Im Zug nach Stuttgart

Platz 54 in irgendeinem Wagen. Darauf sitze ich und er ist nicht mal reserviert. Hab also mal wieder Glück gehabt.

Gerade hatte ich ne Waffe vor der Nase. War aber nur, weil hier gerade zwei Polizisten durchmarschiert sind. Ansonsten nur die üblichen Kuriositäten wie ne Pizza im Gepäckfach oder die Frau vor mir, die eben in einem Anflug von Intelligenz zu ihrem Musik hörenden Gang-Nachbarn meinte: „Ah, da kommt doch dann das nächste Lied.“ Im Nachhinein stellte sich raus, dass zwar tatsächlich das nächste Lied kam, aber nicht das, das sie erwartet hatte. Wie auch immer…

Jetzt ist erstmal Fahrkartenkontrolle. Irgendwie vermisse ich Berlin jetzt schon, bin aber gespannt auf Stuttgart. Werde nun bestimmt mit anderen Augen durch die Stadt laufen oder jedenfalls mit offeneren. Aber erstmal hoffe ich, dass das Wetter in Stuttgart gut ist. 🙂

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Verlängerung

Eben entschieden: Ich bleibe nen Tag länger in Berlin und fahre erst morgen. Der heutige Tag ist mir einfach schon zu vorangeschritten. Die richtig guten Zugverbindungen sind verpasst und ich hab auch nicht wirklich Lust erst um 23 Uhr oder später in Stuttgart anzukommen.

Mal sehen, was ich heute so mache. Bisher hat es ja ganz gut funktioniert einfach so ohne Plan durch die Gegend zu laufen und die Stadt zu erkunden. Ich kenne mich jetzt sogar ein kleines bisschen aus, was bei mir sonst normalerweise Jahre dauert. Das Wetter ist heute auch wieder gut. 🙂

Vier Bier, eins kleinGestern Abend habe ich noch Daniel getroffen, der sich hier in Berlin deutlich besser auskennt, obwohl er aus Backnang ist. Hier sind irgendwie sehr viele Exil-Backnanger und so hat er hier ein ganzes Netz von Bekannten. So sind wir dann noch am Prenzlauer Berg rumgetourt. Günstiges Bier gab’s da, wie ja eigentlich fast überall hier. Geradezu niedlich fand ich das kleine Bier neben den großen (siehe Bild).

Meine Empfehlung des Abends bleibt aber der Cocktail Kamasutra im Amber in der Simon-Dach-Straße 8 für 3,80 EUR. Absolut lecker und supergünstig!

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Abstellgleis

Blöd, wenn man in der ersten U-Bahn einpennt und dann auf nem Abstellgleis wieder aufwacht. Gut, wenn die Bahn dann doch sehr bald wieder gebraucht wird und man eh am Endbahnhof aussteigen wollte.

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Berlin-Friedrichshain

Ich hab mich eben noch mit jemandem getroffen und bin danach einfach so durch Berlin-Friedrichshain gelaufen. Sehr bunte Gegend. Da wundert mich das letzte Ströbele-Erststimmenergebnis (43 %) nicht mehr ganz so sehr. Laufe jetzt etwas durch die Simon-Dach-Straße. Mal sehen, vielleicht bleibe ich hier irgendwo hängen, vielleicht latsche ich noch irgendwo anders hin.

Hab gerade eine Cocktail-Bar wiedergefunden in der ich vor ein paar Jahren mal mit einer Amerikanerin war. In der Happy Hour gibt’s Cocktails für die Hälfte, also ab 3 EUR. Und wir konnten damals die Happy Hour sogar deutlich verlängern. Da erinnert man sich gerne dran zurück. So, jetzt beginnt mein letzter Abend hier…

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An der Spree

Ich sitz hier gerade im Liegestuhl an der Spree. War eben etwas Regen, hat nun aber fast aufgehört. Hab hier auf dem Kongress – der jetzt vorbei ist – einen weiteren Leser von mir getroffen. „Ah, der Mr. Solibart“, sagte Matthias gestern auf der großen Freitreppe im Hauptsaal des Kongressgebäudes zu mir. Jetzt sitzen wir hier zusammen an der Spree ganz in der Nähe vom Ostbahnhof und schauen den Möwen und Schiffen zu. Und so.

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1800 Menschen, Regen und Radio in Berlin

Der Zukunftskongress hat inzwischen über 1800 Anmeldungen. Die Online-Anmeldung wurde daher jetzt geschlossen. Wird sicher ein gigantischer Auftakt heute Abend. Ich werde gucken, dass ich früh hingehe. Unter www.gruene.de wird aktuell berichtet. Die Website hat übrigens gerade einen Relaunch hinter sich. Sieht jetzt viel angenehmer aus.

Ich werde nun erstmal etwas Berlin erkunden. Auf eigene Faust leider und bei starkem Regen, aber mit Schirm, Charme und ohne Melone wird das schon. Mal sehen, wohin es mich verschlägt.

Was mir bisher so aufgefallen ist: Berlin scheint mir irgendwie bunter zu sein als Stuttgart. Auf jeden Fall jünger. Außerdem scheint der Wahlkampf hier sehr viel mehr im Radio vertreten zu sein. Permanent hört man hier davon. Liegt wohl aber auch am Sender: Info-Radio. Da kann keiner sagen, man wäre ja nicht informiert über die Politik und den Wahlkampf. Einfach nur den Sender hören.

