Mozzarella-Remouladen-Käse-Dialog beim Bäcker

Ein Dialog heute am späten Vormittag beim Bäcker an der Theke mit den belegten Brötchen. Ich wusste schon, dass da alles – oder eben fast alles – mit Käse oder Frischkäse zubereitet wird, was beides nicht mein Fall ist.Käse
Also startete ich mich einer klaren Frage:

Ich: “Haben Sie auch was ohne Käse oder Frischkäse?”
Sie: “Hm, nee, das sieht schlecht aus. Hm, außer das hier: Tomate-Mozzarella…”
Ich: “Ja, aber Mozzarella, das ist doch auch Käse.”
Sie: “Ach so. Hmm… wir können Ihnen aber auch was machen.”
Ich: “Okay. Dann hätte ich gerne so eins mit Schnitzel.”
Sie: “Da ist dann halt noch Remoulade drauf.”
Ich: “Aber kein Käse?”
Sie: “Nee.”
Ich: “Ah, ja dann ist das doch genau das, was ich suche.”
Sie: “Ach so.”

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Digitaler Jakobsweg

Da macht sich ein Blogger-Neuling für den ersten Eintrag Gedanken über die Motivation hinter dem Bloggen und findet ganz nebenbei eine Formulierung, die ich großartig finde:

Oder WARUM man diesen Weg gehen will. Denn manchmal liegt der Wert im “erleben” des Weges. So eine Art digitaler Jakobsweg also, ganz bequem zuhause und ohne blutende Füße. Wie praktisch.

Digital (Ortsschild)
Warum ich das so großartig finde? Keine Ahnung. Es berührt mich irgendwie. Es drückt gefühlt viel aus, was ich so mit meinem Blog erlebt habe. Er existiert ja nun auch schon über acht Jahre und gerade in den ersten Jahren war da sicher viel digitaler Jakobsweg dabei.

Viele Einträge waren damals sehr spontan*. Kein Wunder bei zwei Einträgen am Tag. Da haut man raus, was einem gerade in den Sinn kommt. Digitales Nachdenken. Öffentliches Nachdenken. Natürlich nicht komplett ohne vorheriges internes Nachdenken, aber in der Konsequenz eben doch viel transparenter und öffentlicher.

Digitaler Jakobsweg also. Gefällt mir.

* So wie dieser hier übrigens auch. :-)

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BarCamp Stuttgart 7 alias bcs7: Es war ein Fest!

Es war wieder Barcamp. In Stuttgart. Das bedeutet: Viele tolle Menschen, viel Networking, viele Anregungen, spannende Themen, tolle Atmosphäre und – einige ahnen es sicher – wenig Schlaf.

Ihr hört es schon raus, es war super! Ich habe nach meinen ersten sechs Barcamps in Stuttgart dieses Mal endlich auch eine Session gehalten bzw. es wurden dann auf aktive Bitte hin zwei.

Eine Session zum Thema digitale Transformation, also wie sich die Wirtschaft umstellen muss, um sich an den digitalen Wandel anzupassen. Hier haben wir vor allem diskutiert und uns darüber ausgetauscht, welche Beispiele wir kennen, wo wir uns Digitalisierung dringend wünschen und natürlich ging es auch um Hürden in Unternehmen.

Bei der zweiten Session ging es um SEO, also Suchmaschinenoptimierung. Wie schaffe ich gute Positionen in Google? Beide Sessions waren gut besucht. Es kamen deutlich mehr Leute als sich bei der Sessionplanung gemeldet hatten. Insbesondere die SEO-Session kam sehr gut an:

SEO-Session auf dem BarCamp Stuttgart (bcs7), Tweet mit Lob Richtig rührend fand ich die Barcamp-Teilnehmer, die mehr durch Zufall dort reingeraten sind (teilweise durch Parallelveranstaltungen im gleichen Gebäude) und richtig, richtig begeistert waren, dass hier so viele hilfsbereite, offene und inspirierende Menschen auf einem Haufen sind.

Neben viel Inspiration und tollen, neuen Kontakten nehme ich auch eine ganz Reihe an “Lass uns demnächst mal sprechen” mit: Kooperationen, potentielle Kunden und eine potentielle Praktikantin.

Und nun lasse ich die tollen Bilder von Tilo Hensel sprechen:

Henning Schürig (Vorstellungsrunde beim Barcamp Stuttgart, bcs7)

Ich bei der Vorstellungsrunde – jeder Teilnehmer nennt Namen und drei Stichworte

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dmexco 2014: Menschen, Gespräche und platte Füße

Die letzten zwei Tage habe ich in Köln auf der dmexco verbracht – der größten Online-Marketing-Messe Deutschlands. Als ich so richtig beruflich mit Online-Zeugs anfing, war noch die OMD (Online-Marketing Düsseldorf) an dieser Stelle. Im Jahr 2008 war ich damals auf der OMD und auf die dmexco hab ich’s, glaube ich, nie geschafft. Hat ja auch jeder Arbeitgeber etwas andere Veranstaltungsvorlieben.

Dieses Jahr spontan auf die dmexco zu gehen, hat sich aber definitiv gelohnt. Hab einige Kontakte auffrischen können, die ich teils länger nicht gesehen hatte, einige neue geknüpft und – man glaubt es kaum – auch immer noch Menschen getroffen, die ich online schon lange kannte, aber noch nicht persönlich. Gerald Steffens, es war mir eine Ehre! Nach etwa sieben, acht Jahren standen wir uns plötzlich gegenüber – natürlich am Stand von OnPage.org, einem sehr guten, aber auch hochpreisigen SEO-Tool.

