Strand-Urlaub in Russland

Wie einige wissen, war ich zwei Wochen im Urlaub in Russland. Das Reise-Ziel Russland ergab sich aus privaten Gründen. Viele Vorurteile, die man so kennt, haben sich für mich nicht bestätigt. Hier schon mal eines: In Russland ist es bitterkalt. Die Eiszeit hat dort nie aufgehört.

Okay, das war etwas überspitzt. Aber wir hatten dort immer so 25 bis gut 30 °C. Bis auf eineinhalb Regentage in Moskau und einen nicht so warmen Tag am Strand. Wobei sich das Wetter an unserem letzten Tag auch in Sankt Petersburg zu drehen begann.

Strand in Russland (Sosnowy Bor, Finnischer Meerbusen)

Strand in Russland (Sosnowy Bor, Finnischer Meerbusen)

Merke: Russland ist nicht gleichzusetzen mit dem Winter in Sibirien. Das russische Staatsgebiet umfasst von der kalten über die gemäßigte Zone alles bis zu den Subtropen. Nur tropisch ist es dort nicht. Aber ich war hauptsächlich in und um St. Petersburg, also in der gemäßigten Zone. Im Sommer 2010 waren es dort bis zu 37 °C – aber im Winter 1941 gab es auch schon -42 °C.

Das war mein Russland-Bericht – Teil 1. Ich dachte mir, ich splitte das mal in mehrere kleine Einträge auf, sonst wird das nie was.

{lang: 'de'}

Kommunalwahl-Empfehlungen für Stuttgart 2014

Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg und damit auch in Stuttgart rücken näher. In sechs Tagen ist es soweit. Zeitgleich mit der Europawahl wird hier ein neuer Gemeinderat (alias Stadtrat) und ein neues Regionalparlament gewählt.
Kommunalwahl Stuttgart 2014, Stimmzettel

Nachdem die Kommunalwahl in Stuttgart vor fünf Jahren bundesweit für Schlagzeilen sorgte, weil die Grünen erstmals stärkste Kraft wurden, ist diesmal natürlich die Spannung besonders groß: Bleiben die Grünen stärkste Kraft oder holt sich die CDU diesen “Titel” zurück?

Ich finde, es hat der Stadt sehr gut getan, dass die jahrzehntelange CDU-Herrschaft aufgebrochen wurde und frischer Wind ins Rathaus kam. Gleichzeitig kann nun wohl kein Mensch mehr behaupten, es wäre der Untergang, wenn Grüne regierten. Wir tun das seit 2011 in einer grün-roten Regierung im Land, stellen seit 2009 die stärkste Fraktion im Gemeinderat und seit 2013 mit Fritz Kuhn den Oberbürgermeister.

Wie letztes Mal möchte ich hier aber auch wieder ein paar persönliche Wahlempfehlungen aussprechen. Denn in Stuttgart haben alle Wahlberechtigten 60 Stimmen für den Gemeinderat – bis zu drei können bei einer Person kumuliert (angehäuft) werden und die Stimmen können über verschiedene (Partei-)Listen verteilt werden (panaschieren).

Meine Empfehlungen für drei Stimmen – alle auf der grünen Liste (Nr. 1) zu finden:

  • Anna Deparnay-Grunenberg (Platz 5)
  • Björn Peterhoff (Platz 8)
  • Gabriele Nuber-Schöllhammer (Platz 9)
  • Benjamin Lauber (Platz 12)
  • Suvi-Kristin Welt (Platz 23)
  • Matthias Filbinger (Platz 24)
  • Peter Mielert (Platz 46)

Diese Empfehlungen sind meine Highlights. Ich hab noch nicht alle 60 Stimmen vergeben, auch nicht genannte Personen haben also noch Chancen auf drei Stimmen von mir. Aber ich kenne auch noch nicht alle so gut und hab daher nur die 120%-igen Empfehlungen mit reingenommen. Und ganz wichtig: Auf keinen Fall mehr als 60 Stimmen vergeben, sonst wird der Stimmzettel ungültig. Wenn ihr den Menschen da oben jeweils drei Stimmen gebt, sind das übrigens 24 21 Stimmen. Ohne Taschenrechner lässt sich kaum wählen. ;-)

Ich bin gespannt auf Sonntag, werde wie üblich im Schlesinger bei der grünen Wahlparty zu finden sein und hoffe, dass möglichst viele von den obigen Kandidatinnen und Kandidaten bzw. überhaupt möglichst viele Grüne in den Gemeinderat einziehen.

