Ein iPad zu Weihnachten – die ersten 48 Stunden

Kauf ich mir ein Netbook, ein iPad oder einen anderen Tablet-PC? Diese Archos-Teile machen auch nen netten Eindruck. Diese Gedanken trug ich die letzten Wochen mit mir rum und auch mal kurz in die Welt hinaus.

Henning mit iPadNie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich dann zu Weihnachten ein iPad geschenkt bekomme – und das, wo ja noch nicht einmal Weihnachten ist. Aber ja, mein Arbeitgeber MOSAIQ MEDIA hat sich nicht lumpen lassen und mir und einigen Kollegen ein iPad geschenkt.*

Anfangs hatte ich ziemliche Start-Probleme. Ich hab bislang keine Micro-SIM-Card, die man für UMTS-Empfang auf dem iPad braucht (hab sie nun aber bestellt, ist unterwegs) und das iPad wollte mein WLAN nicht erkennen. Parallel dazu klappte auch meine iTunes-Registrierung nicht so recht.

Aber nach etwa fünf Versuchen der iTunes-Registrierung, die irgendwie an der Bezahlart Click and Buy scheiterte, ** und einer Umbenennung meines WLANs, so dass es keinen Umlaut mehr enthielt, war ich dann gestern Abend irgendwann soweit es richtig benutzen zu können.

Habe prompt 21 Apps auf dem iPad installiert und eine auch schon wieder gelöscht. Fast alle sind iPad-Apps, aber manche sind auch iPhone-Apps. Die gehen nämlich auch, sind dann allerdings recht klein (auf iPhone-Display-Größe eben) oder groß gezoomt.

Bei meinen Apps ist eigentlich alles dabei: Nachrichten (FTD, SPON), Social Web (Facebook, Tweetdeck, Foursquare), Spiele (Trade Nations, Harbor Master) usw.

Fazit

Ich muss sagen: Bis auf die Startschwierigkeiten bin ich echt sehr positiv überrascht. Hätte nicht gedacht, dass ein iPad so viel Spaß macht. Jetzt muss ich nur noch meine Termine mit dem Google-Kalender synchronisiert bekommen und den Mobilbetrieb testen. Ach ja, der Akku ist ne Wucht. Ich bin echt platt, wie lange der hält.

Danke für dieses tolle Geschenk und auf ein weiteres, spannendes Jahr in dieser tollen Firma! :-)

* Die Geschenkauswahl in Form von Umschlag oder Kiste hatte was von dieser Show, wo es immer hieß: „Sie wollen Tor 1? Ich geb Ihnen diesen Umschlag und Tor 3 stattdessen, okay?“

** Dafür hab ich jetzt nen ungenutzten Click-and-Buy-Account.

7 Responses to “Ein iPad zu Weihnachten – die ersten 48 Stunden”

  1. Hmm… Wusstest aber schon, dass in nem Monat schon das nächste kommt?
    Wollte es mir auch kaufen, hab es aber gelassen. Der iPod touch ist ja noch ganz nett und bietet auch Zugang zum Appstore, aber iPhone und iPad sind doch wahrlich bescheiden. Alleine die restriktive Politik von Apple schreckt mich als liberalen, weltoffenen Menschen ab.

  2. Das iPad 2 wird im April/Mai im Handel landen. Die Produktion soll im Februar starten.

  3. Ich werd’s jetzt über Weihnachten sicher schon gut nutzen können und außerdem hab ich’s ja geschenkt bekommen.

  4. Führt gleich zur Nachfrage: Wie ist es bisher und kann man damit arbeiten?

  5. Zur Arbeit im Job-Sinn nutze ich es bislang nicht. Aber ich habe seit vier Tagen das erste Mal wieder meinen Laptop auf dem Schoß – das iPad war dagegen mein (nahezu) ständiger Begleiter.

    Für meine Mails und Termine ist es sehr praktisch, wenn auch bislang nur lesend. Auch konnte ich jetzt mal meiner Mutter meine Urlaubsfotos zeigen. Computer hat sie keinen und ich war bislang auch nie mit Laptop bei ihr.

    Geschrieben habe ich bislang nicht viel, aber es geht natürlich viel besser als auf dem Handy. Das iPad ist für mich auch eher eine Handy-Erweiterung als Laptop-Ersatz.

    Eigentlich wollte ich mir ein neues Handy kaufen, aber das lass ich jetzt wohl.

  6. Als private Spielerei zu teuer und für Enterprise Zwecke untauglich, herzlichen Glückwunsch Apple.

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