Definitiv eine Messe für Menschen und Gespräche, wie auch Mike Schnoor schreibt.

Mein Fitbit hat am ersten Messetag fast einen Rekord vermeldet, aber im Urlaub hatte ich dann doch an einem Tag noch mehr Schritte. Am zweiten Tag hab ich’s dann ruhiger angehen lassen. Zum Beispiel mit einem Pläuschchen in der Blogger-Area – mit Klaus Eck, Maik Meid und Christoph Hüning (siehe Foto oben, Gruppen-Selfie von Maik).

Vielen Dank für die interessanten Gespräche – auch an Christian Beilborn, Jörn Sieveneck, Markus Jakobs und andere.

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Strand-Urlaub in Russland

Wie einige wissen, war ich zwei Wochen im Urlaub in Russland. Das Reise-Ziel Russland ergab sich aus privaten Gründen. Viele Vorurteile, die man so kennt, haben sich für mich nicht bestätigt. Hier schon mal eines: In Russland ist es bitterkalt. Die Eiszeit hat dort nie aufgehört.

Okay, das war etwas überspitzt. Aber wir hatten dort immer so 25 bis gut 30 °C. Bis auf eineinhalb Regentage in Moskau und einen nicht so warmen Tag am Strand. Wobei sich das Wetter an unserem letzten Tag auch in Sankt Petersburg zu drehen begann.

Strand in Russland (Sosnowy Bor, Finnischer Meerbusen)

Strand in Russland (Sosnowy Bor, Finnischer Meerbusen)

Merke: Russland ist nicht gleichzusetzen mit dem Winter in Sibirien. Das russische Staatsgebiet umfasst von der kalten über die gemäßigte Zone alles bis zu den Subtropen. Nur tropisch ist es dort nicht. Aber ich war hauptsächlich in und um St. Petersburg, also in der gemäßigten Zone. Im Sommer 2010 waren es dort bis zu 37 °C – aber im Winter 1941 gab es auch schon -42 °C.

Das war mein Russland-Bericht – Teil 1. Ich dachte mir, ich splitte das mal in mehrere kleine Einträge auf, sonst wird das nie was.

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Kommunalwahl-Empfehlungen für Stuttgart 2014

Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg und damit auch in Stuttgart rücken näher. In sechs Tagen ist es soweit. Zeitgleich mit der Europawahl wird hier ein neuer Gemeinderat (alias Stadtrat) und ein neues Regionalparlament gewählt.
Kommunalwahl Stuttgart 2014, Stimmzettel

Nachdem die Kommunalwahl in Stuttgart vor fünf Jahren bundesweit für Schlagzeilen sorgte, weil die Grünen erstmals stärkste Kraft wurden, ist diesmal natürlich die Spannung besonders groß: Bleiben die Grünen stärkste Kraft oder holt sich die CDU diesen “Titel” zurück?

Ich finde, es hat der Stadt sehr gut getan, dass die jahrzehntelange CDU-Herrschaft aufgebrochen wurde und frischer Wind ins Rathaus kam. Gleichzeitig kann nun wohl kein Mensch mehr behaupten, es wäre der Untergang, wenn Grüne regierten. Wir tun das seit 2011 in einer grün-roten Regierung im Land, stellen seit 2009 die stärkste Fraktion im Gemeinderat und seit 2013 mit Fritz Kuhn den Oberbürgermeister.

Wie letztes Mal möchte ich hier aber auch wieder ein paar persönliche Wahlempfehlungen aussprechen. Denn in Stuttgart haben alle Wahlberechtigten 60 Stimmen für den Gemeinderat – bis zu drei können bei einer Person kumuliert (angehäuft) werden und die Stimmen können über verschiedene (Partei-)Listen verteilt werden (panaschieren).

Meine Empfehlungen für drei Stimmen – alle auf der grünen Liste (Nr. 1) zu finden:

  • Anna Deparnay-Grunenberg (Platz 5)
  • Björn Peterhoff (Platz 8)
  • Gabriele Nuber-Schöllhammer (Platz 9)
  • Benjamin Lauber (Platz 12)
  • Suvi-Kristin Welt (Platz 23)
  • Matthias Filbinger (Platz 24)
  • Peter Mielert (Platz 46)

Diese Empfehlungen sind meine Highlights. Ich hab noch nicht alle 60 Stimmen vergeben, auch nicht genannte Personen haben also noch Chancen auf drei Stimmen von mir. Aber ich kenne auch noch nicht alle so gut und hab daher nur die 120%-igen Empfehlungen mit reingenommen. Und ganz wichtig: Auf keinen Fall mehr als 60 Stimmen vergeben, sonst wird der Stimmzettel ungültig. Wenn ihr den Menschen da oben jeweils drei Stimmen gebt, sind das übrigens 24 21 Stimmen. Ohne Taschenrechner lässt sich kaum wählen. ;-)

Ich bin gespannt auf Sonntag, werde wie üblich im Schlesinger bei der grünen Wahlparty zu finden sein und hoffe, dass möglichst viele von den obigen Kandidatinnen und Kandidaten bzw. überhaupt möglichst viele Grüne in den Gemeinderat einziehen.

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