Blog von Henning Schürig, Stuttgart

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Skandal bei der Telekom (extra3-Satire-Video)

10. Januar 2010 um 13:57 Uhr von Henning

Es ist zwar schon etwas älter (März 2009), aber ich hab’s erst jetzt entdeckt und ihr kennt’s vielleicht auch noch nicht. Die NDR-Satire-Sendung extra3 hat zum Telekom-Abhör-Skandal ein witziges Musik-Video basierend auf dem Lied Skandal im Sperrbezirk gemacht.

Statt Rosi heißt’s hier aber Stasi und neben Robert T-Online sind auch Manfred Krug, Ron Sommer und andere bekannte Gesichter vertreten. Und natürlich allgegenwärtig – das T.

In den extra3-Charts erreichte das Video übrigens Platz 3. Platz 1 und Platz 2 der extra3-Charts hatte ich passenderweise schon mal hier im Blog.

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Steuern runter, Sozialbeiträge hoch?

9. Januar 2010 um 18:00 Uhr von Henning

Schwarz-Gelb hat einen so schlechten Start hingelegt, dass man ja fast schon Mitleid bekommt. Es überwiegt aber eher die Sorge über ihre Politik.

Genauso falsch wie jetzt Steuersenkungen wären, wäre eine Erhöhung der Sozialbeiträge 2010. Diese riesige Schuldenlast – 2010 droht ein gigantischer Schuldenrekord – ist aber auch ein riesiges Problem.

Das sozialverträglich in den Griff zu bekommen, wird schon schwer genug. Wenn die Steuern jetzt noch gesenkt würden, wird das noch schwerer bzw. unmöglich. Entweder steigt die Staatsverschuldung dann noch drastischer an, was in ein paar Jahren von der Verfassung her gar nicht mehr in dem Maße erlaubt sein wird, oder es drohen gewaltige Kürzungen.

Zumindest mal in die richtige Richtung gehen daher Überlegungen in der Union statt für alle Steuerzahler die Steuern zu senken (wovon wie immer die vielen Einkommenslosen nichts haben und Geringverdiener weniger als Vielverdiener) sie nur für untere und mittlere Einkommen zu senken.
Das wäre immerhin eine geringere Steuersenkung und außerdem käme sie eher da an, wo sie gebraucht wird und wo sie steuerlich sinnvoll ist. Denn wie auch Gustav Horn vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in SPON sagt, sparen Vielverdiener zusätzliches Geld eher, während Geringverdiener es eher ausgeben – was der Konjunktur hilft.

In die komplett falsche Richtung gehen hingegen Überlegungen, die Beiträge zu den Sozialversicherungen (Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung) zu erhöhen. Das trifft erstens die Geringverdiener mehr als die Vielverdiener (ökonomischer Effekt siehe oben) und zweitens würde dies den Faktor Arbeit verteuern und auf einen Schlag das Personal teurer machen.

Betroffen wären insbesondere Unternehmen, die personalintensiv arbeiten, also viele Menschen und wenig Maschinen einsetzen. Das wäre extrem kontraproduktiv.

Ich hoffe inständig, dass so viel ökonomischer Sachverstand in der Bundesregierung vorhanden ist oder bis dahin durchdringt. Hier sind sich eher gewerkschaftsnahe und arbeitgebernahe Ökonomen nämlich sehr einig.

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Server-Umzug am Wochenende: New York/Berlin

6. Januar 2010 um 20:02 Uhr von Henning

Kommendes Wochenende ziehen alle meine Websites von New York nach Berlin auf einen schnelleren Webserver. Nein, ich wechsle nicht den Webhoster, denn ich bin mit W3W sehr zufrieden. Und das seit etwa zehn Jahren.

Ich ziehe nur von deren Server in New York auf deren Server in Berlin. Der ist erstens näher dran, wodurch sich der Ping* deutlich verbessern dürfte und außerdem ist er auch von ihrer Ausstattung her besser, also schneller.

