Wieviel Geld durch’s Nichtrauchen gespart?

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Ich bin ja leidenschaftlicher Nichtraucher – manche würden vielleicht auch „militanter Nichtraucher“ sagen, aber so militant finde ich mich gar nicht.

Jedenfalls kam ich nun durch einen „Wieviel Geld habe ich nach einem Monat nicht mehr rauchen gespart?“-Eintrag im Blog eines Ex-Rauchers auf die Frage:

Wie viel Geld habe ich dadurch gespart, dass ich nie mit Rauchen angefangen habe?

Die große Frage ist dabei natürlich, wie viele Zigaretten man ansetzen müsste und wie man eigentlich die Preissteigerungen der letzten Jahrzehnte einbezieht. Und natürlich welches Anfangsalter man beim Rauchen ansetzt.

Ich würd einfach mal 14 als Anfangsalter nehmen und eine Schachtel Zigaretten pro Tag. Bleibt natürlich die Frage, wie man die Preissteigerungen für eine Packung Zigaretten da einberechnet, denn wenn ich die letzten 14 Jahre jeden Tag eine Schachtel Zigaretten geraucht hätte, hätte ich ja mit der Zeit immer weniger geraucht. Da waren ja mal über 20 Zigaretten in einer Schachtel (für 5 DM) und jetzt sind’s glaub 17 Zigaretten für 4 EUR.

Wenn ich einfach mal die 14 Jahre nehme und eine Schachtel pro Tag zum heutigen Preis, dann habe ich

14 Jahre x 365 Schachteln x 4 EUR =
20.440 EUR

gespart.

Eine schöne Summe, die ich leider irgendwie bei mir gar nicht finde. 😉 So richtig zufrieden bin ich aber wegen der Preissteigerungen noch nicht mit der Berechnung. Hat jemand Vorschläge?

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Dipl.-Kfm. techn. – Diplom-Zeugnis ist da!

Eben habe ich mein Diplom-Zeugnis aus dem Briefkasten geholt. Das kam jetzt etwas überraschend. Ich warte nämlich eigentlich noch auf das Ergebnis meiner Diplomarbeit.

Grob weiß ich’s durch das Zeugnis nun, weil die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Diplomarbeit alle in sprachlicher Form (sehr gut, gut, befriedigend, ausreichend) genannt sind. Ich werd morgen mal anrufen.

Was mich ein bisschen wundert, ist, dass das Ausstellungsdatum der 28. Oktober 2009 ist – der Tag an dem ich die Diplomarbeit abgegeben habe. Aber um so besser für mich, denn 2001-2009 sieht als Studiendauer doch etwas besser aus als 2001-2010. 😉

Ich freu mich jedenfalls sehr, das Diplomzeugnis nun vor mir liegen zu haben. Nun habe ich vom Staat die Erlaubnis, ein paar Buchstaben vor meinen Namen zu schreiben:

Dipl.-Kfm. techn. Henning Schürig

Technisch orientierte BWL hieß mein Studiengang. Und seit heute ist dieses Kapitel endgültig beendet. Tschüss, Uni Stuttgart!

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Server-Umzug am Wochenende: New York/Berlin

Kommendes Wochenende ziehen alle meine Websites von New York nach Berlin auf einen schnelleren Webserver. Nein, ich wechsle nicht den Webhoster, denn ich bin mit W3W sehr zufrieden. Und das seit etwa zehn Jahren.

Ich ziehe nur von deren Server in New York auf deren Server in Berlin. Der ist erstens näher dran, wodurch sich der Ping* deutlich verbessern dürfte und außerdem ist er auch von ihrer Ausstattung her besser, also schneller.

Ich bin mal gespannt. Aktuell liegt der Ping meist so bei etwa 180 ms, teilweise auch über 200 ms. Früher waren das beim gleichen Hoster meist um die 80 ms, wenn ich mich richtig erinnere.

Sollte eine meiner Websites jedenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag – oder wenn’s richtig doof läuft ab Sonntag – nicht erreichbar sein, wisst ihr, woran’s liegt.

Betroffen sind davon folgende Domains: henningschuerig.de, henning-schuerig.de, smileblue.com, schuerig.org, schuerig.com, schuerig.biz, lnkz.de, wahlross.de, internetagentur-stuttgart.eu, ecard-center.de, funrunners.de, fun-runners.de und marathonlaufen.de

* Als Ping bezeichnet man die Reaktionszeit des Servers auf eine gesendete Anfrage. Die Zeit zwischen Abschicken und dem Empfangen der Reaktion misst man dabei üblicherweise in ms.

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Neue Domains registriert

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Da ich ja nun finanziell so gut dastehe wie noch nie (wow, wie das klingt – aber es ist ja so), habe ich mir in den letzten Tagen mal ein paar Domains gegönnt.

Da wären zunächst mal schuerig.eu, schuerig.org und schuerig.biz
Außerdem wahlross.de und internetagentur-stuttgart.eu

Letzteres ist erstmal ein AdSense-Projekt. Beim Rest wollte ich mir vor allem erstmal die Domains sichern. Mal sehen, was da noch kommt.

