Blog-Einträge zum Thema: Internet

Was verdienen deutsche Blogger?

Robert macht wieder eine Umfrage, was deutsche Blogger so mit ihrem Blog verdienen. Nicht nur AdSense-Einnahmen, sondern auch Linkverkauf (z.B. LinkLift), Bezahlung für Einträge (z.B. Trigami), eBay- und Amazon-Werbung wurden mit bedacht.

Dazu kommen noch Sponsoring und direkte Werbebuchungen, was wohl eher bei den etwas größeren Kalibern eine Rolle spielt – dafür eine um so wichtigere. Die Umfrage ist übrigens komplett anonym.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse. Die Teilnehmerzahlen sind jetzt schon deutlich über denen der letzten Umfrage.

Multi-User-Online-Banking?

Als ich im Ruhrgebiet war, war ich auch mit meinem Onkel bei der Sparkasse Bottrop, weil er Schatzmeister eines Vereins geworden ist und da noch ein paar Formalitäten geregelt werden mussten.

Da er schon seit Mitte der 80er sein Leben durch Computer erleichtert und auch Onlinebanking betreibt, fragte er natürlich auch für das Vereinskonto danach. Die erstmal plausibel klingende Antwort: Das geht nicht, weil für das Konto nur Schatzmeister und Vorsitzender gemeinsam berechtigt sind und daher immer beide benötigt werden.

Nun frage ich mich aber, warum die Banken da keine mehrstufige Freigabe haben, wie sie auch bei Content-Management-Systemen (CMS) und auch Blog-Software wie WordPress (ist ja ein kleines CMS) eingesetzt wird?

Ich stell mir das so vor: Der Schatzmeister loggt sich mit seinen Zugangsdaten in das Bankkonto ein, bereitet die Überweisungen und/oder den Einzug von Mitgliedsbeiträgen vor und loggt sich wieder aus. Dann loggt sich der Vorsitzende mit seinen eigenen Zugangsdaten fürs Online-Banking ein und gibt die Sachen frei – oder auch nicht.

Dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder? Das würde die Arbeit zahlreicher Vereine (und teilweise auch Firmen) sicher stark vereinfachen. Banker anwesend?

Immer wieder Wochenende

Warum knicken immer wieder am Wochenende die Besucherzahlen ein? Es gibt zwar auch ein paar Ausnahmen, aber generell ist der Trend bei mir und vielen anderen Blogs klar. Bei manchen kann man sagen, dass es einfach daran liegt, dass sie am Wochenende nichts oder fast nichts schreiben (z.B. Basic Thinking).

Aber ich schreibe seit dem 27. Mai 2006 durchgehend täglich. Dennoch brechen sowohl Besucherzahlen als auch Kommentare am Wochenende deutlich ein. Warum?

Und jetzt kommt mir nicht mit re:publica oder BarCamp. Das ist nicht jedes Wochenende, auch wenn sich derzeit irgendwie die Blogger-Events häufen und ich sie alle verpasse. So wie jetzt das BarCamp Frankfurt. Gruß von hier dorthin.

Zurück zur Frage: Lest ihr etwa alle nur vom Arbeitsplatz aus Blogs?

Job beim Glos: Internet-Bediener

„Das Handy bedienen, das ist schon viel. Äh, ich hab Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen…“

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Wie gut, dass Wirtschaft und Technologie mit dem Internet ja nichts zu tun haben. Sonst wäre der Mann womöglich noch im falschen Job.

Quelle: Video bei SpOn, ab 1:16 min

Warum mit dem Handy surfen?

Wozu Surfen mit dem Handy oder PDA gut ist? Alleine schon, um zum Beispiel in einem Laden schnell mal bei einem Online-Preisvergleich wie guenstiger.de oder billiger.de nachzusehen. Wobei ich jetzt gar nicht weiß, ob die spezielle, abgespeckte Mobil-Versionen ihrer Seiten anbieten.

Aber wie Andi hier schön aufzählt, kann sich so ein Vergleich sehr schnell lohnen.

Wer mit einem Handy oder PDA auf meinen Blog geht, bekommt übrigens eine extra mobile Version angezeigt. Datensparsam und leichter navigierbar. :-)

Umfrage zu Web 2.0 und Blogs

Beim PR-Blogger schreibt Heide Bedrich was Interessantes:

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR können die meisten Menschen mit dem Begriff Web 2.0 nichts anfangen. 6 Prozent der Befragten gaben an, den Begriff überhaupt zu kennen, aber auch hier scheint Unklarheit darüber zu bestehen, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Jedoch zeigte die Umfrage auch, dass in der Gruppe der 16- bis 30-Jährigen das Web 2.0 durchaus eine Rolle spielt. Hier betreiben 14 % ein Weblog, 35 % lesen regelmäßig Weblogs und 42 % sind Mitglied in einer Community.

Die Gruppe der 16- bis 30-Jährigen scheint mir vernünftig abgesteckt zu sein. Das Verhältnis von 14 % zu 35 % spiegelt auch ganz gut wider, dass man im Web 2.0 leicht vom reinen Konsumenten zum Anbieter von Inhalten wird. Mal ganz abgesehen davon, dass die Leser durch Kommentieren ja schon einen ersten Schritt Richtung Anbieter machen.

Genau diese Frage fehlt eigentlich. Wie viele von den 35 % kommentieren? Und sind das eher die, die selbst auch Blogs betreiben? Scheint mir schon so zu sein, zumal die Blogger dadurch ja auch ihren Blog indirekt promoten.

Gefährlicher Reflex

Eben hab ich irgendwo im Netz in einem Blog kommentiert. Soweit nichts Ungewöhnliches. Erst trägt man seinen Namen ein und dann… ja, dann trägt man, wenn man sich irgendwo einloggt meist sein Passwort ein. Hier natürlich die E-Mail-Adresse. Ich hatte allerdings schon die ersten beiden Zeichen meines Passworts eingegeben. Dann hab ich glücklicherweise noch gemerkt, was ich da tue und es dann nicht getan.