CallCenter-Gespräch

Ich komme eben nach Hause. Drei Briefe im Briefkasten. Neben den CeBIT-Karten (das ging schnell!) unter anderem ein Brief von einer Firma, die mir nichts sagt.

Ich mache also den Brief auf und überfliege. „…vor einem knappen Monat haben wir Sie erstmals über xyz informiert…“. Wie? Was? Nie gehört! Und woher haben die überhaupt meine Adresse?

Ah ja, eine 0800er-Hotline, also kostenlos. Auch samstags besetzt. Gleich mal anrufen.

Die ersten 3-4 Minuten ging es darum, woher die meine Adresse haben und dass sie die doch bitte löschen sollen. Die Frau am anderen Ende war sehr nett und irgendwie hat mich dann doch interessiert, was die Firma eigentlich genau macht. Letztenendes habe ich gut 30 Minuten mit der CallCenter-Frau gequatscht. Ging längst nicht mehr nur um die Firma.

Von CallCentern über Blogs bis hin zu Prüfungen und der Entwicklung der Sprache.

Eigentlich fast schade, dass ich doch irgendwann aufgelegt habe („Nicht, dass Sie hier noch Ärger bekommen…“). Vielleicht sollte ich nochmal anrufen…?

22 Responses to “CallCenter-Gespräch”

  1. Ah ja. Also wenn ich jetzt die These (also nur rein hypothetisch) aufstelle, dass du auf Frauensuche bist, was würdest du dann machen? Erst schreibst du munter per SMS mit einem womöglich minderjährigen Mädel und dann rufst du irgendwelche Spammer an um deren Angestellte vom Arbeiten abzuhalten.

    Ich befürworte, dass wir die Aktion: „Eine Frau für Henning“ ins Leben rufen!

  2. »Eine Frau für Henning«-Aktion? Würde mich ja echt interessieren, was der Henning davon hält. :P

  3. Also ich bin dafür! Obwohl ich mich ja wundere, dass nicht schon ein Dutzend an seinen Fersen klebt oder ihm nachts vor seiner Wohnungstür auflauert.

    Eine andere These: Henning hat schon ein Dutzend und schweigt einfach!

    Na ja, auf jeden Fall werde ich die Aktion mit Spannung verfolgen.

  4. Oha, wir wissen ja auch gar nicht, ob Henning lieber etwas anderes präferiert und ausserdem ist der Slogan „Eine Frau für Henning“ ungrün. Also nochmal, aber besser formuliert: „Ein(e) PartnerIn für Henning“

  5. @Linda: Zur anderen These: Ich glaube, wenn es so wäre, hätte er es schon gebloggt, oder?

  6. @ Stefan: Warum denn mit Fahrrad?

    Ich denke, Henning findet schon von allein eine Frau, wenn er möchte. Ich bin mir sogar sehr sicher!

  7. Ihr seid mir vielleicht ne Truppe hier… :-)

    Und ihr habt eigentlich alle Recht – und auch nicht. Zunächst mal geb ich mein Privatleben hier immer nur sehr wohldosiert preis. Weiß auch nicht, ob ihr die volle Dosis vertragen würdet. ;-)

    Das bedeutet unter anderem, dass ich hier definitiv keine Frauengeschichten bloggen würde. Das Telefonat da oben war ja nix. Fand’s nur ein nettes Erlebnis. Ich meine, wie oft habt ihr schon angefangen, mit den CallCenter-Menschen ne halbe Stunde zu plaudern, so dass das Gespräch damit endete, dass beide es als sehr nett bezeichneten?

    Eben. Deshalb hab ich’s gebloggt. Wenn nun morgen ne tolle Frau mit Fahrrad vor der Tür steht, find ich das super. Wenn da allerdings ne tolle Frau ohne Fahrrad steht, wär das auch super. Und wenn nicht, dann kann ich wenigstens etwas länger schlafen. ;-)

    Nicht vergessen dürft ihr übrigens auch, dass nicht nur die Anzahl der Frauen, die mich begehren, oder die Anzahl der Frauen, die ich begehre, relevant ist, sondern dass vor allem die Schnittmenge das Entscheidende ist. Und dabei dann die Zeitachse nicht vergessen.

  8. Aha, also f(x)=|F_dieHenningWollen-F_dieHenningWill| …

    @Dorothea: naja, ich dachte wegen dem Klimaschutz, aber Linda meinte, dass man beim Fahrradfahren zu viel CO2 produziert. (Dieses Thema ist natürlich ernster, als ich es hier aufgegriffen habe …)

    @Henning: Und? Stand sie vor der Tür? Oder konntest Du ausschlafen?

  9. @ Stefan: Nach deiner Funktion, würden aber nur die Frauen herauskommen, die was von Henning wollen, aber nich Henning von ihnen.

    f(A_dieHenningWollen ∩ B_dieHenningWill) =f{x|(xЄA)Λ(xЄB)}t + 12

  10. Ups, das 2. „f“ nach dem „=“ muss natürlich weg.

  11. @Linda: Stimmt. So ist das eben, wenn man gerade aus dem Club gekommen ist und noch mal schnell einen Kommentar los werden wollte. Du hast natürlich absolut recht und es ist wirklich eine sehr schöne Formel …

  12. @Till: Linda sagt, dass sie davon ausgeht, dass Henning ja schon ein Dutzend hat, die an seinen Fersen kleben.

  13. Das sind Beide, sozusagen das Anfangspensum, von dem er ausgeht! Mit jedem Tag wird der Betrag dann in Abhängigkeit von der Zeit mehr!

  14. Hihi … jetzt hat Henning seine eigene Erfolgsformel. Gibt es auch ein Frau-Fürs-Leben-Parameter?

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