Daniel Mouratidis ist neuer Landesvorsitzender

Mit 119 Stimmen wurde Daniel Mouratidis soeben auf dem grünen Landesparteitag in Bad Krozingen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Memet Kilic kam auf 85 Stimmen.

Zig Glückwünsche und ein paar Radiointerviews hat er in den letzten Minuten schon hinter sich gebracht. Ich freue mich sehr für ihn bzw. auch für den ganzen Landesverband, denn er hat damit eine gute Wahl getroffen. Ich hab schon so mitgefiebert und Werbung für ihn gemacht, dass ich, glaube ich, nervöser war als er selbst.

Alex Schenk war im ersten Wahlgang deutlich hinten und hat daraufhin seine Kandidatur aufgegeben.

Jetzt bin ich natürlich noch gespannt, wie heute Abend die OB-Wahl in Heidelberg ausgeht. Dort wird im zweiten Wahlgang zwischen der Grünen Caja Thimm und dem Konservativen Eckart Würzner entschieden.

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11 Responses to “Daniel Mouratidis ist neuer Landesvorsitzender”

  1. Herzlichen Glückwunsch nachträglich! Skorpione sind die besten!!! :)

    Gruß und viel Glück eurem Landesverband…aber nehmt uns keine Stimmen weg ;)
    Lennart

  2. ich weiß, ich war vorhin auf dem rathaus wo das ergebnis verkündet wurde. interessant ist, dass wahlbezirke, die grüne hochburgen sind (z.b. vauban) teilweise überdurchschnittlich mit „Ja“ (also gegen den Verkauf und damit auch gegen die grüne Gemeinderatsfraktion) gestimmt haben.

    was lässt sich daraus ableiten?

  3. @nicolas: hatte ich jetzt nicht den Eindruck — zumindest das Rieselfeld ist ganze vorne dabei bei „nein“ (ebenso wie die typischen CDU-Orte Kappel und Günterstal).

  4. Heidelberg ging ja an den Unabhängigen …
    war das jetzt das Ende der grünen Siege? Oder nur ein Luftholen auf dem Weg der CDU in BaWü das Leben so richtig schwer zu machen?

  5. @nicolas + Till
    Ich hab irgendwo gelesen, dass das eigentlich Interessante war, dass quer durch alle Gegenden der Stadt ganz unabhängig von der dort normalerweise dominierenden Parteipräferenz quasi überall eine Zwei-Drittel-Mehrheit für den Verbleib der Wohnungen im städtischen Eigentum war. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn Kürzungen woanders sind sicher nicht das, was die Gegner wollten, nun aber ja quasi erzwingen.

    @Robin
    Es hat leider ganz am Ende nicht geklappt, aber so nah am OB-Sessel waren die Grünen in Heidelberg doch noch nie. Also war das sicher kein Rückschlag, sondern nur ein Noch-nicht-ganz-Sieg. :-)

    P.S.: Sorry, hab dich eben erst aus dem Spam-Filter befreit.

  6. ah hab mich schon gewundert – liegt sicher an der neuen URL von meinem Blog. Die Änderung hat wohl die Alarmglocken schrillen lassen *G*

  7. @Henning: naja, nicht ganz — in den SPD-Hochhaus-Vierteln stehts: 90:10, in den reichen CDU-Vororten und im grünen Rieselfeld nur noch 65:45 — also, nicht mehr ganz 2/3-Mehrheit ;-) — unter dem Link oben gibt’s eine Liste nach Stadtteilen.

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