{lang: 'de'}

Aufräumen im Blog: 404-Links entfernt

Im Laufe der nun fast acht Jahre haben sich hier im Blog viele Links angesammelt. Wer hier kommentiert, kann einen Link zu seiner Website oder seinem Blog hinterlassen oder auch sonstige Links in die Kommentare schreiben und ich selbst habe natürlich auch viel verlinkt – in den ersten Jahren ganz besonders extrem.

Da allerdings viele Blogs aufgegeben wurden oder entrümpelt und auch andere Websites teilweise dichtgemacht oder Artikel gelöscht haben, haben sich viele Links angesammelt, die auf nicht mehr existierende Seiten verweisen und so dann letztlich auf eine 404-Fehler-Seite verweisen.

Nach meinem Relaunch bin ich dieses Thema nun mal angegangen. Das WordPress-Plugin Broken Link Checker ist dabei eine große Hilfe. Es schaut alle Links durch und listet mir diejenigen auf, die einen 404-Fehler oder ähnliches zurückliefern. Dann kann ich die URL mit einem Klick global (also überall, wo sie im Blog vorkommt) löschen – oder ändern. Ich hab teilweise nach Alternativadressen geguckt. Wenn also jemand als seine URL domain.de/wordpress angegeben hatte, habe ich geschaut, ob domain.de noch aktiv ist und dann den Link dorthin geändert.

Insgesamt habe ich etwa 400 kaputte Links (unique Links, also der Link tauchte ggf. mehrfach auf, wurde hier aber nur einmal gezählt) auf etwa 100 reduziert. Bei den anderen muss ich mal noch schauen, weil die Links ggf. von mir oder jemand anderem im Text genannt wurden und der Text natürlich dann angepasst werden müsste. Manche Blogeinträge müsste ich dann auch nochmal hinsichtlich ihrer Existenzberechtigung überprüfen, wenn sie nur auf einem solchen Link basierten und der nun gar nicht mehr da ist.

Und warum mache ich das? Auf nicht mehr existente Seiten verlinken, ist für niemanden gut. Weder mögen Besucher so etwas, noch Google. Denn eine Seite mit vielen 404-Links scheint nicht gut gepflegt zu sein und das kann für Google Anlass für eine Herabstufung sein.

Es waren übrigens etwa als 15 % aller unique Links fehlerhaft – ca. 400 von 2700. Es lohnt sich also, den eigenen Blog mal zu überprüfen. Und wenn ihr selbst euren Blog umzieht – und sei es nur von domain.de/blog zu domain.de – dann macht im eigenen Interesse (und dem derer, die euch verlinken) eine Weiterleitung.

{lang: 'de'}

Website und Blog fusioniert

Bald acht Jahre gibt es nun meinen Blog und schon sehr lange wollte ich das mal machen, was ich nun endlich gemacht habe: Meine Website unter henningschuerig.de und den Blog unter henningschuerig.de/blog zu einer Seite mit einem CMS fusionieren.

Jetzt ist es vollbracht. Vergangene Nacht saß ich bis etwa sechs Uhr dran und heute den Tag über auch nochmal ne ganze Weile. Schließlich ist die ganze Technik nicht gerade meine Kernkompetenz. An ein paar Ecken ist es auch noch nicht ganz so, wie ich das gerne hätte, aber das wird noch.

Redesign henningschuerig.de und Blog 2014

Redesign henningschuerig.de und Blog 2014

Inhaltlich hat sich erst einmal nicht wirklich etwas verändert. Die statischen Seiten Henning, Online-Business und Politik, die es zuvor auf henningschuerig.de gab, gibt es nun mit 99 % identischem Text und ähnlicher Struktur hier. Die Startseite enthält nach wie vor die Teaser der neuesten Blog-Einträge und die neuesten Tweets. Neu ist lediglich ein kleiner vorangehender Text. Über die alten statischen Seiten des Blogs sollte ich mal noch drübergehen. Die Blog-Einträge habe ich inhaltlich gar nicht verändert.

Allerdings haben sich alle URLs im Blog geändert, da “blog” aus der URL entfallen und so aus henningschuerig.de/blog/2014/baustellen/ nun henningschuerig.de/2014/baustellen/ geworden ist. Daher wird auch die Anzahl der Likes und +1 erst einmal wieder überall mit null angezeigt, da diese Zahl sich eben auf die URL bezieht und die sich geändert hat. Die alten Links gehen dank einer Weiterleitung aber natürlich weiterhin.

