Twitter ist der Flurfunk im Netz

Ich stelle mehr und mehr fest, dass Twitter einen sehr festen Platz im Online-Leben eingenommen hat. Bei den Menschen, die recht schnell neue (Web-)Dienste oder -Technologien nutzen, hat sich Twitter fest etabliert. Spätestens auf der re:publica 2008 war zu merken, dass Twitter eine Art Grundrauschen im Netz darstellt.

Twitter ist das Flurgespräch im Netz. Der Online-Flurfunk. Es wird evtl. noch etwas dauern bis sich das weiter ausbreitet auf die große Masse der Onliner, aber ich denke, es wird kommen. Es gibt ja auch viele verschiedene Möglichkeiten, Twitter zu nutzen. Und gerade durch die SMS-Kompatibilität ist Twitter auch ubiquitär, also von jedem Ort der Welt aus benutzbar – ohne Internetzugang.

Sehr interessant diese Entwicklung. Aber es kommen damit natürlich auch neue Herausforderungen auf uns zu. Wie wird man mit dieser Flut an Kurznachrichten fertig? Seit kurzem lasse ich mir von ein paar ausgewählten Kontakten die Tweets (Twitter-Nachrichten) aufs Handy schicken. Vorwiegend sind das Stuttgarter, denn evtl. ergibt sich daraus ja auch mal spontan ne neue Abendplanung oder so.

Aber gestern Abend musste ich dann mein Handy ausschalten, weil es fortlaufend zwitscherte und den Gesprächsfluss im Real Life störte. Ich bin gespannt, wie das alles weitergeht. Und dass die große Masse noch nicht da ist, wundert mich nicht. Ich hab auch ne Weile gebraucht.

Mein Gezwitscher gibt’s übrigens hier: twitter.com/hensch

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9 Responses to “Twitter ist der Flurfunk im Netz”

  1. Du kannst die Nachrichten per SMS ausschalten, indem du einfach die Message OFF an die Twitter-Nummer sendest. So bleibt wenigstens das Handy auf Empfang ;-)

  2. Schon, aber ich hab aktuell noch keine Ahnung, was mich die SMS an diese ausländische Nummer kosten. Hab daher bisher nur die Aktivierungs-SMS geschickt.

    Komisch ist übrigens auch, dass ich dauernd Twitter-Nachrichten auf 2-3 SMS verteilt bekomme, obwohl sie ja max. 140 Zeichen haben können (und auch haben).

  3. @Harald
    Ich hab das jetzt mal versucht. Ich dachte, es reicht, wenn im Twitter-Profil rechts der Ort eingetragen ist. Mal sehen…

    Und StuttgartTweets kenn ich doch schon. Nette Sache, am Anfang hat mich das Fußball-Zeug allerdings ziemlich abgeschreckt.

  4. Auch die Welt bzw. die „Welt kompakt“ twittert jetzt und promotet das auch groß in ihrer Printausgabe: http://twitpic.com/7yi

    Hm, irgendwie hab ich mir die Diskussion hier anders vorgestellt. Ich hatte mit Kontroversen gerechnet. Liegt das vielleicht daran, dass ich nicht ganz explizit dazugeschrieben habe, dass ich mit Twitter als Online-Flurfunk auch meine, dass man sich daraus eigentlich schwer raushalten kann, wenn man nicht auch das eine oder andere wesentliche verpassen will?

  5. Hallo Henning, etwas verspätet will ich dann gerne mal die Diskussion in die von Dir vorgesehenen Bahnen lenken. ;-)
    Also ich hab jetzt angefangen zu twittern. Find das nachwievor totalen Mist, aber spüre immensen Gruppendruck mich da nicht rauszuhalten!!!

  6. Bin gespannt, was du sagst, wenn du’s ne Weile genutzt hast und auch einige Kontakte drin hast. So lange ich Twitter per Web-Interface genutzt habe, fand ich’s übrigens eher anstrengend. Erst mit TwitterFox ging mir dann ein Licht auf (wird mit anderen Twitter-Clients ähnlich sein).

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