Twitter, Münte, SPON – und ich

Passiert auch nicht alle Tage, dass mein Twitter-Bild bei SPON-TV auftaucht. Liegt aber auch nur daran, dass sie über den Twitter-Fake-Account von Franz Müntefering berichten und der falsche Münte mir auf Twitter followt.

Aber warum gibt SPON eigentlich die URL www.twitter.com in die Google-Suche ein statt direkt in die Adresszeile des Browsers? Und wieso behaupten sie, dass Hubertus Heil der erste twitternde Politiker wäre? Gut, von den wirklich Prominenten in Deutschland ist er vielleicht der Erste, zumindest einer der Ersten.

Dafür wurde er von SPON und anderen Medien vor gut zwei Wochen übrigens noch total verrissen. Kein Wort davon heute. Jetzt wird Twitter als modernes Kommunikationsmedium sehr positiv dargestellt.

Erfahren hab ich davon, dass ich in dem Video bin übrigens natürlich vor genau 18 Minuten per Twitter – von Daniel Goldberg.

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3 Responses to “Twitter, Münte, SPON – und ich”

  1. „und der falsche Münte mir auf Twitter followt.“

    mir auch. Obwohl ich seit Monaten nichts mehr getwittert habe. An der Stelle war mir dann auch klar, dass das Fake ist und PR-Luft erzeugen soll.

    Der SPIEGEL-Videobericht ist übrigens unter aller Sau. Warum ausgerechnet eine Videojournalistin, die immerhin davon lebt, dass man ihre Berichte im Internet anschaut, borniert davon faselt, der „neueste Schnickschnack“ käme „bei den Sozen“ gut an, ist mir ein Rätsel.

  2. Über die URL-Eingabe im Google-Suchfeld habe ich mich auch sehr gewundert. Umständlicher gehts ja wohl kaum… Da bräuchte wohl mal jemand nen „Internet-Führerschein“ ;)

    Und diese Twitter-Fakes sind echt die Pest.

  3. Och, ich find z.B. den Münte-Fake echt gut gemacht. Schäuble und Merkel waren auch cool, aber die twittern nicht mehr.

    Blöd ist halt, dass man bald gar keinen richtigen Überblick mehr hat, wer Fake und wer echt ist. Steht ja auch nicht dabei.

    @niels
    Ja, da war ein etwas komischer Unterton als es um die Technikbegeistertheit bei der SPD ging. Aber dass der Münte Fake ist, war eigentlich vorher schon klar. Wobei Twitter ja genau sein Medium ist: kurze, klare Sätze.

    „Frau Merkel twittert nicht. Sie wird die Wahl verlieren. Die SPD – Glück auf!“

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