Update zur Selbstständigkeit

Ich mach mich selbstständig, war der Titel eines Blogeintrags hier kürzlich. Sicher wartet ihr gespannt auf ein Update oder fragt euch, ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, dass seitdem zu diesem Thema nichts mehr kam. Die (klare) Antwort: Weder noch.

Es ist eher so, dass ich mir noch unsicher bin, was ich öffentlich nachlesbar rausposaune und was nicht. Vielleicht denkt ihr, als Social-Media-Berater sollte das doch leicht fallen. Aber es ist doch etwas anderes, wenn es um das eigene Unternehmen bzw. die eigene Freiberufler-Tätigkeit geht. Berät man Kunden, entscheidet letztlich der Kunde, wo die Grenze ist. Betreibt man Social-Media-Kommunikation für den eigenen Arbeitgeber (oder erwähnt ihn privaterweise) gibt es auch extern gesetzte Grenzen. Bei meiner eigenen Selbstständigkeit entfällt diese Kontrollinstanz. Daher mache ich mir natürlich Gedanken, wie zum Beispiel Kunden oder Interessenten darauf reagieren, wenn ich es zu sehr an die große Glocke hänge, dass ich noch ganz frisch selbstständig bin.

Manche wollen mich vielleicht gerade dann beauftragen, weil sie wissen, dass aller Anfang schwer ist. Manche sind aber vielleicht auch eher abgeschreckt. Daher ist meine Strategie bisher: Nicht an die große Glocke hängen, aber auch nicht verschweigen. Wobei ich hier im Blog ja überwiegend andere Menschen erreiche als die, die aktuell schon bereits Kunden sind oder darüber nachdenken, es zu werden. Eher noch welche, die durch den Blog vielleicht erst auf die Idee kommen, mich als Berater für ihre Online-Kommunikation zu beauftragen oder ein Seminar bei mir zu buchen.

Genug der Vorrede: Es läuft an. Nach viel unbezahlter Vorarbeit in Form der Website für Henning Schürig // Online Business Consulting (schuerig.com), der Logo-Entwicklung (vielen Dank, Jenny!) und der Visitenkarten (wiederum großer Dank an Jenny) kam nach den ersten paar Anfragen, die mal mehr und mal weniger passten, erstmal nichts nach. Natürlich macht man sich da so seine Gedanken, aber andererseits weiß ich ja auch aus den Erfahrungen aus der Festanstellung, dass sowas sich oft mal zieht und gerade bei größeren Unternehmen auch gerne mal zwei Monate vergehen zwischen der ersten Anfrage und dem ersten Termin.

Henning Schürig // Online Business Consulting (Logo)

Ich hab derweil erstmal unbeirrt weitergemacht und Networking betrieben, mich mit anderen Gründern ausgetauscht, das eine oder andere Buch gelesen, Veranstaltungen besucht und die ersten Kunden glücklich gemacht. So glücklich, dass ich gleich von der ersten Kundin auch weiterempfohlen wurde, was jetzt auch zu einem neuen Auftrag geführt hat. Wie ein guter Berater das so macht, habe ich nicht nur angeboten, was direkt gefragt war, sondern auch, was ich darüber hinaus empfehlen würde. Natürlich hab ich nur mit einer Teil-Beauftragung gerechnet – aber es wurde dann alles beauftragt, was mich natürlich sehr freut. Einerseits steigt der Nutzen auf Kundenseite damit enorm und andererseits war meine Beratung damit ja offenbar überzeugend. Und mehr Geld verdiene ich auch.

Als Vortragsreisender bin ich schon bis nach Bayern Franken gekommen. Im Rahmen eines Seminars „Digitale Welt“ in Würzburg habe ich in mehreren Vorträgen über die digitale Gesellschaft, Online als Wirtschaftsfaktor und die digitale Ökonomie referiert. Die Atmosphäre war toll, die Neugier groß und das Feedback erfreulich. Das gab mir auch den Impuls, Schulungen, Seminare und Vorträge nicht nur auf Anfrage anzubieten, sondern auch aktiv. Mein nächster „Auftritt“ wird morgen sein. Ich bin schon sehr gespannt.