Ich bin mal gespannt. Aktuell liegt der Ping meist so bei etwa 180 ms, teilweise auch über 200 ms. Früher waren das beim gleichen Hoster meist um die 80 ms, wenn ich mich richtig erinnere.

Sollte eine meiner Websites jedenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag – oder wenn’s richtig doof läuft ab Sonntag – nicht erreichbar sein, wisst ihr, woran’s liegt.

Betroffen sind davon folgende Domains: henningschuerig.de, henning-schuerig.de, smileblue.com, schuerig.org, schuerig.com, schuerig.biz, lnkz.de, wahlross.de, internetagentur-stuttgart.eu, ecard-center.de, funrunners.de, fun-runners.de und marathonlaufen.de

* Als Ping bezeichnet man die Reaktionszeit des Servers auf eine gesendete Anfrage. Die Zeit zwischen Abschicken und dem Empfangen der Reaktion misst man dabei üblicherweise in ms.

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Internetleitung durch Messen repariert

30. Dezember 2009 um 19:04 Uhr von Henning

Wofür man heutzutage alles wie selbstverständlich das Internet nutzt, merkt man erst, wenn es nicht mehr da ist. Wir waren jetzt gut 30 Stunden offline. Zum Glück hatte ich nach ein paar Stunden bei der Telekom-Störungshotline angerufen.

Dort meinte man nach ein paar Messungen, die Leitung sei “im Eimer” und die Kollegen würden sich drum kümmern und anrufen. Nun rief heute Nachmittag auch jemand an und kündigte sich an.

Vor etwa zwei Stunden kam dann ein sehr freundlicher und geduldiger Telekom-Techniker, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Er hat’s zwar nicht gefunden, aber behoben hat er’s trotzdem. Wir haben etwa 1,5 Stunden lang erst wie blöd die Telefonzentrale dieses Hauses gesucht (und die vom Nachbarhaus gefunden), lustige bunte Kabel rausgerupft und wieder reingesteckt und immer wieder irgendwo angerufen, um die Leitung messen zu lassen. Naja, ich eigentlich nicht, sondern nur er. Manchmal hat er auch selber gemessen.

Vor lauter Messen hatte die Leitung irgendwann keine Lust mehr, bockig zu sein und lieferte wieder ein Signal – und sogar das korrekte. Das Telefon ging zuvor manchmal und manchmal nicht, DSL war tot. Jetzt geht alles wieder.

Nun kann ich endlich gucken, wie das Wetter draußen ist… ;-)

Und vielleicht bestell ich jetzt dann wirklich den o2-Surfstick.

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Stuttgart 21 verhindern: Demo am Hauptbahnhof

21. Dezember 2009 um 14:41 Uhr von Henning

Stuttgart 21 wurde zwar trotz erneuter Mehrkosten von einer Millarde Euro vom Lenkungsausschuss des Projekts nicht gestoppt, aber der Transrapid in Bayern war auch schon soweit – und wurde dann letztendlich doch noch verhindert.

Diese nun 4,1 Milliarden Euro kommen zudem nur zustande, weil man angeblich Einsparpotentiale von 800 Millionen Euro entdeckt hat. Komisch, denn angeblich soll es ja das am besten geplante Projekt überhaupt sein. Und da entdeckt man jetzt plötzlich so ein Einsparpotential?

Oder hängt das damit zusammen, dass selbst Stuttgart-21-Befürworter meinten, bei Überschreitung von 4,5 Milliarden Euro für Stuttgart 21 müsse man neu nachdenken?

Stuttgart-21-MontagsdemoDer Protest ebbt derweil erfreulicherweise nicht ab. Vor zwei Wochen kamen 2000 Menschen auf die nun montäglich stattfindende Montagsdemo gegen Stuttgart 21 und letzte Woche 3000. Nahezu jeder Satz der Demoredner wurde von großem Applaus begleitet.

