Kater-Arten, Bowling-Fahrten und grüne Taten

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Beim letzten Bowling hatte ich danach Muskelkater in den Fingern und im Handgelenk, diesmal nen unmuskulösen Kater im Kopf.

Ich hab allerdings auch gegen Ende vom Bowling eher ne ruhige Kugel geschoben – bin beim Alkohol dann aber doch in stürmischere Gewässer geraten.

Vom Gefühl her hab ich beim ersten Mal besser gebowlt als diesmal. Jedenfalls hab ich diesmal in der zweiten Runde meine Punktzahl aus der ersten Runde mit wenigen Würfen überholt – was auch kein Kunststück war. Am meisten Spaß gemacht hat dann in der dritten Runde mein persönlicher Zweikampf gegen meine Chefin Uli. Ich lag zwar die ganze Zeit knapp vorn, aber ganz am Ende hat sie mich weggestriket.

Den Kater habe ich eben in der Badewanne offenbar ertränkt. So kann ich jetzt frisch gestärkt nach Heidelberg weiterziehen – auf zu grünen Taten!

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Kater aka Veisalgia

Aus aktuellem Anlass hier ein paar Dinge, die helfen (sollen), einen Kater zu lindern:

Fettreiches Essen: Die gemeinhin empfohlenen Gegenmittel für „den Morgen danach“ sind z. B. eiweiß- und fettreiches Essen, insbesondere Fisch, Saures oder sauer Eingelegtes (z. B. Rollmops) und vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Dies wird im Volksmund auch als Katerfrühstück bezeichnet. Zwar fühlt man sich danach oft besser, wissenschaftlich bewiesen ist die Wirksamkeit dieser Speisen gegen den Kater allerdings nicht.

Da fetthaltiges Essen auch als vorher einzunehmendes Gegenmittel empfohlen wird, sollte da schon was dran sein. Ich hab vorhin eine Hühnernudelsuppe gegessen. Das müsste ganz gut gewesen sein: Flüssig und fettig.

Bewegung: Des Weiteren hilft körperliche Betätigung an der frischen Luft (z. B. Spazierengehen oder schwimmen gehen), um einen Kater schneller zu bewältigen.

Ich werd gleich eh etwas rausgehen. Aber an diese Möglichkeit hatte ich gar nicht so gedacht.

Vitamin C und B1 sollten eingenommen werden, da Alkohol diese Vitamine aus dem Körper entfernt. Am Abend zuvor sollte man eine stark dosierte Magnesiumtablette zu sich nehmen, erst am Morgen ein Calciumpräparat.

Hm, das wären ja Sachen, die eigentlich einfach zu realisieren wären. Sollte man sich mal merken. Wobei man ja nen Kater eigentlich auch selten plant.

Und jetzt noch was ganz Wichtiges zu Kopfschmerztabletten:

Von der Einnahme von schmerzstillenden Mitteln (Acetylsalicylsäure und Paracetamol) ist abzuraten, da sie in Kombination mit Alkohol starke Magen- (Aspirin) oder Leberschäden (Paracetamol) hervorrufen können. Ibuprofen gilt als unbedenklich, da es in der Regel keine Schäden am Körper in Verbindung mit Alkohol verursacht, allerdings verstärkt es die Trunkenheit.

Ich hab Ibuprofen hier, ist aber seit Januar abgelaufen und ich hab es daher nicht genommen. War mir aber neu, dass es solche Unterschiede macht, welche Schmerztabletten man nimmt. Aber ich nehme ohnehin selten und ungern welche.

Eine Frage, die in diesem Zusammenhang natürlich auch immer sehr interessiert: Bei welchen Getränken entsteht am ehesten ein Kater?

Auch die Auswahl der alkoholischen Getränke spielt eine entscheidende Rolle. Alkopops, billiger Wein und schlechter Wodka enthalten oft besonders hohe Mengen an giftigen Fuselalkoholen. Der gleichzeitige Konsum verschiedener alkoholhaltiger Getränke hat allerdings entgegen landläufigen Meinungen und Sprichwörtern generell keinen Einfluss auf den Kater am nächsten Morgen. Entscheidend ist nur, dass die Getränke möglichst reinen Ethanol und keine anderen Alkohole enthalten. Ethanol ist von allen berauschenden Alkoholen der am wenigsten schädliche Stoff für den Menschen. Besonders reines Ethanol ist z.B. in hochwertigem Wodka enthalten.

Komisch, dass da jetzt kein Wort zu Bier verloren wird.

Ich hab jedenfalls erstmal die ganze Zeit gar nichts gemacht außer nen Energy Drink zu trinken. Das war immerhin schon mal Flüssigkeit und ließ mich auch mal ein wenig wach werden. Ein paar Schlückchen Wasser hab ich dann noch getrunken und sonst gar nichts. Und ich hatte wahnsinnige Kopfschmerzen! Hab mich zwischendurch nochmal ein wenig hingelegt – komischerweise ohne einzuschlafen. Vielleicht lag das an den Kopfschmerzen. Hab mir dann oben bereits erwähnte Hühnersuppe gemacht und mir danach Gedanken darüber gemacht, ob man seit sieben Monaten abgelaufene IBU-ratiopharm 400 akut noch nehmen kann. Entschieden hab ich mich dann dafür, mich einfach nochmal 1-2 Stunden ins Bett zu legen. Bin wieder nicht eingeschlafen, aber es hat einigermaßen geholfen.

Und nun gehe ich auf die nächste Party. Aber ich werde früh wieder zu Hause sein und vor allem keinen Tropfen Alkohol anrühren.

Die Zitate sind alle aus dem Wikipedia-Eintrag Kater (Alkohol). Dort steht auch noch einiges mehr zum Thema.

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