Die WM und ich

…und was sich da im Laufe der Zeit geändert hat.

Am Anfang habe ich das Schlimmste befürchtet. Man kann der WM nicht entgehen, soviel war klar. Ich hab damit gerechnet, dass mir das alles sehr auf den Keks geht, weil es mich nicht interessiert und alles immer total voll ist.

Ich hab dann die ersten Tage auch die Innenstadt total gemieden. Irgendwann war ich doch mal da und fand es sehr nett, wie so viele Menschen am Feiern sind. Es ist einfach ein Event, das es sich anzugucken lohnt (das Feiern). Außerdem kann man ja auch feiern ohne vorher Fußball zu gucken. Ich bin dann also öfter mal abends nach den Spielen in die Stadt gegangen, um mir das Spektakel anzusehen.

Müll ohne EndeEs war meist sehr zugemüllt, aber friedlich. An die vielen deutschen Flaggen habe ich mich mit der Zeit gewöhnt, aber anfangs fand ich’s schon komisch. Wenn Leute rumlaufen und „Deutschland! Deutschland!“ rufen, hab ich dabei auch kein angenehmes Gefühl.

Mit der Zeit hat sich mein Desinteresse an der WM rumgesprochen, aber oft wird man dann gleich als WM-Hasser bezeichnet. Was die Fifa so alles abzieht, finde ich zum großen Teil Scheiße. Mich kotzt es auch an, dass die Videoüberwachung in Stuttgart seitdem noch weiter zugenommen hat, aber die WM-Spiele selbst, die hasse ich nicht. Ich interessiere mich nur nicht dafür. Verständnis dafür gibt’s selten. Die meisten meinen, man müsse

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Schwäbische Nachbarin

Etwa bis 2 Uhr nachts hab ich heute durchgehend Hupen und Sirenen gehört. Und da beschwert sich heute morgen eine Nachbarin, dass wir gestern gegen viertel vor zehn („bis tief in die Nacht“) drei kleine Löcher gebohrt haben. Das soll mal einer verstehen.

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Tore?!

Da guck ich jetzt das erste Mal durch ganz dubiose Umstände so ein Spiel und dann schießen die kein Tor. Sowas! Aber vielleicht hat sie das auch irritiert, dass ich zugeguckt habe. Unser italienischer Wachdienst in der Uni freut sich jedenfalls und ich geh jetzt auch wieder raus. Prost!

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Frühaufsteher

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Im Moment wird gerade zwei Meter neben mir ein Balkon abgerissen. Seit 7:30 Uhr ist mit Schlaf hier nicht mehr viel. Meine etwas hilflose Gegenmaßnahme: Kopfhörer auf, Musik laut. Jetzt vibriert zwar mein Fuß immer noch komisch, aber es ist nicht mehr so (unangenehm) laut. Am besten gucke ich, dass hier bald wegkomme. Und heute Abend früher ins Bett.

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Hochleistungswecker

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Baustellen-AussichtAm 28.06. spät nachmittags hing ein Zettel an der Haustür: Bis 29.06. sollen die Balkone freigeräumt und alle Satellitenschüsseln abgebaut werden. Sie werden abgerissen und neu gemacht. Also, schnell mal den Balkon leergeräumt. Laut einem Plan im Hausflur soll bis Mitte September daran gearbeitet werden, immer von Montag bis Freitag. Nun ist heute Samstag, also hab ich mich darauf eingestellt von 3 Uhr bis 9:15 Uhr durchschlafen zu können. Aber schon um 6:45 Uhr bin ich aufgewacht: Bauarbeiten. Das werden noch tolle 2,5 Monate. Ein Baugerüst direkt vorm Fenster mit Aufzug fahrenden Bauarbeitern, permanent Lärm und stark eingeschränkte Privatsphäre solange man nicht den ganzen Tag die Vorhänge zuzieht. Oder werden die etwa früher fertig, weil sie nun auch samstags arbeiten? Ich fürchte nicht.

