Politische Sprachverwirrungen

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Mal ein unpolitischer Politik-Eintrag. In der gestrigen grünen Landesvorstandssitzung gab es sprachlich einige Überraschungen.

So war mal die Rede von “Leoniberalen”, einer wollte “das Pferd vom Eis holen” (die arme Kuh, die dann draufbleiben muss) und eine leitete ihren Wortbeitrag mit den Worten “Da es tendenzienzmäßig so aussieht, dass…” ein.

Bei solch leoniberalen Sprachtendenzienzen wird es wirklich Zeit, dass einer mal das Pferd vom Eis holt. 😉

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Jens

    Also die Leoniberalen könnten ja eine Splittergruppe innerhalb der FDP sein, die von Dirk Niebel angeführt wird. Dass sein Sternzeichen eben nicht Löwe ist dürfte wahrscheinlich ein Teil einer leoniberalen Verschleierungstaktik sein. 😉

  2. Henning

    Witzig, ich hab auch sofort an Niebel gedacht. Hm, schon denke ich an die Niebelungentreue der FDP zur CDU. 😉

  3. David

    Und wohin dann mit dem Pferd; in den Flur?

  4. Henning

    Na, Hauptsache erstmal ins Trockene – zu den Schäfchen.

  5. David

    Da lachen ja die Hühner!

  6. jw

    aber wird da nicht der hund in der pfanne verrückt? Es soll ja auch grüne Politikerinnen geben, die jeden ihrer Redebeiträge mit “von sofern” einleiten.

  7. Till

    Es stünde uns hier gut an, mehr Toleranz walten zu lassen – auch gegenüber schlittschuhlaufenden Pferden. Nicht unbedingt jedoch, um das mal anzusprechen, so meine ich jedenfalls, wir sollten uns doch zu einem guten Teil gegen leoniberale Tendenzien verwehren! Und damit basta!

  8. John Dean

    Leo sprach zum Schlittschuh-Pferd: Was jetzt noch fehlt, das ist der Gerd!
    Die Kuh indessen räuspert sich und sagt und spricht: Das will ich nicht.
    Und auch das Eis knackst seine Meinung kund: Ihm ist es nun doch viel zu bunt.
    Da kam ein Liberaler her und meinte: Ich will ab heut kein Neon mehr.

  9. Till

    @John Dean: die letzte Zeile ist falsch. Richtig müsste sie heißen:

    “Ihm ist nun doch viel zu bunt // Pferd, Gerd, Kuh und Leo sinken ein. Gesehen war’n sie nimmermehr”

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