Und nun bitte ich um rege Benutzung, Likung und Feedback! Vielleicht fallen euch auch noch Dinge auf, die ich übersehen habe…

Nachtrag: Das ist dann wohl jetzt henningschuerig.de 4.0.

{lang: 'de'}

Baustellen…

Ich hätte ja einige Blog-Themen auf Lager, aber gerade komm ich nicht dazu. Zu viele andere Baustellen. Mittelfristig möchte ich in Stuttgart eine Wohnung kaufen – und zwar möglichst zentral. Ich liebe es einfach, alles schnell und oft sogar zu Fuß erreichen zu können. Aber das ist weder leicht, noch billig. Wer also Tipps hat…

So viel zu einer großen Baustelle.

Noch dazu setze ich mich gerade intensiv mit Rechtsformen, Fördermöglichkeiten etc. für eine Unternehmensgründung auseinander. Schon wieder? Ja, etwa ein Jahr nach dem Beginn meiner Selbstständigkeit bin ich – sagen wir es mal vorsichtig – dabei, intensive Überlegungen über die nächste Stufe anzustellen. Und das nicht alleine. Da werde ich ein anderes Mal noch intensiver drauf eingehen. Ihr könnt euch sicher vorstellen – auch das ist eine sehr große Baustelle.

Politisch bin ich derzeit eher Beobachter. Aber das dafür intensiv. Die Zeit reicht nicht für alles und meine Prioritäten haben sich da in den letzten Jahren neu sortiert.

Und auch sonst ist das Leben spannend, aufregend und positiv. Mehr sei hier nicht verraten. Meine Privatsphäre steht schon zähneklappernd in der Ecke, ich muss die mal beruhigen gehen. ;-)

{lang: 'de'}

Mein Sommerurlaub 2013 alias Karibik 2014

Mein Sommerurlaub 2013 fand im Januar 2014 statt, aber Sommer war trotzdem, jedenfalls so wie ich den definiere (Sommer = Sonne). Ich war nämlich auf Martinique, einer französischen Insel in der Karibik.

Pflanze am Strand - Martinique, KaribikIm Sommer war mir die Selbstständigkeit erst noch zu frisch, um mir Urlaub zu gönnen und dann war auf einen Schlag zu viel zu tun. So hab ich mir nach dem arbeitsintensiven Jahresende knapp zwei Wochen Karibik gegönnt.

Da ich natürlich letztes Jahr alles auf Mitte Januar verschoben habe, will ich’s kurz machen: Die Karibik ist optisch und auch vom Wetter her echt ein Traum! Wobei ich wettermäßig wohl sogar ne schlechte Zeit erwischt habe. Eigentlich ist die Regenzeit auf Martinique längst vorbei, aber in den ersten Tagen erlebte ich immer wieder kleine Schauer. Man liegt am Strand, es fängt an zu regnen, man setzt sich auf, überlegt, was man macht – und schon ist der Regen vorbei. Das waren meist nur so 30-60 Sekunden. Gegen Ende meiner Zeit wurde es mehr, aber das hat mir nicht weiter was ausgemacht.

Strand Salines - Martinique, KaribikSchon eher schwierig fand ich die Verständigung. Martinique gehört zu Frankreich und ist damit Teil der EU, was natürlich sehr praktisch ist (Perso zur Einreise reicht und bezahlt wird in Euro). Aber wie man das ja auch schon von den Festland-Franzosen kennt: Englisch ist nicht so. Und dass auf Martinique auch noch 80 % aller Touristen aus Frankreich kommen, macht’s nicht unbedingt besser. Mein Französisch ist sogar besser als deren Englisch – und ich würde sagen, ich kann gar kein Französisch. Selbst beim Friseur im Hotel konnte die Friseurin nicht einmal “yes” oder “no”, geschweige denn “cut” oder “short” (und hat meine Haare trotzdem short gecuttet).

An das Wetter und die Uhrzeit (dort ist es jetzt 8:58 Uhr) hätte ich mich gewöhnen können. Sprachlich und sozial bin ich aber auch froh, wieder hier zu sein. In diesem Sinne: Willkommen in 2014, liebe Leserinnen und Leser!

{lang: 'de'}