Meet the Staatssekretär

Dietrich Birk (CDU)Zufällig hab ich gestern auf dem Stuttgarter Schlossplatz Dietrich Birk getroffen. Er ist seit Juni 2006 neuer Staatssekretär im CDU-geführten Wissenschaftsministerium und war mein Gegenkandidat im Landtagswahlkampf. Entgegen meiner Befürchtung hat er auch nicht versucht, mir wieder CDU-Düngestäbchen anzudrehen.

Dafür haben wir so 10-15 Minuten über Hochschulpolitik diskutiert. Ist auch eher mein Gebiet als Düngestäbchen. So kamen wir dann auch auf das Thema Hochschule 2012, also den Ausbau von Studienkapazitäten in Baden-Württemberg, wo es meiner Ansicht nach bisher nur warme Worte gab.

Dem widersprach er natürlich heftig und verwies auf die Abschlusskonferenz der zwölf „regionalen Dialoge“ mit den jeweiligen Industrie- und Handelskammern am kommenden Montag. Dazu hatte ich allerdings keine Einladung bekommen, was mich schon sehr gewundert hatte, da ich bei dem großen Auftaktkongress ja als Podiumsredner dabei war.

Etwa drei Stunden später hatte ich eine Mail mit einer Einladung im Postfach. Witzigerweise ging die an eine andere Adresse als die, die ich ihm gegeben hatte.

Da bin ich jetzt mal gespannt, was Montag dabei rauskommt. Danach kann sich wenigstens keiner mehr rausreden, die Dialoge würden ja noch laufen. Günther Oettinger wird auch wieder dabei sein und das Schlusswort sprechen.

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4 Responses to “Meet the Staatssekretär”

  1. Ist es eigentlich Absicht, dass nur die Wikipediaseite und nicht der offizielle Webauftritt von Herrn Dr. Dietrich Birk (Primärquelle) verlinkt ist?

    Leider fehlt den Studenten wie so vielen nicht organisierten Gruppen eine Lobby, die in eben solchen Diskussionsrunden vertreten ist.
    (vgl. §§41ff GGO, Vorschriften auf Landesebene habe ich nicht so schnell gefunden)

    Viel Erfolg auf der Konferenz; ich glaube ja immer noch, dass man auf diesem Weg mehr Erfolg hat als über Druck auf der Straße.

  2. @Kai
    Bei der letzten Erwähnung hatte ich seine Website verlinkt, diesmal (absichtlich) Wikipedia. Von dort kommt man ja auch auf seine Website, andersrum nicht.

    Ich glaube, dass beides wichtig ist. Proteste auf der Straße bringen mehr Öffentlichkeit und bauen Druck auf. Mit diesem Druck im Hintergrund kann man dann in direkten Gesprächen hier und da manchmal was erreichen.

    In BaWü und Bayern wurden die verfassten Studierendenschaften 1977 bzw. 1973 abgeschafft. Das wäre eine solche Lobby.

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