Heute Abend um 18 Uhr findet die Montagsdemo am Nordausgang des Hauptbahnhofs wieder statt. Diesmal unter dem Motto “Hannes und der Bürgermeister” (eine beliebte schwäbische Fernsehserie), denn es reden u.a. SÖS-Stadtrat Hannes Rockenbauch und der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Boris ist ja teilweise bereits bundesweit bekannt – unter anderem als Stuttgart-21-Kritiker.

Hier lesen ja viele Stuttgart-21-Gegner mit: Bitte geht zur Demo und werdet Parkschützer. Auch Spenden braucht die Gemeinschaft der Projektgegner.

Ich kann heute leider nicht dabei sein, weil ich da – wie passend – im Zug sitze. Die nächste Montagsdemo gegen Stuttgart 21 findet dann wieder am 11. Januar statt.

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Weiße Weihnachten in Stuttgart?

19. Dezember 2009 um 2:09 Uhr von Henning

Am früheren Abend war noch nichts davon zu sehen, nun ist Stuttgart vollkommen von Schnee bedeckt. Alles weiß. In den letzten Tagen ist ja hier und da schon mal ein bisschen Schnee vom Himmel gerieselt, aber wirklich liegengeblieben war nichts.

Nun ist alles voller Schnee und ich bin ziemlich sicher, dass wir morgen wieder ein Verkehrschaos haben werden. Zumal wir hier seit Tagen immer tiefer in den Minusbereich rutschen – wir nähern uns schon minus 10 Grad.

So wird der Schnee vermutlich auch nicht allzu schnell verschwinden, da er ja nicht taut. Für weiße Weihnachten sieht’s in Stuttgart also gut aus – nur verbringe ich Weihnachten ja wieder in Celle. Montag geht’s los. Ist vermutlich eh ein geschickter Tag zum fahren fiel mir heute so auf als mir in der Nähe des Studentenwohnheims hier lauter Leute mit viel Gepäck entgegenkamen.

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Neue Domains registriert

19. Dezember 2009 um 0:00 Uhr von Henning

Da ich ja nun finanziell so gut dastehe wie noch nie (wow, wie das klingt – aber es ist ja so), habe ich mir in den letzten Tagen mal ein paar Domains gegönnt.

Da wären zunächst mal schuerig.eu, schuerig.org und schuerig.biz
Außerdem wahlross.de und internetagentur-stuttgart.eu

Letzteres ist erstmal ein AdSense-Projekt. Beim Rest wollte ich mir vor allem erstmal die Domains sichern. Mal sehen, was da noch kommt.

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Banking ökologisch und sozial

14. Dezember 2009 um 12:11 Uhr von Henning

Als ich noch ein kleines Kind war, haben meine Eltern für mich drei Sparbücher eingerichtet. Bei jeder Bank auf unserem Dorf eines. Eines bei der Sparkasse, wo mein Vater Kunde ist, eines bei der Postbank, wo meine Mutter Kundin ist und eines bei der Volksbank.

Vermutlich deshalb überall, weil ich so am Weltspartag dreimal Spardosen, Kuscheltiere oder andere schöne Dinge geschenkt bekam. Die Banken sind ohnehin alle drei nebeneinander im kleinen Dorfzentrum. Genau weiß ich es aber nicht.

Es war dann weniger die Abgrenzung von den Eltern als vielmehr das für mich interessante Jeans-Sparbuch-Konzept das dazu führte, dass die Volksbank vor Ort meine Hauptbank wurde. Nicht nur, dass das Sparbuch von außen dem Stoff einer Jeans ähnelte, nein, für jede eingezahlte Mark bekam ich einen Jeans-Sparpunkt, den ich auf meinen Jeans-Spar-Kalender kleben konnte. Hatte ich 30 Punkte voll, konnte ich das Blatt abgeben und bekam ein Geschenk.