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Banking ökologisch und sozial

Als ich noch ein kleines Kind war, haben meine Eltern für mich drei Sparbücher eingerichtet. Bei jeder Bank auf unserem Dorf eines. Eines bei der Sparkasse, wo mein Vater Kunde ist, eines bei der Postbank, wo meine Mutter Kundin ist und eines bei der Volksbank.

Vermutlich deshalb überall, weil ich so am Weltspartag dreimal Spardosen, Kuscheltiere oder andere schöne Dinge geschenkt bekam. Die Banken sind ohnehin alle drei nebeneinander im kleinen Dorfzentrum. Genau weiß ich es aber nicht.

Es war dann weniger die Abgrenzung von den Eltern als vielmehr das für mich interessante Jeans-Sparbuch-Konzept das dazu führte, dass die Volksbank vor Ort meine Hauptbank wurde. Nicht nur, dass das Sparbuch von außen dem Stoff einer Jeans ähnelte, nein, für jede eingezahlte Mark bekam ich einen Jeans-Sparpunkt, den ich auf meinen Jeans-Spar-Kalender kleben konnte. Hatte ich 30 Punkte voll, konnte ich das Blatt abgeben und bekam ein Geschenk.

Das Jeans-Sparen hatte allerdings eine Altersgrenze und hörte somit irgendwann auf. Allerdings hatte ich dann ein Girokonto dort – mit eigener ec-Karte. Das war schon was Tolles. Als ich dann 2001 aus unserem Dorf wegzog, blieb ich bei der Volksbank und führte meine Bankgeschäfte per Online-Banking durch.

Jetzt steht ja demnächst das erste richtige Gehalt an und man macht sich so seine Gedanken über alles mögliche. Steuern, Krankenversicherung, Riester-Rente, Berufsunfähigkeitsversicherung und eben auch über seine Bank. Eigentlich war schon lange klar, dass ich nach dem Studium von der Dorf-Volksbank 600 km entfernt von Stuttgart wegmöchte zu einer Bank vor Ort.

GLS-Bank (Logo)Irgendwann innerhalb der letzten 1-2 Jahre stieß ich auf Twitter auf die GLS-Bank. Eine Bank, die selbst twittert, ist ja schon mal was Besonderes. Aber das ist nicht das Einzige, was die GLS-Bank besonders macht. Bei ihr regiert nicht das Geld allein, auch Ethik spielt eine Rolle.

Daher investiert die GLS-Bank ihr Geld nach ökologischen und sozialen Kriterien. „Das Gegenteil der Bad Bank“, schreibt dazu der Tagesspiegel in einem Artikel mit dem Titel „Die Geldverbesserer“. Spekulationen am Finanzmarkt finden nicht statt, die GLS-Bank vergibt stattdessen Kredite für Investitionen, die zu ihren Richtlinien passen.

Jeder Kunde kann zudem angeben, welchen Bereich er mit seinem Geld gefördert haben möchte: Ökologische Baufinanzierung, erneuerbare Energien, Leben im Alter, Freie Schulen und Kindergärten, Gesundheit, ökologische Landwirtschaft, Behinderten-Einrichtungen, Wohnprojekte, Kultur oder die Biobranche. Wohin das Geld fließt, macht die GLS-Bank außerdem sehr transparent.

Möglich wird dies unter anderem dadurch, dass die Mitglieder der GLS-Bank, also diejenigen, die Anteile an der Eingetragenen Genossenschaft (eG) halten, hierfür keine Dividende bekommen. Außerdem kann man als Anleger ganz oder teilweise auf seine Zinsen verzichten – wenn man denn möchte.
Aber auch ohne diesen Verzicht tut man mit seinem Geld bei der GLS-Bank Gutes, denn man kann sicher sein, dass damit nicht die Rüstungsindustrie, Atomkraftwerke oder andere ethisch schwer bis gar nicht vertretbare Dinge unterstützt werden. Bei herkömmlichen Banken weiß man das nicht. Da zählt nur die Rendite, der maximal mögliche Ertrag.

Ich bin jetzt übrigens durch Zufall gestern wieder auf die GLS-Bank aufmerksam geworden als ich auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken durch einen Linktipp beim Utopia-Einkaufsratgeber landete und dann ein paar Klicks weiter bei ökosozialen Banken landete.

GeldEine Bank, die twittert und bloggt, ökologische und soziale Investitionen fördert und noch dazu in Stuttgart eine Filiale hat – was will ich mehr? Ich werde vielleicht noch heute dort vorbeigehen und mich zumindest mal beraten lassen, vielleicht aber auch direkt ein Konto eröffnen.

Vom Girokonto übers Sparbuch bis hin zur Kreditkarte – alles dabei. Und es ist noch dazu auch noch etwa 30 EUR pro Jahr billiger als wenn ich bei der LBBW ein BW-extend-Konto eröffne. Mal ganz abgesehen von der Krisenfestigkeit der beiden Banken.
Bei der Stuttgarter Volksbank wäre es noch etwas billiger, aber die 16 EUR jährlich mehr kann man für den ökologisch-sozialen Hintergrund schon mal ausgeben.