Hier noch je ein Bild vom Berliner Ostbahnhof und Andi mit dem neuen grünen Webauftritt: Krokodil, Berlin-Ostbahnhof Andi und gruene.de

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Zweistundenschlaf

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Jetzt noch schnell zwei Stunden schlafen. Dann zwei Termine an der Uni wegen der Seminararbeit. Und wenn alles schnell klappt, erwische ich um 12:51 Uhr den Zug nach Berlin. Dort wird dann wohl weitergeschlafen – im Zug, nicht in Berlin.

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Du sollst nicht lernen

Bibliotheken zu

Ganz brav wollte ich heute in die Uni gehen, um ein paar Stunden lang Bücher querzulesen. Ich wollte einen Einstieg in das Thema meiner Seminararbeit bekommen (Strategisches Marketing in Software-Unternehmen). Es wurde etwas später als geplant, aber die Uni-Bibliothek hat ja normal bis 20 Uhr auf. Andere Städte bzw. Unis sind da weiter, aber gut. Immerhin 20 Uhr. Ist ja auch kein Feiertag, kein Samstag, alles klar.

Gegen 16 Uhr war ich dann da und was muss ich lesen? Wegen Grundreinigung sieben Tage lang geschlossen. Sind ja auch Semesterferien. Da braucht man ja nicht studieren. Da schreibt man nur Prüfungen und Seminararbeiten. Wer braucht da schon Bücher? Die suchen sich echt immer die unpassendsten Zeitpunkte für sowas raus. Mitten im Semester würde das wohl weniger stören.

Naja, gut. Bleibt ja noch die Institutsbibliothek für BWL und VWL. Wieso hab ich nicht gleich an die gedacht? Finde ich doch bestimmt viel eher was Passendes. Also, einmal über den Campus, kurz mit dem Wachdienst ein bisschen Small Talk, hoch in den sechsten Stock und was sehe ich nun? Natürlich. Geänderte Öffnungszeiten. Wir haben uns gedacht, wir machen einfach mal um 16 Uhr zu. Grandiose Idee!

Das 11. Gebot: Du sollst nicht lernen in den Semesterferien. Auch wenn wir führen dich in Versuchung durch Prüfungen und Seminararbeiten.

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Solibart VII oder: Der Bart ist ab!

Bart (vorher/mittendrin/nachher)

Das Ende der Solidarität? Nein, natürlich nicht. Macht ruhig weiter eure Solidaritätsbärte, aber meiner hat nach einem Monat Wachstum nun Feierabend. Auf dem Bild seht ihr vorher, mittendrin (nur Schnurrbart weg) und nachher (Drei-Tage-Bart, wie gewohnt).

War nicht so einfach, der Bartschneider wollte die Menge nicht so recht. Mit Aufsatz hat er zwar nicht mehr gebockt, aber da ging zu wenig weg. Also musste die gute alte Schere ran und danach nochmal der Bartschneider. Tja, und dann hab ich gesehen, dass der nicht mehr ganz in Ordnung ist. Die Klinge ist schief, guckt an einer Seite etwa 5 mm mehr raus als normal und an der anderen ist sie 5 mm zu weit drin.

Doro hat übrigens auch noch auf die Solibart-Aktion hingewiesen, nachdem ihr Photoshop-Bart ja schon bei mir zu sehen war.

Noch ne kleine Anekdote von letzter Woche an der Uni: „Der ist ja echt, gar kein Photoshop.“

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Zukunftskongress: Henning in Berlin

Am kommenden Wochenende bin ich in Berlin. Endlich ist es soweit: Der grüne Zukunftskongress steht an. Und in Berlin war ich auch schon ne ganze Weile nicht mehr. 🙂

Grüner ZukunftskongressViel wurde in den letzten Monaten in der Partei diskutiert und es wird sicher auch nach dem Kongress weiterdiskutiert. Er ist nur der Höhepunkt einer breit angelegten Zukunftsdebatte zur künftigen Ausrichtung der Partei. Selten war es so nötig wie nach doch sehr aufreibenden sieben Jahren Regierungsbeteiligung im Bund und selten wäre es so gut möglich gewesen wie jetzt, wo wir uns derzeit überall in der Opposition befinden.

Die Regierungszeit hat uns vieles an Kompromissen abverlangt. Manchmal wusste man nicht mehr so genau, was wir aufgrund von Kompromissen vertreten und was wir aus eigener Überzeugung für richtig halten. Zu der Zukunftsdebatte gehört sicher auch ein kritischer Blick nach hinten, viel wichtiger ist jedoch die Diskussion über morgen. Neue Fragen brauchen neue Antworten und auch viele alte Fragen brauchen bessere Antworten.

Ein sehr spannendes Thema ist das bedingungslose Grundeinkommen. Neben der Bildungspolitik wird das wohl mein Schwerpunkt auf dem Kongress sein. Auf der vorangegangenen Regionalkonferenz mit weniger breitem Themenspektrum hatte ich mich für die Haushaltspolitik entschieden.

Bisher habe ich mindestens täglich gebloggt und das will ich auch beibehalten. Ich hoffe daher, dass ich in den nächsten Tagen schnell und unkompliziert ein passendes WordPress-Plugin für’s Moblogging – also das mobile Bloggen vom Handy aus – zum Laufen kriege. Ich weiß nicht, ob und wie oft ich dort Zugang zum Internet habe.

Genau genommen weiß ich gerade nicht einmal, wann genau ich fahre und wann ich wiederkomme. Das hängt noch von verschiedenen Faktoren ab. Spätestens fahre ich am Freitag und frühestens Sonntag komme ich wieder.

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