Das Jeans-Sparen hatte allerdings eine Altersgrenze und hörte somit irgendwann auf. Allerdings hatte ich dann ein Girokonto dort – mit eigener ec-Karte. Das war schon was Tolles. Als ich dann 2001 aus unserem Dorf wegzog, blieb ich bei der Volksbank und führte meine Bankgeschäfte per Online-Banking durch.

Jetzt steht ja demnächst das erste richtige Gehalt an und man macht sich so seine Gedanken über alles mögliche. Steuern, Krankenversicherung, Riester-Rente, Berufsunfähigkeitsversicherung und eben auch über seine Bank. Eigentlich war schon lange klar, dass ich nach dem Studium von der Dorf-Volksbank 600 km entfernt von Stuttgart wegmöchte zu einer Bank vor Ort.

GLS-Bank (Logo)Irgendwann innerhalb der letzten 1-2 Jahre stieß ich auf Twitter auf die GLS-Bank. Eine Bank, die selbst twittert, ist ja schon mal was Besonderes. Aber das ist nicht das Einzige, was die GLS-Bank besonders macht. Bei ihr regiert nicht das Geld allein, auch Ethik spielt eine Rolle.

Daher investiert die GLS-Bank ihr Geld nach ökologischen und sozialen Kriterien. “Das Gegenteil der Bad Bank”, schreibt dazu der Tagesspiegel in einem Artikel mit dem Titel “Die Geldverbesserer”. Spekulationen am Finanzmarkt finden nicht statt, die GLS-Bank vergibt stattdessen Kredite für Investitionen, die zu ihren Richtlinien passen.

Jeder Kunde kann zudem angeben, welchen Bereich er mit seinem Geld gefördert haben möchte: Ökologische Baufinanzierung, erneuerbare Energien, Leben im Alter, Freie Schulen und Kindergärten, Gesundheit, ökologische Landwirtschaft, Behinderten-Einrichtungen, Wohnprojekte, Kultur oder die Biobranche. Wohin das Geld fließt, macht die GLS-Bank außerdem sehr transparent.

Möglich wird dies unter anderem dadurch, dass die Mitglieder der GLS-Bank, also diejenigen, die Anteile an der Eingetragenen Genossenschaft (eG) halten, hierfür keine Dividende bekommen. Außerdem kann man als Anleger ganz oder teilweise auf seine Zinsen verzichten – wenn man denn möchte.
Aber auch ohne diesen Verzicht tut man mit seinem Geld bei der GLS-Bank Gutes, denn man kann sicher sein, dass damit nicht die Rüstungsindustrie, Atomkraftwerke oder andere ethisch schwer bis gar nicht vertretbare Dinge unterstützt werden. Bei herkömmlichen Banken weiß man das nicht. Da zählt nur die Rendite, der maximal mögliche Ertrag.

Ich bin jetzt übrigens durch Zufall gestern wieder auf die GLS-Bank aufmerksam geworden als ich auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken durch einen Linktipp beim Utopia-Einkaufsratgeber landete und dann ein paar Klicks weiter bei ökosozialen Banken landete.

GeldEine Bank, die twittert und bloggt, ökologische und soziale Investitionen fördert und noch dazu in Stuttgart eine Filiale hat – was will ich mehr? Ich werde vielleicht noch heute dort vorbeigehen und mich zumindest mal beraten lassen, vielleicht aber auch direkt ein Konto eröffnen.

Vom Girokonto übers Sparbuch bis hin zur Kreditkarte – alles dabei. Und es ist noch dazu auch noch etwa 30 EUR pro Jahr billiger als wenn ich bei der LBBW ein BW-extend-Konto eröffne. Mal ganz abgesehen von der Krisenfestigkeit der beiden Banken.
Bei der Stuttgarter Volksbank wäre es noch etwas billiger, aber die 16 EUR jährlich mehr kann man für den ökologisch-sozialen Hintergrund schon mal ausgeben.

