Kategorie Computer

HTC Touch Diamond bzw. o2 xda diamond

Ich bin ja auf der Suche nach einem Handy mit WLAN und großem Display. Dabei hatte ich das Sony Ericsson P1i, das Nokia N95 und das HTC Touch Diamond (das bei o2 „o2 xda diamond“ heißt) in der engeren Auswahl.

Nach langer Diskussion, vielen Tipps per Kommentar und im persönlichen Gespräch werde ich morgen wohl das HTC Touch Diamond bzw. das o2 xda diamond bestellen. Ich werd’s nochmal bei jemandem ausprobieren und dann wohl direkt per Hotline bestellen.

Dass ich so lange gewartet habe, hat übrigens nen positiven finanziellen Nebeneffekt: der Preis des Handys ist im Zusammenspiel mit dem von mir gewünschten Vertrag auf 79,99 EUR gesunken.

Manche raten mir gleich zum Nachfolger, dem HTC Touch Diamond Pro. Das ist doppelt so dick und besitzt dafür eine Tastatur, die man ausklappen kann. Außerdem kann man verschiedene Speicherkarten verwenden und so den internen Speicher ergänzen.

Es kostet allerdings 200 EUR mehr und da nehm ich doch lieber das kleine, leichte Touch Diamond ohne Pro. Es sei denn, hier kommen jetzt noch Kommentare, die meinen, ich sollte das auf keinen Fall tun. Dann sprecht jetzt – oder schweigt für immer. ;-)

Handy gesucht – mit WLAN und großem Display

Auf der Suche nach einem neuen Handy habe ich drei Stück in die engere Wahl genommen. Zunächst mal zu den Anforderungen: Das Handy soll auf jeden Fall WLAN haben und ein möglichst großes Display, damit das Surfen möglichst angenehm wird.

Neben der üblichen Telefoniererei und ein paar SMS werde ich dann wohl öfter mal ein bisschen per Handy surfen und zum Beispiel twittern (braucht ja nicht viel Traffic). Hin und wieder sicher auch mal ein Blog-Eintrag.

Eine gute Kamera wäre auch nicht schlecht, da ich außer der Handy-Kamera derzeit nichts habe. Das war’s dann eigentlich auch schon an Anforderungen.

In die engere Wahl sind nun drei Handys gekommen: Sony Ericsson P1i (9,99 EUR), Nokia N95 (49,99 EUR) und o2 xda diamond (99,99 EUR).

Letzteres fällt preislich etwas aus dem Rahmen und ist daher auch eher auf Platz 3 dieser drei Handys. Hat allerdings ne sehr hohe Auflösung (wo ich allerdings noch nicht weiß, was mir die auf nem kleinen Display bringt) und dreht auch den Bildschirm so wie das iPhone.

Zwischen den beiden anderen bin ich noch hin- und hergerissen. Derzeit habe ich ein Nokia-Handy (6230i) und bin damit auch gut zufrieden. Ist das erste Handy, wo Akku und Handy die Vertragslaufzeit gut überstanden haben.
Das Sony Ericsson hat dafür eine QWERTZ-Tastatur und ermöglicht auch die Touch-Bedienung (mit Stift). Hab’s am Samstag mal in der Hand gehabt. Sein Besitzer war sehr zufrieden und am günstigsten ist es auch.

Aber ich dachte mir, ich frag erstmal euch…

EU-Kommission bleibt in puncto Microsoft vage

Gerade vor ein paar Stunden kam per Kommentar die Frage auf, wo denn die Antwort der EU-Kommission zum Thema Microsoft bleibt. Die grüne Abgeordnete Heide Rühle hatte auf EU-Vorschriften hingewiesen, die einen Ausschluss Microsofts von EU-Aufträgen zumindest nahelegen und zur Klärung eine schriftliche Anfrage an die EU-Kommission gestellt. Das hat vor zwei Monaten für einigen Wirbel in der Blogosphäre gesorgt.

Zur Antwort hatte die EU-Kommission eigentlich sechs Wochen Zeit – hat sich aber etwas mehr genehmigt. Die Antwort liegt nun vor (PDF), wirklich klärend ist sie aber nicht. Die Kommission bleibt zumindest bei einem der genannten Punkte sehr vage.

Heide Rühle dazu heute in einer Pressemitteilung:

Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch die EU schließt die Kommission nicht aus, dass Microsoft nicht berücksichtigt werden darf. Uns wurde mitgeteilt, dass die Möglichkeit eines Ausschlusses im Einzelfall geprüft werden muss. Die Kommission drückt sich um eine eindeutige Beantwortung der Frage. Eine solch vage Antwort schafft leider keinesfalls mehr Transparenz und formuliert auch keine klaren Leitlinien. Dabei ist es Aufgabe der Kommission, in solchen Angelegenheiten für
Rechtsklarheit zu sorgen.

