Eine Woche ohne Smartphone

Seit ganz genau sieben Tagen habe ich kein Smartphone mehr. Erst im Juli 2012 hatte ich mir ein Samsung Galaxy Nexus gekauft und war damit sehr zufrieden. Leider mag es keine Stürze in Aufzugschächte. Dieses Feature hatte ich beim Kauf aber auch nicht so im Fokus. ;-)

Kaputtes Smartphone - hier aus einer Kit-kat-Werbung

Jedenfalls stelle ich jetzt fest, was ich am meisten vermisse: WhatsApp. Sei es um mit Freunden den Tag über etwas in Kontakt zu bleiben, sei es um Verabredungen zu planen. Ich bin selbst etwas überrascht davon. Wobei es vielleicht auch mit daran liegt, dass ich jetzt mein iPad wieder mehr bei mir habe und das natürlich auch einige Funktionen des Smartphones abdecken kann (E-Mails, Facebook, Einchecken). WhatsApp gibt’s für das iPad nicht. Aber da ich sowieso die meiste Zeit des Tages einen Computer um mich rumhabe, sind Facebook und E-Mails auch nicht das, wofür ich das iPad seitdem oft nutze. Das ist viel mehr Foursquare – ich muss ja schließlich einchecken. ;-)

Einfach nur eine – zumindest mich – faszinierende Feststellung am Rande. Und ja, natürlich kommt wieder ein neues Smartphone. :-)

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9 Responses to “Eine Woche ohne Smartphone”

  1. Andromeda

    Die Leute sind schon so abhängig von dieser scheiß Technik, früher kam man auch ohne Smartphone aus. Also kann man das heute auch. Ich zum beispiel brauch nicht so ein scheiß Ding. Der Umwelt zu liebe mache ich nicht jeden Trend mit. Ich lebe bewusst und überlege was man wirklich brauch und was nicht. Die Kapitalisten muss man nicht unnötig unterstützen. Da gibt es genug dumme Schaffe die es tun.

  2. Ah, und Internet brauchst du unbedingt? Und überhaupt Strom? Tu mal bitte nicht so als wären die anderen alle böse (oder „dumme Schafe“ – danke übrigens für die Beleidigung) und du bist total gut.

    Es ist kein Schwarz/Weiß-Ding, es sind viel mehr sechs Milliarden Schattierungen von Grau.

  3. Ich find es ziemlich smart auf das Smartphone zu verzichten! Ich merke selbst immer wieder, wie stark das Gerät über meinen Alltag regiert. Und gerade der Punkt der ständigen Erreichbarkeit macht doch im Grunde Angst.
    Daher – Daumen hoch für deine Aktion!

  4. Also ich finde es auch eine coole Idee. Man merkt dann erstmal wie „abhängig“ man inzwischen von diesem Teil geworden ist. Da kann ein wenig Abstand schon ganz gut tun.

  5. Jetzt sind es schon zwei Wochen und es ist tatsächlich ein bisschen wie fasten – nur halt mit fünf Tagen Verspätung.

    Dennoch: Es war nicht freiwillig und nicht geplant. Und dass ich noch kein neues habe, hat auch eher organisatorische Gründe (der Google Store will unbedingt ne Kreditkarte).

  6. Mir ist übrigens ähnliches widerfahren, nur mit dem Unterschied dass mein Smartphone (übrigens ein Gerät von Big A.) nicht in einen Fahrstuhlschacht gefallen ist, sondern bloß von einem knapp 1 Meter hohen Tisch. Ergebnis: Display ziemlich hinüber.

    Ich finde Smartphones durchaus praktisch, aber dass diese Dinger z.B. in Sachen Robustheit und Empfang den Uralt Handys meilenweit unterlegen sind finde ich schon ärgerlich.

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