Kennzeichnung von Werbung: Trennungsgebot

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Eben kam ein Anruf von jemandem, der auf einem Blog von mir (nicht diesem) einen Link in einem Artikel kaufen wollte. Meine erste Reaktion war ein Nein, als er weiter nachbohrte, sagte ich dann, dass die Voraussetzung auf jeden Fall wäre, dass ich den Link als Werbung kennzeichne.

Da war er sehr irritiert, das hätte er noch nie gehört. Auch die großen Zeitungen und Verlage würden das ja ohne Kennzeichnung machen und ob ich dafür eine Quelle hätte.

Leider höre ich das sehr oft. Jeder kennt wohl den Begriff Schleichwerbung und erwartet auch in den Medien, die er so liest, keine Vermischung von redaktionellen und werblichen Inhalten.
Aber bei Werbelinks scheinen viele Webmaster da gar keine Notwendigkeit dazu zu sehen.

Dabei schreibt das Gesetz eindeutig eine Trennung von Werbung und redaktionellem Inhalt vor. Man kennt ja das kleine Wort „Anzeige“, das nicht nur bei Google AdSense, sondern auch in Zeitungsanzeigen drüber oder druntersteht.

Ich hab ihm jedenfalls nach dem Telefonat dann diesen Link hier geschickt: Das Trennungsgebot nach § 6 Telemediengesetz (TMG)

Trennungsgebot nennen es die Juristen. Andere sprechen einfach von „Verarschung“ der User. Beides ist ernstzunehmen und dementsprechend gibt es bei mir nur gekennzeichnete Werbung. Bei smileblue.com steht z.B. klar „Werbelinks“ davor.

Leider gibt es Plattformen, die Linkverkauf organisieren und die Webmaster dabei zu einer „kreativen“ Kennzeichnung von Werbelinks aufrufen, indem sie zum Beispiel „Partner“ oder „Empfehlungen“ davorschreiben.

Meiner Ansicht nach kennzeichnet das jedoch ganz eindeutig eben keine Werbung, sondern Partner bzw. Empfehlungen. Und Empfehlungen sind meine Meinung – und keine bezahlte Werbung.

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Angebot & Nachfrage?

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Dass die marktwirtschaftlichen Prinzipien von Angebot und Nachfrage nicht immer stimmen, zeigt sich alleine schon daran, dass es weder die perfekte Frau, noch den perfekten Mann gibt.

Nachfrage gäbe es ja genug…

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Indische Waschnüsse

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Ich bin gerade auf einem Internet-Marketing-Seminar. Mir wurde hier gestern gesagt, dass nur 16 Leute (im Jahr oder im Monat – weiß nicht mehr genau) nach indischen Waschnüssen googlen.

Ich frag mich jetzt gerade, ob das stimmt, aber statt dafür SEO-Tools zu benutzen, mach ich einfach mal ein kleines SEO-Experiment. Ich schreibe über indische Waschnüsse und gucke, wie viele Leute darüber vorbeikommen und welche Google-Position ich für „indische Waschnüsse“ erreiche.

Hat schon mal jemand mit indischen Waschnüssen gewaschen? Gibt’s eigentlich auch Wasch-Nüsse aus anderen Ländern oder sind da nur die aus Indien interessant? Ein Kollege meinte, er hätte schon mal welche benutzt. Mir sagt das nicht wirklich was.

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Zweiter Arbeitstag in der Charlottenstraße

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Seit gestern bewohnen* wir nun unser Ersatzbüro in der Charlottenstraße 3, weil unser altes Büro in der Urbanstraße 1 nach dem Brand (bzw. nach den Löscharbeiten) erst saniert werden muss.

Zwei bis sechs Monate oder auch sechs bis neun Monate hört man so als Dauer. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und die Wände und Böden sind halt ziemlich von Wasser durchtränkt worden. Zum Glück ist bei uns nichts beschädigt. Die ganzen Rechner und Server laufen wie gehabt.

Ein bisschen Papier ist nass geworden, aber paar Spritzer sonst auf dem Monitor und am Mauskabel, aber sonst nichts. Anfangs roch interessanterweise gar nichts nach Rauch, aber seit alles getrocknet ist, riecht das Papier dann doch nach Rauch.

Seit gestern sind wir nun wie gesagt im Ersatzgebäude direkt nebenan. Wir sitzen hier direkt über der Musikbibliothek am Charlottenplatz im ersten Stock. Unser Besprechungsraum ist genau an der Spitze des Gebäudes, die auf die große Kreuzung zeigt.