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Begegnung mit einem englischen Fooligan

Ich hatte heute Abend mein ganz persönliches WM-Erlebnis. Ich bin gegen 19 Uhr raus. Noch ein bisschen die Sonne genießen, den feiernden Fans zuschauen, wenn sich’s ergibt ein bisschen mitfeiern usw. Da sich nichts ergeben hat, bin ich dann zu ner Kneipe, wo Freunde von mir arbeiten. Hier ne Stunde an der Longdrink-Theke, da ne Stunde beim Türsteher. Überall war im Grunde gute Stimmung und es wurde schön gefeiert. Auch wenn nicht alle so begeistert waren, dass längere Zeit niemand mehr reindurfte, weil’s voll war.
Nachdem ich den Abend über viel gelaufen war und nun viel gestanden habe, hab ich mich am Rande des Spektakels draußen auf nen Stuhl gesetzt und dem fröhlichen Treiben schmunzelnd zugesehen. Es wurden Lieder gesungen, gegrölt und getanzt. Ich hab davon nicht viel verstanden, aber irgendwie war’s witzig anzusehen.

Nach einigen Minuten grölten/sangen sie wieder irgendwas und zeigten plötzlich alle auf mich.

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Wer bin ich?

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Kennt ihr das? Es gibt viele Menschen, die mich höchst unterschiedlich wahrnehmen. Die einen kennen mich so, die anderen so, wieder andere anders und noch andere noch anders. Als gäbe es mehrere Ichs. Die unvollständigen Bilder führen mal zu einem positiven Bild, mal zu einem negativen. Verzerrt ist es wohl meistens irgendwie. Eher wenige Menschen kennen mehrere meiner Ichs und nur ganz wenige alle. Oder niemand. Vielleicht nicht mal ich. Hm.

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Spam, Strom und Garnelen

BasicThinking macht Spammer-Pause*, Italien (und vielleicht auch Ghana) hupen wie wild in der Stadt rum, an der Uni fällt zwischendurch teilweise der Strom aus und das Netz braucht etwas bis es wieder geht während Simon über’s Glühbirnen wechseln durch Blogger bloggt. Das scheint mir der richtige Tag zu sein, um drei Garnelen zu kaufen. Die sollen die Algen in meinem Aquarium fressen. Hab schon zwei, aber ich brauch da mehr.
Oh, jetzt mischen sich wieder viele Sirenen in das Gehupe. Das ist immer unschön.

* Folgendes ist dort gerade zu lesen:
aufgrund anhaltender Spamattacken (oder auch einem crazy Bot) wird das Blog um einige Stunden ausser Betrieb gesetzt, bis sich der Server wieder beruhigt bzw. ich zusammen mit dem Provider die Ursache erfahre, warum seit Stunden immens viele Apache-Requests parallel eingehen.

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Stuttgart steht still… und jubelt

Sechster Stock. Fachschaft BWL. KII. Uni Stuttgart. Ich schaue aus dem Fenster. Kaum Autos unterwegs, wenige Menschen zu sehen, ein Polizeiauto fährt Streife. Zwei Fensterputzer scheinen neben Gastronomiebeschäftigten die Einzigen zu sein, die gerade arbeiten. Warum? Fußball-WM. Deutschland gegen Ecuador. Momentan 1:0 laut dem Jubel, der hier unüberhörbar ist. Zweimal war’s wohl ganz knapp vorbei und jetzt gerade fällt das zweite Tor für Deutschland. 2:0. Live gebloggt quasi. Eine Dreiviertelstunde noch bis zur nächsten Vorlesung. Im Anschluss Uni-Kino. Aber was mach ich bis dahin?

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Der Schrecken, der die Nacht durchflattert

Mücken! Schrecklich. Aber man muss ja abends/nachts das Fenster aufmachen, um im Stuttgarter Kessel nicht gekocht zu werden. Von mir aus können die auch ruhig mein Blut abzapfen, aber vielleicht so, dass es mich nicht stört? Ich hoffe, dass hier wenigstens ein paar Mücken mitlesen. Bitte weitersagen! Danke!

P.S. an Schwaben, Badener und andere Sprachverwirrte: Mücken sind Mücken, Fliegen sind Fliegen. Mücken stechen, Fliegen nicht.

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