Microsoft wurde in mehreren Verfahren schwere Verfehlungen nachgewiesen. Die Kommission darf sich nicht länger von Microsoft an der Nase herumführen lassen und sollte bei der Vergabe der nächsten Aufträge einen Ausschluss von Microsoft ernsthaft erwägen. Die Kommission sollte sich auch überlegen, wie sie künftig in ähnlichen Fällen die Vergabe öffentlicher Aufträge handhaben möchte. Wir werden in dieser Sache am Ball bleiben und weiter nachhaken.

Wer wirklich die Möglichkeit schaffen will, auf Open Source Software umzusteigen, muss den politischen Willen dazu aufbringen. Die verantwortliche Kommissarin Neelie Kroes hat ja bereits den Behörden in den Mitgliedstaaten empfohlen, auf Open Source zu setzen. Gerade vor dem Hintergrund des Fehlverhaltens von Microsoft ist mir schleierhaft, warum die Kommission dann nicht auch dafür sorgt, dass künftig in den Europäischen Institutionen Offene Standards möglich sind.

Hmmm…

Passwort-Konfusion durch Pfingsten

Ich war letzte Woche zu viel arbeiten. Ich will mich an der Uni dauernd mit dem NETFORMIC-Benutzernamen und -Passwort anmelden.

Realisiere ich das dann und schwenke um auf bwl366xx gebe ich intuitiv doch wieder das falsche Passwort ein.

Da sieht man mal zu was Pfingstferien so führen können.

MacBook Air vs. ThinkPad X300 (Video)

Eigentlich mag ich ja Apple, kann allerdings gar nicht sagen warum. Find ich einfach irgendwie sympathisch (da sind wir wieder beim Thema Marken). Aber mit den ThinkPads von IBM (bzw. jetzt Lenovo) hab ich selbst schon sehr gute Erfahrungen gemacht.

Dazu passend gibt’s nun ein Video, das auf ironische Art und Weise das MacBook Air mit dem ThinkPad X300 vergleicht.

Besonders genial finde ich bei den ThinkPads den TrackPoint. Das ist der kleine, rote Nippel zwischen den Tasten, der ein extrem genialer Maus-Ersatz ist. Um Längen besser als jedes TouchPad, zumal man nicht mal die Finger von den Tasten wegtun muss.

Ganz am Anfang ist es etwas ungewohnt, aber nach kurzer Zeit geht es sehr gut und nach längerer Eingewöhungszeit merkt man kaum noch, dass man nicht mit einer echten Maus arbeitet (solange man keine Egoshooter damit spielt). Ich hab echt schon öfter vergessen gehabt, meine Maus anzuschließen, weil ich mit dem TrackPoint so gut arbeiten kann.

Leider hat sich der TrackPoint bisher nicht durchgesetzt. Im Gegenteil haben ThinkPads im Vergleich zu früher jetzt noch zusätzlich ein TouchPad. Genial wäre es, wenn alle Notebooks (zusätzlich oder auch alleinig) nen TrackPoint hätten…

Video via Webstyler@Twitter.

Keine Microsoft-Produkte mehr bei der EU?

Müssen EU-Behörden künftig auf Microsoft-Produkte verzichten bzw. dürfen sie keine neuen mehr anschaffen? Das wäre eine Revolution! Profitieren würde davon wohl vor allem Linux, das ja schon z.B. von der Stadt München seit längerem erfolgreich eingesetzt wird.

Aber der Reihe nach: Im Februar verhängte die EU-Kommission – mal wieder – ein Rekord-Bußgeld von 899 Millionen EUR gegen Microsoft. Die enorme Summe dieser Strafzahlung könnte aber das kleinere Problem für Microsoft sein (zumal sie eh im Geld schwimmen).

Die EU hat nämlich in einer Verordnung von 2002 (1) Folgendes festgelegt:

Von der Teilnahme an einer Ausschreibung ausgeschlossen werden Bewerber oder Bieter, […]
b.) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, welche ihre berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen;
c.) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, welche vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;

Kein „kann“, kein „soll“, sondern „werden ausgeschlossen“ – und die Kriterien klingen doch sehr nach Microsoft, oder?

Noch dazu steht in einer Richtlinie (2) von 2004:

Von der Teilnahme am Vergabeverfahren kann jeder Wirtschaftsteilnehmer ausgeschlossen werden, […]
a.) die aufgrund eines nach den Rechtsvorschriften des betreffenden Landes rechtskräftigen Urteils wegen eines Deliktes
bestraft worden sind, das ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt;
d) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom öffentlichen Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;

Klingt wieder sehr nach Microsoft, wobei hier nur ein „kann“ steht. Die Verordnung von 2002 ist da strikter, aber die reicht ja aus.