Nach dem großen Schreck wie stark wir dann doch von dem Brand bzw. eben den Löscharbeiten betroffen waren, sind wir nun alle sehr positiv überrascht wie schnell und reibungslos wir umgezogen sind.

Seit gestern Mittag arbeiten wir eigentlich wie gehabt weiter. Natürlich müssen wir ein bisschen was aufholen, wobei auch das sich einigermaßen in Grenzen hält, weil einiges auch von zu Hause – neudeutsch: im Home Office – erledigt werden konnte.

Dennoch freuen wir uns, wenn wir dann irgendwann in unseren schönen Altbau im Jugendstil zurückkönnen. Aber jetzt sind wir erstmal froh, dass wieder Alltag eingekehrt ist und wir nicht wie die Stuttgarter Zeitung schrieb „vor dem Nichts“ stehen.

Das haben wir allerdings auch der Allianz zu verdanken, die uns so schnell die Ersatzbüros direkt nebenan und in etwa in gleicher Größe (eher etwas größer) verschafft hat. Daher haben wir jetzt auch alle Allianz-Chipkarten für Mitarbeiter von Fremdfirmen.

So, und jetzt muss ich mal weiterarbeiten. Mittagspause beendet.

* Oder heißt das „bearbeiten“?

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Mysteriöse Post: Apokalypse, Watte und USB-Stick

Da geht man am Sonntagabend an seinen prall gefüllten Briefkasten und findet neben normalen Briefen einen sehr dicken, weißen Briefumschlag mit Sichtfenster in dem man meine Adresse, aber keinen Absender sehen kann.

Was ich da glaub noch nicht gesehen hatte: der Briefumschlag ist nicht frankiert, muss also bei mir direkt eingeworfen worden sein. Ich mache ihn also auf und sehe, dass auf dem Deckblatt außer meiner Adresse nur noch „Freiburg, 05.02.2010“ oben rechts und an der Stelle des Betreffs des Briefs „APOKALYPSE“ steht. Sonst nichts.

Auf den anderen beiden weißen Blättern ist nichts, gar nichts. Dazu gibt es noch einen weißen Wattebausch. Als ich den in die Hand nehme, merke ich, dass das was drin ist. Man rechnet ja in solchen Momenten mit nahezu allem. Drin war dann ein USB-Stick.

Auf dem USB-Stick steht „Spaceloop XL by CnMemory“ und „4 GB“. Nachdem ich mein Anti-Virus-Programm nochmal gecheckt habe, habe ich den USB-Stick dann auch mal angeschlossen. Das Laufwerk heißt „Da bin ich!“ und enthält ein paar harmlos aussehende Ordner namens Symantec, Steganos, OO und ClipInc. Außerdem die Dateien menu.exe und autorun.inf im Hauptverzeichnis.

Ich habe keine der Dateien bisher gestartet. Das wollte ich trotz Anti-Virus-Prüfung des Sticks dann doch nicht riskieren. Windows meldet übrigens, der Datenträger sei beschädigt und ob es ihn reparieren soll, was ich bisher immer verneint habe.

Hat irgendjemand eine Ahnung, was es mit diesem seltsamen Brief und dem USB-Stick auf sich hat? Kein Absender, Freiburg als angeblicher Ort, aber direkt bei mir eingeworfen, kein Text außer „APOKALYPSE“ und dazu dieser Stick und ich mit Namen und Adresse als Empfänger.

Update (08.02., 14:00 Uhr): Bei mir hat sich per Telefon ein anderer Blogger gemeldet, der einen sehr ähnlichen Brief mit USB-Stick und Betreff „APOKALYPSE“ bekommen hat.

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Wieviel Geld durch’s Nichtrauchen gespart?

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Ich bin ja leidenschaftlicher Nichtraucher – manche würden vielleicht auch „militanter Nichtraucher“ sagen, aber so militant finde ich mich gar nicht.

Jedenfalls kam ich nun durch einen „Wieviel Geld habe ich nach einem Monat nicht mehr rauchen gespart?“-Eintrag im Blog eines Ex-Rauchers auf die Frage:

Wie viel Geld habe ich dadurch gespart, dass ich nie mit Rauchen angefangen habe?

Die große Frage ist dabei natürlich, wie viele Zigaretten man ansetzen müsste und wie man eigentlich die Preissteigerungen der letzten Jahrzehnte einbezieht. Und natürlich welches Anfangsalter man beim Rauchen ansetzt.