Ich bereue es also keineswegs, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt zu haben. Natürlich ist es für ein richtiges Fazit noch viel zu früh. Aber nach der anfänglichen Ruhe würde ich jetzt sagen, es fängt gerade richtig an. So macht das Spaß, so darf es weitergehen! 🙂

Ihr könnt mir dabei übrigens natürlich helfen. Empfehlt mich weiter, nutzt die Like- und Sharing-Buttons auf meiner Business-Website eifrig und werdet Fan auf Facebook. Ich kann euch natürlich gerne auch ein paar meiner Visitenkarten geben, wenn ihr beratungsbedürftigen Menschen etwas physisch in die Hand drücken wollt.

Ansonsten drückt mir die Daumen und gebt mir Feedback! Vielen Dank!

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Mein erstes Mal: Arbeitslosengeld beantragen

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Bei meiner angestrebten Selbstständigkeit hoffe ich stark auf den Gründungszuschuss. Um für diesen überhaupt antragsberechtigt zu sein, muss ich mindestens einen Tag arbeitslos sein und Arbeitslosengeld (ALG I) beziehen.

Dafür muss ich nun natürlich auch dieses erst einmal beantragen. Arbeitsamt alias Agentur für Arbeit (Logo)Vieles ist dabei einfach nur mit Ja oder Nein anzukreuzen, bei mir meistens Nein, denn ich war noch nie arbeitslos, habe bislang keine Altersteilzeit beantragt oder habe sonst irgendwelche Besonderheiten. Auch die geniale Frage, ob ich bereit bin alles zu tun, um meine Beschäftigungslosigkeit zu beenden, war natürlich dabei. Eigentlich müsste bei einem Ja sofort die Polizei auf der Matte stehen.

Was mich aber sehr überraschte: Ich muss mir von meinen drei* letzten Arbeitgebern auf einem Formular des Arbeitsamts der Agentur für Arbeit bescheinigen lassen, wann ich da gearbeitet habe, was ich verdient habe usw. Ich hab ja in diesem Fall kein Problem damit, da ich mich ja primär selbstständig machen möchte. Aber generell finde ich, dass das meine ehemaligen Arbeitgeber mal sowas von überhaupt gar nichts angeht, dass ich mich jetzt arbeitslos melde.

Wozu habe ich denn Gehaltsbescheinigungen, wozu wird meine Sozialversicherungsnummer erfasst und jeden Monat Geld überwiesen usw.? Diese Demütigung ist doch absolut unsinnig und meines Erachtens auch datenschutzrechtlich problematisch.

* Drei sind es wohl deshalb, weil ich in den letzten zwei Jahren eben drei verschiedene Arbeitgeber hatte. Bei der telefonischen Arbeitssuchend-Meldung sollte ich allerdings alle meine Stationen von jetzt bis zum Abi nennen. Zwei Jahre muss man sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, um für die maximale Dauer von zwölf Monaten Arbeitslosengeld 1 beziehen zu dürfen.

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Ich mach mich selbstständig!

Manche finden es ja sowieso längst überfällig: Ich mache mich selbstständig. Nachdem es in den letzten beiden Festanstellungen einmal gar nicht und einmal nicht gut genug passte, wage ich nun diesen großen Schritt.

Derzeit stecke ich mitten in den Vorbereitungen. Gespräche mit anderen Freelancern und Gründern, Recherchen über den Gründungszuschuss und die Kriterien zur Zulassung als Freiberufler, Telefonat mit einer Steuerberaterin, Stundensatz-Berechnung, Kauf eines neuen Laptops – und natürlich das Schreiben des Businessplans inklusive Finanzplanung. Wobei letzteres noch in der Vorbereitung ist.

Die größte Hürde für den Anfang ist wohl der Gründungszuschuss, denn da gab es von 2011 auf 2012 so massive Änderungen, dass die Anzahl der geförderten Existenzgründungen um 90 % zurückging – und das obwohl der Gründerzuschuss ein sehr erfolgreiches Instrument ist. Etwa 80 % der geförderten Gründungen bestehen nach 19 Monaten weiter – im Gegensatz zu nur 50 % der nicht geförderten Gründungen. Allerdings wurde jetzt wohl so viel eingespart, dass es ganz aktuell wieder einen positiven Schwenk gibt. Drückt mir die Daumen!

Meinen genauen Fokus muss ich noch festlegen, hängt ja auch nicht nur an mir, sondern auch mit an den Behörden, wie ich das formuliere. Aber so ungefähr in diese Richtung wird es gehen:
Tag-Cloud Selbstständigkeit Online-Berater

Und nun erklärt mich für verrückt, beglückwünscht mich oder meldet euch als potentieller Kunde oder Partner! 🙂

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Eislaufen: Henning on Ice – nach 20 Jahren Pause

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Henning on the rocks oder: Henning on ice. Das gab’s zuletzt wohl vor etwa 20 Jahren. Heute hab ich es auf Initiative einer Freundin mal wieder probiert. Damals hieß das ja noch Schlittschuhfahren, heute: Disco On Ice.