Allerdings gilt die Richtlinie im Vergleich zur Verordnung nicht nur für EU-Behörden selbst, sondern muss von den Mitgliedsstaaten auch in nationales Recht umgesetzt werden. Das ist in Deutschland noch nicht geschehen, da ist man mal wieder im Verzug. Wenn sie dann umgesetzt ist, würde das dann wohl bedeuten, dass Microsoft generell von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden kann.

Die grüne Europa-Abgeordnete Heide Rühle hat jetzt eine schriftliche Anfrage (PDF) dazu an die EU-Kommission gestellt, die innerhalb von sechs Wochen beantwortet werden muss. Man darf gespannt sein.

Heide Rühle dazu in einer Pressemitteilung:

Mit einer schriftlichen Anfrage an die Kommission wollen wir wissen, ob Microsoft nicht von laufenden oder künftigen Vergabeverfahren ausgeschlossen werden muss. Artikel 93 der EU-Haushaltsordnung sieht vor, dass Bieter, die eine schwere Verfehlung begangen haben und rechtskräftig verurteilt wurden, von Vergabeverfahren auszuschließen sind. Offensichtlich trifft dies auch auf Microsoft zu. Ich bin gespannt, ob die Regeln, die die Kommission mit aufgestellt hat, auch für sie selbst gelten.

Es wäre wirklich eine Sensation, wenn die EU-Institutionen keine neuen Microsoft-Lizenzen mehr anschaffen dürfen. Das hätte sicher eine große Signalwirkung. Schon der Fall München hat ja einiges ausgelöst und die EU ist da ja nochmal ein paar Stufen drüber (auch vom Umfang der betroffenen IT-Infrastruktur her). Möglicherweise werden alleine schon aus Gründen der Kompabilität einige andere Behörden dann auch umsteigen?

Ich bin wirklich gespannt, ob die Regeln wirklich so greifen wie sie da geschrieben sind oder ob sich vor dem Riesen Microsoft geduckt wird. Wobei die Strafzahlung selbst ja schon kein Wegducken war.

:-)

Die Pressemitteilung wurde übrigens heute erstmal exklusiv an Blogger geschickt und geht erst morgen an die Printmedien.

Nachtrag: Spreeblick berichtet nun auch.

1: Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates vom 25. Juni 2002 über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften, Artikel 93 (b) und (c)

2: Richtlinie 2004/18/EG des Eeuropäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge, Artikel 45, (2) c und d.

Mein heutiger Hürdenlauf: Windows-Installation

Irgendwie steht mein neuer Laptop mit mir auf Kriegsfuß. Erst konnte ich mir am Freitag keine Windows-XP-Lizenz besorgen, weil ich niemanden erreicht habe (wir haben da an der Uni so ein Programm über das wir alle Microsoft-Lizenzen außer Office kostenlos und legal bekommen). Musste ich also das ganze Wochenende warten.

Dann telefoniere ich heute rum, erfahre dass das nun alles ganz anders läuft. Eigentlich sehr einfach, wenn man’s weiß. Mit ein paar Klicks war es dann erledigt, brauchte mich nicht einmal mehr freischalten lassen. Gut, Download läuft. Danach die CD gebrannt.

Aber glaubt ihr der Laptop will davon booten? Nee. Nachdem auch andere Windows-CDs (auf die Seriennummer kommt’s ja an) nicht liefen, hab ich dann irgendwann gesehen, dass ich beim Hochfahren nochmal extra drücken musste, um von CD zu booten. Okay. Da war schon viel Zeit vergangen, die ich eigentlich in der Bibliothek verbracht haben wollte – mit dem Laptop.

Dann konnte ich also booten, aber das Windows-Setup meldete immer, dass keine „installierten Festplattenlaufwerke“ gefunden werden konnten – und die Installation nicht fortgesetzt werden kann.

Ich hab alles probiert. Hab unter DOS mit FDISK ne Partition angelegt, obwohl ich der Meinung war, das müsste das Windows-Setup auch selber können, hab nen HDD-Selbsttest im BIOS durchgeführt – hat alles nicht geholfen.

Viele Stunden später googlete ich dann mal. Ich hab schlicht und einfach hp530 festplatte eingegeben und fand diesen Link. Die stellen doch tatsächlich die Festplatte im BIOS so ein, dass ich Windows nicht installieren kann! So ein Unsinn! Kann mir einer erklären, wozu das gut sein soll?

So konnte ich dann also endlich anfangen Windows zu installieren. Bis dann aber auch das Internet ging und ich mir OpenOffice runterladen konnte, konnte ich das mit der Bibliothek für heute auch vergessen. Aber jetzt läuft er immerhin.

Anstrengender Tag.