Ich würd einfach mal 14 als Anfangsalter nehmen und eine Schachtel Zigaretten pro Tag. Bleibt natürlich die Frage, wie man die Preissteigerungen für eine Packung Zigaretten da einberechnet, denn wenn ich die letzten 14 Jahre jeden Tag eine Schachtel Zigaretten geraucht hätte, hätte ich ja mit der Zeit immer weniger geraucht. Da waren ja mal über 20 Zigaretten in einer Schachtel (für 5 DM) und jetzt sind’s glaub 17 Zigaretten für 4 EUR.

Wenn ich einfach mal die 14 Jahre nehme und eine Schachtel pro Tag zum heutigen Preis, dann habe ich

14 Jahre x 365 Schachteln x 4 EUR =
20.440 EUR

gespart.

Eine schöne Summe, die ich leider irgendwie bei mir gar nicht finde. 😉 So richtig zufrieden bin ich aber wegen der Preissteigerungen noch nicht mit der Berechnung. Hat jemand Vorschläge?

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Dipl.-Kfm. techn. – Diplom-Zeugnis ist da!

Eben habe ich mein Diplom-Zeugnis aus dem Briefkasten geholt. Das kam jetzt etwas überraschend. Ich warte nämlich eigentlich noch auf das Ergebnis meiner Diplomarbeit.

Grob weiß ich’s durch das Zeugnis nun, weil die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Diplomarbeit alle in sprachlicher Form (sehr gut, gut, befriedigend, ausreichend) genannt sind. Ich werd morgen mal anrufen.

Was mich ein bisschen wundert, ist, dass das Ausstellungsdatum der 28. Oktober 2009 ist – der Tag an dem ich die Diplomarbeit abgegeben habe. Aber um so besser für mich, denn 2001-2009 sieht als Studiendauer doch etwas besser aus als 2001-2010. 😉

Ich freu mich jedenfalls sehr, das Diplomzeugnis nun vor mir liegen zu haben. Nun habe ich vom Staat die Erlaubnis, ein paar Buchstaben vor meinen Namen zu schreiben:

Dipl.-Kfm. techn. Henning Schürig

Technisch orientierte BWL hieß mein Studiengang. Und seit heute ist dieses Kapitel endgültig beendet. Tschüss, Uni Stuttgart!

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Server-Umzug am Wochenende: New York/Berlin

Kommendes Wochenende ziehen alle meine Websites von New York nach Berlin auf einen schnelleren Webserver. Nein, ich wechsle nicht den Webhoster, denn ich bin mit W3W sehr zufrieden. Und das seit etwa zehn Jahren.

Ich ziehe nur von deren Server in New York auf deren Server in Berlin. Der ist erstens näher dran, wodurch sich der Ping* deutlich verbessern dürfte und außerdem ist er auch von ihrer Ausstattung her besser, also schneller.

Ich bin mal gespannt. Aktuell liegt der Ping meist so bei etwa 180 ms, teilweise auch über 200 ms. Früher waren das beim gleichen Hoster meist um die 80 ms, wenn ich mich richtig erinnere.

Sollte eine meiner Websites jedenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag – oder wenn’s richtig doof läuft ab Sonntag – nicht erreichbar sein, wisst ihr, woran’s liegt.

Betroffen sind davon folgende Domains: henningschuerig.de, henning-schuerig.de, smileblue.com, schuerig.org, schuerig.com, schuerig.biz, lnkz.de, wahlross.de, internetagentur-stuttgart.eu, ecard-center.de, funrunners.de, fun-runners.de und marathonlaufen.de

* Als Ping bezeichnet man die Reaktionszeit des Servers auf eine gesendete Anfrage. Die Zeit zwischen Abschicken und dem Empfangen der Reaktion misst man dabei üblicherweise in ms.

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Neue Domains registriert

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Da ich ja nun finanziell so gut dastehe wie noch nie (wow, wie das klingt – aber es ist ja so), habe ich mir in den letzten Tagen mal ein paar Domains gegönnt.

Da wären zunächst mal schuerig.eu, schuerig.org und schuerig.biz
Außerdem wahlross.de und internetagentur-stuttgart.eu

Letzteres ist erstmal ein AdSense-Projekt. Beim Rest wollte ich mir vor allem erstmal die Domains sichern. Mal sehen, was da noch kommt.

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