Das war vermutlich auch der Grund, warum ich 10-20 Jahre älter war als die meisten, naja. Ich kam mir natürlich erstmal blöd vor bei meinen ersten Gehversuchen – und ja, es waren eher Gehversuche. Mir taten auch sehr schnell die Füße weh, genauer gesagt die Fußsohlen. Also immer wieder hingesetzt und Pause gemacht (im Stehen tat’s auch weh). Irgendwann hab ich dann mal den Schal ausgezogen und irgendwie ging’s besser.

EisIn der nächsten Pause dann auch weg mit dem Mantel und plötzlich wurde ich zur Eis-Ballerina. Zumindest fühlte sich das im Vergleich zur ersten halben Stunde so an. Irgendwie konnte mir vorher keiner richtig erklären, was man machen muss. Aber irgendwann hatte ich’s so halbwegs raus. Irgendwann kam natürlich dann die Kondition ins Spiel, aber es hat dann doch Spaß gemacht.

Als ich dann aber irgendwann aufs Knie gefallen bin, war mir dann doch die Lust vergangen. Und eine andere aus unserer Gruppe hat’s noch deutlich fieser erwischt. Die ist jetzt im Krankenhaus. So gesehen freu ich mich dann doch auf meinen Muskelkater morgen.

Und nächstes Mal starte ich mit mehr Erfahrung – wenn’s nicht wieder 20 Jahre dauert. 🙂

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Eine Woche ohne Smartphone

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Seit ganz genau sieben Tagen habe ich kein Smartphone mehr. Erst im Juli 2012 hatte ich mir ein Samsung Galaxy Nexus gekauft und war damit sehr zufrieden. Leider mag es keine Stürze in Aufzugschächte. Dieses Feature hatte ich beim Kauf aber auch nicht so im Fokus. 😉

Kaputtes Smartphone - hier aus einer Kit-kat-Werbung

Jedenfalls stelle ich jetzt fest, was ich am meisten vermisse: WhatsApp. Sei es um mit Freunden den Tag über etwas in Kontakt zu bleiben, sei es um Verabredungen zu planen. Ich bin selbst etwas überrascht davon. Wobei es vielleicht auch mit daran liegt, dass ich jetzt mein iPad wieder mehr bei mir habe und das natürlich auch einige Funktionen des Smartphones abdecken kann (E-Mails, Facebook, Einchecken). WhatsApp gibt’s für das iPad nicht. Aber da ich sowieso die meiste Zeit des Tages einen Computer um mich rumhabe, sind Facebook und E-Mails auch nicht das, wofür ich das iPad seitdem oft nutze. Das ist viel mehr Foursquare – ich muss ja schließlich einchecken. 😉

Einfach nur eine – zumindest mich – faszinierende Feststellung am Rande. Und ja, natürlich kommt wieder ein neues Smartphone. 🙂

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Nächste Station: RMG Connect – Digital Director

Als innerstädtischer Bus- und Bahnfahrer kennt man das: Man steigt an einer falschen Haltestelle aus und ist dann gar nicht da, wo man hinwollte. Nicht immer merkt man es sofort. Aber manchmal entdeckt man dann durch diesen Umweg etwas ganz Tolles, das man sonst vielleicht nie gesehen hätte.

So ähnlich ging es mir zuletzt beruflich. Und das Neue, was ich jetzt entdeckt habe, ist eine tolle Stelle bei der Relationship-Marketing-Agentur RMG Connect RMG Connect: Reltionship-Marketing-Agentur Stuttgartam Berliner Platz mitten in Stuttgart. Die haben einen Digital Director gesucht, also jemanden, der ihr Online-Team führt, und dafür dann mich ausgesucht.

Am 1. Oktober geht’s los und ich bin schon sehr gespannt auf die neue Aufgabe und das neue Team. Bisher fühlt sich das alles sehr, sehr gut an – auch wenn ich manchem Kollegen und manchem Kunden mehr als nur eine Träne nachweinen werde. Aber vor allem freue ich mich auf die neue Herausforderung und bin schon sehr gespannt auf meine ersten Kontakte zur Offline-Welt. 😉

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Klein-Henning und die Tagesschau

Gleich fängt sie wieder an: die Tagesschau. Dieses Jahr wird sie 60 Jahre alt. Für mich war sie bis auf ein paar optische Veränderungen schon immer so wie sie jetzt ist. Kaum zu glauben, dass sie anfangs kaum etwas mit Politik zu tun hatte und nicht einmal täglich kam.

