „…vor einem knappen Monat haben wir Sie erstmals über xyz informiert…“. Wie? Was? Nie gehört! Und woher haben die überhaupt meine Adresse?

Ah ja, eine 0800er-Hotline, also kostenlos. Auch samstags besetzt. Gleich mal anrufen.

Die ersten 3-4 Minuten ging es darum, woher die meine Adresse haben und dass sie die doch bitte löschen sollen. Die Frau am anderen Ende war sehr nett und irgendwie hat mich dann doch interessiert, was die Firma eigentlich genau macht. Letztenendes habe ich gut 30 Minuten mit der CallCenter-Frau gequatscht. Ging längst nicht mehr nur um die Firma.

Von CallCentern über Blogs bis hin zu Prüfungen und der Entwicklung der Sprache.

Eigentlich fast schade, dass ich doch irgendwann aufgelegt habe („Nicht, dass Sie hier noch Ärger bekommen…“). Vielleicht sollte ich nochmal anrufen…?

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CeBIT, ich komme!

Ich bekomme von der Firma christmann informationstechnik Karten für die CeBIT geschenkt. Mitfahrgelegenheit gibt’s vom Arbeitgeber und schlafen kann ich bei meinem Vater in Celle (Nähe Hannover).

Mal sehen, wie’s wird. Ich war so 1999/2000 das letzte Mal dort. CeBIT und CeBIT Home hatten sich bereits getrennt. Und ab da waren beide nichts mehr für mich. Die CeBIT Home war zu sehr von der Unterhaltungsindustrie (Spielehersteller, Fernsehsender) dominiert, während auf der CeBIT fast nur noch Firmenvertreter angesprochen wurden.

Das war für den 17-jährigen Henning 1999 beides nicht so ganz das Richtige. Die Mischung war das, was es interessant machte. Und so blieb ich weg.

Nun werd ich am Dienstag und am Mittwoch also mal wieder dort sein. Wenn ihr auch da seid, ruft mich einfach an.

P.S.: Mit Sicherheit gibt’s von mir dann auch den einen oder anderen Moblog-Eintrag.

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Ein ganz normales Leerzeichen

Ein Leerzeichen. Ein ganz normales Leerzeichen wollte ich. Dummerweise hat das Eingabefeld vom Plugin Related Posts die Eingabe eines Leerzeichens immer verschluckt. Also hatte ich   verwendet. Das gab aber ganz hässliche Zeilenumbrüche, weil dieses  -Leerzeichen kein normales ist, sondern eines, das in puncto Zeilenumbrüche wie ein Buchstabe behandelt wird.

Ewig rumprobiert, nichts hat geklappt. Dann war ich gerade schon dabei, im Code vom Plugin rumzuspielen – für Nicht-PHP-Könner wie mich immer ein gewisses Risiko – und da kam die Lösung:  

Danke, Stefan!

Wenn also jemand von euch mal den Code für ein stinknormales Leerzeichen braucht…

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