Ach ja, die Einlagen bei der GLS sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) abgesichert und Geld abheben kann ich wie bisher auch kostenlos an jedem Automaten der Volksbanken, Raiffeisenbanken oder der Sparda-Bank – oder gegen Gebühr an fremden Automaten.

Einige Videos zur GLS-Bank gibt’s in deren YouTube-Account und ansonsten Infos auf der Website. Per Twitter haben sie sich bei mir auch schon gemeldet. Ich ruf jetzt mal in der Stuttgarter Filiale an.

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Mein künftiger Job

Es ist soweit. Die Diplomarbeit liegt beim Zweitgutachter und ich habe nen tollen Job gefunden.

Es war ja schon spannend zu sehen, wie ich auf Xing permanent Nachrichten mit mehr oder weniger konkreten Jobangeboten bekam. Mal von mir bereits bekannten Leuten, mal von Unbekannten. Mal von Firmen, die bei den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland und weltweit sehr weit oben stehen, mal von eher unbekannten, kleineren Firmen.

Und obwohl ich letztlich keine einzige Bewerbung geschrieben habe, habe ich nun ab 1. Januar einen schönen Job gefunden. Zuerst das, was vielleicht für die meisten das Interessanteste ist: Ich bleibe in Stuttgart.

Dort werde ich nun sehr zentral gelegen – quasi am Charlottenplatz – MOSAIQ MEDIA (Logo)als Account-Manager bei MOSAIQ MEDIA arbeiten. Und da die im Web 2.0 mit Blog, Twitter und flickr bereits gut unterwegs sind, kümmere ich mich um die Kunden. 😉

Schnittstelle zum Kunden sein, dabei sowohl beraten als auch die Umsetzung der Aufträge koordinieren, das klingt für mich sehr spannend. Da kann ich auch eher die gesamte Breite meines Online-Wissens einsetzen als nur meine Spezial-Kenntnisse im Bereich Online-Marketing, Web 2.0 und Enterprise 2.0.

Ach ja, ihr werdet es euch schon gedacht haben: Die MOSAIQ MEDIA GmbH ist eine Internet-Agentur. Gestern Nachmittag haben wir die letzten Details des Jobs festgemacht und die endgültige Entscheidung gefällt, zusammenzuarbeiten. Abends war ich dann gleich auf der Weihnachtsfeier.

Ich freu mich auf die Zusammenarbeit in einem sehr netten Team und in toller Arbeitsatmosphäre. 🙂

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Stromberg: Vergleich alter und neuer Folgen

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Ich guck ja schon seit der ersten Staffel gerne Stromberg. Aktuell gucke ich die vierte Staffel online. Manchmal war der Stromberg-Hunger aber größer als das aktuelle Stromberg-Angebot.

Also guck ich mir hin und wieder auch alte Stromberg-Folgen an. Dabei hat sich mir ein Gefühl bestätigt, das ich vorher schon hatte: Die alten Folgen von Stromberg sind viel lockerer und unbeschwerter.

Bernd Stromberg selbst hatte früher mehr seine Höhen und Tiefen, hatte oft auch gute Laune (wenn auch meist unberechtigterweise) und ist jetzt doch zunehmend nur noch eine tragische Gestalt. Auch „Ernie“ ist überhaupt nicht mehr zum Lachen zumute, was früher doch immer öfter mal der Fall war. Tanja und Ulf sind auch nur noch am Streiten. Und Erika? Ja, die ist ja tot.

Irgendwie keine schöne Bilanz. Auch wenn ich damit nicht sagen will, dass die neuen Folgen schlecht wären. Aber es ist nicht mehr so unbeschwert.

Wie es mit Stromberg nach der vierten Staffel weitergeht, ist übrigens noch offen. Im Gespräch sind eine fünfte Staffel, aber auch ein Kino-Film.

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Mappus scheut allzu große Nähe zu Stuttgart 21

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Der wohl künftige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, möchte offenbar nicht ganz so eng mit Stuttgart 21 verknüpft sein, wie es Oettinger war.

Er sagte dem SWR, es wäre „sicherlich schwer vermittelbar“, wenn die Kosten 4,5 Milliarden EUR übersteigen würden. Er meint, man müsse dann „drüber reden“ und er wolle sich nicht festlegen.

Bei Oettinger hieß es immer, wenn Stuttgart 21 kippe, kippe auch Oettinger. So war klar, dass er ein Scheitern mit allen Mitteln verhindern würde. Mappus scheut offenbar eine so enge Verbindung seiner Person mit diesem gigantischen Tunnel-Projekt, das nach regierungsunabhängigen Berechnungen mindestens 6,9 Milliarden EUR kosten wird.

Er will wohl nicht mitkippen, wenn S21 kippt.

Via Tilo Berner.

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