Tagesschau-LogoEs gibt eine sehr prägende Erinnerung mit Bezug auf die Tagesschau aus meiner Kindheit. Ich hab keine Ahnung mehr, wie alt ich war, aber ich sollte um 20 Uhr ins Bett. Natürlich wollte ich das nicht und so gab es einen Kompromiss: Ich kann die Tagesschau noch mitgucken, muss dann aber wirklich ins Bett.

Ich hab mich glaub immer auf den Deal eingelassen. Vielleicht hat auch das zu meinem politischen Interesse beigetragen.

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Frisch bebrillt

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Seit kurzem habe ich eine neue Brille. In meinem Urlaub ist ein schönes Foto entstanden, um sie euch zu präsentieren.

Neue Brille

Nur damit ich auch weiterhin auf der Straße erkannt werde. 😉

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Kontakte sammeln: Netzwerken vs. Spam

Schon oft habe ich mich an verschiedensten Stellen im Netz darüber ausgelassen, wann ich jemanden in einem Social Network als Kontakt hinzufüge und wann nicht. Einige können es vermutlich schon nicht mehr hören. Da es aber permanent neue Anfragen von mir unbekannten Leuten gibt und auch Ignorieren immer seltener hilft, weil dann nachgehakt wird, brauche ich mal einen Text zum Verlinken.

Dies geht also (nicht nur, aber ganz stark) an alle, die mich nicht kennen oder die ich nicht kenne.

Wann füge ich jemanden als Kontakt/Freund/… hinzu?

  1. Wenn ich ihn oder sie persönlich kenne, wenn auch nur flüchtig.
  2. Wenn ich mit ihr oder ihm schon intensiver online Kontakt hatte.

Exkurs: Flüchtige Kontakte entfernen?
Im Übrigen entferne ich auch nach längerer Zeit flüchtige Kontakte ganz bewusst nicht, denn ein Netzwerk lebt gerade von diesen Kontakten. Die Wege der MenschenDazu gibt es sogar Studien und ein Satz wie „The strength of weak ties“ (Die Stärke schwacher Beziehungen) kam glaub sogar in meiner Diplomarbeit vor. Die Wahrscheinlichkeit einer ganz neuen Anregung oder einer Kontaktvermittlung, die nicht auch auf anderen Wegen zustandegekommen wären, ist bei flüchtigeren Kontakten, die noch dazu nicht oder nur schwach mit dem Rest des eigenen Netzwerks verbunden sind, einfach höher.

Wann füge ich jemanden nicht als Kontakt/Freund/… hinzu und bestätige auch nicht?

  1. Wenn ich ihn oder sie nur vom Sehen kenne.
  2. Wenn die Person nur mich kennt, ich sie aber nicht.
  3. Wenn ich die Person zwar kenne (Promi z.B.), sie mich aber nicht.
  4. Wenn man einfach nur in der gleichen Partei ist.
  5. Wenn man einfach nur 50 gemeinsame Facebook-Freunde hat.
  6. Wenn ich einfach nur Kontakt aufnehmen will.
  7. Wenn man einfach nur gemeinsame Themen hat.

Ein paar Anmerkungen:

  • zu 2: Mein Facebook-Profil darf gerne abonniert werden, man darf auch gerne mein Twitter-Follower werden, aber eine Freundschaft bzw. ein Kontakt ist etwas Gegenseitiges.
  • zu 3: Ähnlich wie bei 2, nur andersrum: Ich werd vielleicht dein Fan oder ich abonniere dein Profil, aber ich werd nicht dein Freund, wenn wir uns gar nicht kennen.
  • zu 5: Da hätte ich über kurz oder lang ganz Facebook als Freund. Was macht das dann noch für einen Sinn?
  • zu 6: Da schreibt man eine Nachricht mit den Anliegen. Auf ner Veranstaltung spricht man Leute ja auch erstmal an, sagt wer man ist und ggf. das eigene Anliegen (wenn es eins gibt) und kommt nicht gleich mit „Wollen wir Freunde sein?“.
  • zu 7: Für inhaltlichen Austausch gibt es Gruppen auf Xing oder Facebook, außerdem Foren und Blogs usw.