Ach ja, die Einlagen bei der GLS sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) abgesichert und Geld abheben kann ich wie bisher auch kostenlos an jedem Automaten der Volksbanken, Raiffeisenbanken oder der Sparda-Bank – oder gegen Gebühr an fremden Automaten.

Einige Videos zur GLS-Bank gibt’s in deren YouTube-Account und ansonsten Infos auf der Website. Per Twitter haben sie sich bei mir auch schon gemeldet. Ich ruf jetzt mal in der Stuttgarter Filiale an.

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Mein künftiger Job

12. Dezember 2009 um 14:18 Uhr von Henning

Es ist soweit. Die Diplomarbeit liegt beim Zweitgutachter und ich habe nen tollen Job gefunden.

Es war ja schon spannend zu sehen, wie ich auf Xing permanent Nachrichten mit mehr oder weniger konkreten Jobangeboten bekam. Mal von mir bereits bekannten Leuten, mal von Unbekannten. Mal von Firmen, die bei den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland und weltweit sehr weit oben stehen, mal von eher unbekannten, kleineren Firmen.

Und obwohl ich letztlich keine einzige Bewerbung geschrieben habe, habe ich nun ab 1. Januar einen schönen Job gefunden. Zuerst das, was vielleicht für die meisten das Interessanteste ist: Ich bleibe in Stuttgart.

Dort werde ich nun sehr zentral gelegen – quasi am Charlottenplatz – MOSAIQ MEDIA (Logo)als Account-Manager bei MOSAIQ MEDIA arbeiten. Und da die im Web 2.0 mit Blog, Twitter und flickr bereits gut unterwegs sind, kümmere ich mich um die Kunden. ;-)

Schnittstelle zum Kunden sein, dabei sowohl beraten als auch die Umsetzung der Aufträge koordinieren, das klingt für mich sehr spannend. Da kann ich auch eher die gesamte Breite meines Online-Wissens einsetzen als nur meine Spezial-Kenntnisse im Bereich Online-Marketing, Web 2.0 und Enterprise 2.0.

Ach ja, ihr werdet es euch schon gedacht haben: Die MOSAIQ MEDIA GmbH ist eine Internet-Agentur. Gestern Nachmittag haben wir die letzten Details des Jobs festgemacht und die endgültige Entscheidung gefällt, zusammenzuarbeiten. Abends war ich dann gleich auf der Weihnachtsfeier.

Ich freu mich auf die Zusammenarbeit in einem sehr netten Team und in toller Arbeitsatmosphäre. :-)

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Stromberg: Vergleich alter und neuer Folgen

7. Dezember 2009 um 23:56 Uhr von Henning

Ich guck ja schon seit der ersten Staffel gerne Stromberg. Aktuell gucke ich die vierte Staffel online. Manchmal war der Stromberg-Hunger aber größer als das aktuelle Stromberg-Angebot.

Also guck ich mir hin und wieder auch alte Stromberg-Folgen an. Dabei hat sich mir ein Gefühl bestätigt, das ich vorher schon hatte: Die alten Folgen von Stromberg sind viel lockerer und unbeschwerter.

Bernd Stromberg selbst hatte früher mehr seine Höhen und Tiefen, hatte oft auch gute Laune (wenn auch meist unberechtigterweise) und ist jetzt doch zunehmend nur noch eine tragische Gestalt. Auch “Ernie” ist überhaupt nicht mehr zum Lachen zumute, was früher doch immer öfter mal der Fall war. Tanja und Ulf sind auch nur noch am Streiten. Und Erika? Ja, die ist ja tot.

Irgendwie keine schöne Bilanz. Auch wenn ich damit nicht sagen will, dass die neuen Folgen schlecht wären. Aber es ist nicht mehr so unbeschwert.

Wie es mit Stromberg nach der vierten Staffel weitergeht, ist übrigens noch offen. Im Gespräch sind eine fünfte Staffel, aber auch ein Kino-Film.

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