Und warum mache ich das so?

  • Eigentlich ist es für mich ziemlich logisch und naheliegend, es so zu handhaben.
  • Man kann eh schon längst nicht mehr alles lesen und mit jedem neuen Kontakt wird es weniger (es sei denn, man blendet den anderen aus).
  • Ich empfinde es nicht als ehrlich, wenn ich gegenüber Dritten so tue als würde ich jemanden kennen, obwohl es gar nicht so ist (das können vermutlich nur wenige nachvollziehen).
  • Ich empfinde die Vielzahl der Kontaktanfragen ohne Kontakt als Spam.

Fazit
Manche halten meine Richtschnur beim Annehmen und Knüpfen von Online-Kontakten für unfreundlich, aber mit diesem Eintrag verstehen es vielleicht ein paar mehr. Außerdem muss ich nicht immer das Gleiche erklären, sondern kann meine Zeit wieder sinnvoller nutzen. 🙂

Vielleicht hilft es auch manchen, überhaupt eine eigene Richtschnur zu entwickeln, denn auf Dauer kommt da heutzutage wohl niemand drumherum. In diesem Sinne: Fröhliches Netzwerken – und nicht spammen! 🙂

Nachtrag: Manche wundern sich darüber, dass ich oft nach Jahren selbst sehr flüchtige Bekanntschaften wiedererkenne und den Namen noch weiß. Meiner Beobachtung nach liegt das sehr oft an Social Networks. Wenn ich die Person nach dem flüchtigen Kennenlernen dort gefunden und hinzugefügt habe (und sie das bestätigt hat), werde ich durch immer wieder mal aufkommende Meldungen – egal welcher Art – an diese Person erinnert. So gelangen Name und Gesicht vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis. 🙂

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Neuer Job – bei 2 799.76974 pascals

Lange hab ich überlegt, was nun der richtige Zeitpunkt ist. Gestern Abend habe ich spontan entschieden, dass es der Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung durch mich ist. Was ich unterzeichnet habe? Einen neuen Arbeitsvertrag bei einem neuen Arbeitgeber.

Obwohl ich noch zum Jahreswechsel (und überhaupt die letzten zwei Jahre) sehr zufrieden war, gab es nun doch Gründe zu wechseln. Und wohin ich wechsle, kann sich sehen lassen: 21TORR ist eine sehr namhafte Agentur, die bundesweit in den Top 40 ist, was den Umsatz angeht. Die Referenzen reichen von Hewlett-Packard und Hugo Boss über Märklin und Rolf Benz bis hin zu s.Oliver und dem ZDF. Der Hauptsitz ist in Reutlingen, aber es gibt auch einen Standort in Stuttgart. Von diesem Standort hab ich erst vor kurzem erfahren und werde dort nun ab April arbeiten.

Pixelpunk/21TORR

Auf den ersten Blick kehre ich in meinen alten Job als Account-Manager zurück, doch der Schein trügt – etwas jedenfalls. Ich werde bei 21TORR zwar als Account-Manager arbeiten, aber der Job ist ja nicht überall der gleiche. Die Projektleitung übernimmt dort überwiegend ein separater Projektleiter und der Account-Manager kann sich voll auf den Kundenkontakt konzentrieren. Außerdem werden es deutlich weniger Kunden sein, die ich dort betreue.

Ich freue mich sehr auf die neue Agentur und vor allem auch darauf, wieder mehr Kundenkontakt zu haben. Beratung ist eher mein Ding als Produktion. Vermissen werde ich die direkte Personalverantwortung, wie überhaupt viele der Kollegen hier. Einen früheren Kollegen werde ich bei 21TORR allerdings wiedertreffen und zwei Freiberuflerinnen kenne ich auch schon. 🙂

Social Media und Online-Marketing werde ich nicht hinter mir lassen, sondern eher das Spektrum wieder etwas erweitern. Die Stelle war auch als Account-Manager Online-Marketing ausgeschrieben, weil da der Schwerpunkt liegen soll. Allerdings war die gleiche Stelle auch ohne den Zusatz Online-Marketing ausgeschrieben. Ich find’s gut, dass ich auch wieder mehr von meinen anderen Online-Kenntnissen einbringen kann und dass ich mich so beschränken muss („Ist das noch Social Media?“).

Ich freu mich auf die neuen Kollegen und die neue Herausforderung. 🙂

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