Zukunftskongress: Henning in Berlin

Am kommenden Wochenende bin ich in Berlin. Endlich ist es soweit: Der grüne Zukunftskongress steht an. Und in Berlin war ich auch schon ne ganze Weile nicht mehr. 🙂

Grüner ZukunftskongressViel wurde in den letzten Monaten in der Partei diskutiert und es wird sicher auch nach dem Kongress weiterdiskutiert. Er ist nur der Höhepunkt einer breit angelegten Zukunftsdebatte zur künftigen Ausrichtung der Partei. Selten war es so nötig wie nach doch sehr aufreibenden sieben Jahren Regierungsbeteiligung im Bund und selten wäre es so gut möglich gewesen wie jetzt, wo wir uns derzeit überall in der Opposition befinden.

Die Regierungszeit hat uns vieles an Kompromissen abverlangt. Manchmal wusste man nicht mehr so genau, was wir aufgrund von Kompromissen vertreten und was wir aus eigener Überzeugung für richtig halten. Zu der Zukunftsdebatte gehört sicher auch ein kritischer Blick nach hinten, viel wichtiger ist jedoch die Diskussion über morgen. Neue Fragen brauchen neue Antworten und auch viele alte Fragen brauchen bessere Antworten.

Ein sehr spannendes Thema ist das bedingungslose Grundeinkommen. Neben der Bildungspolitik wird das wohl mein Schwerpunkt auf dem Kongress sein. Auf der vorangegangenen Regionalkonferenz mit weniger breitem Themenspektrum hatte ich mich für die Haushaltspolitik entschieden.

Bisher habe ich mindestens täglich gebloggt und das will ich auch beibehalten. Ich hoffe daher, dass ich in den nächsten Tagen schnell und unkompliziert ein passendes WordPress-Plugin für’s Moblogging – also das mobile Bloggen vom Handy aus – zum Laufen kriege. Ich weiß nicht, ob und wie oft ich dort Zugang zum Internet habe.

Genau genommen weiß ich gerade nicht einmal, wann genau ich fahre und wann ich wiederkomme. Das hängt noch von verschiedenen Faktoren ab. Spätestens fahre ich am Freitag und frühestens Sonntag komme ich wieder.

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Natürlich wählen!

Natürlich wählenSo schnell kann man in den Berliner Wahlkampf reinrutschen. Heute morgen kam eine Mail vom BUND-Landesgeschäftsführer Berlin wegen der Domain natuerlich-waehlen.de.

Diese Seite hatten Michael Joukov und ich als Kandidaten bei der Landtagswahl am 26. März in Baden-Württemberg für uns genutzt. Obwohl die Domain seine Idee war und er auch der Inhaber ist, haben wir sie auf meine Seite umgeleitet, da seine anfangs noch nicht fertig war.

Der BUND hat nun unter natuerlichwaehlen.de eine Kampagnen-Seite zur Bürgerschaftswahl in Berlin gestartet. Dort werden die Parteien in puncto Umweltschutz verglichen. Nun haben sich wohl immer wieder Leute auf unsere Seite verirrt und sind dann bei henningschuerig.de gelandet.

Wir sind der Bitte des BUND um den Link gerne nachgekommen und ich habe auch die Seite nun etwas angepasst. Natürlich wählen am 17. September in Berlin! Eine doppelte Botschaft, beides ist wichtig.

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Der Bart kommt ab!

Mich würde zwar interessieren, wie das aussieht, wenn ich den jetzt noch 1-2 Monate weiterwachsen lasse, aber vom aktuellen Stand bin ich nicht so begeistert. Es gibt dann hier nochmal ein Vorher-Nachher-Foto, wo ihr dann alle sagen könnt, wie toll oder schade diese Entscheidung ist. 😉

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Passwörter und Passwortfragen

Man registriert sich ja immer häufiger irgendwo. Username und Passwort sind gefragt. Die Usernamen sind oft schon vergeben und Passwörter will man sich auch nicht immer neue ausdenken. Also haben wohl sehr viele ein Passwort für alles und die etwas Vorsichtigeren haben ein paar verschiedene Passwörter für verschiedene Sicherheitsstufen (z.B. Passwort für ein Forum als untere Sicherheitsstufe und Passwort für die Mails als höchste).

Da man das Passwort eh mehrmals verwendet, gibt man sich dann auch mehr Mühe ein gutes zu finden. Natürlich nicht einfach irgendwelche Wörter oder Namen, sondern mit Zahlen drin und am besten auch noch andere Zeichen.

Aber mein Passwort kann so sicher sein, wie es will, wenn man dann gezwungen wird, bescheuerte Standard-Passwort-Fragen á la „Geburtsname der Mutter“ oder „Zweiter Vorname des Vaters“ zu verwenden, reduziert sich die Sicherheit ruckzuck auf ein Minimum. Der Geburtsname meiner Mutter oder der zweite Vorname meines Vaters sind definitiv mehr Leuten bekannt als mein Passwort. Oft wird man dazu gezwungen, dort irgendwelche Angaben zu machen und oft sind nur bestimmte Standardfragen erlaubt und keine benutzerdefinierten.

Zum Kotzen! Wer das machen will, kann es ja machen, aber ich möchte das nicht.

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Russisch zitiert

Damit rechnet man ja wirklich nicht. Da findet man seinen Namen plötzlich auf ner russischen Seite. Und dann ist das noch die Deutsche Welle. Versteht man natürlich gar nichts. Immerhin war da noch ein Bild von dem Merkel-Podcast. Und tatsächlich, Babelfish-Übersetzung auf englisch und schon steigt mein Verständnis des Textes doch rapide an: Die Deutsche Welle Russland zitiert aus meinem Blogeintrag zum Merkel-Podcast. Allerdings ist der Übersetzer doch ziemlich schlecht. Wenn hier also jemand russisch kann…

Deutsche Welle Russland (Screenshot)

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Solibart V

Mehr und mehr Seiten verlinken die Solidaritätsbart-Aktion. Niels hat sich (zunächst) mal Solibartstoppeln zugelegt, beim Mann² sieht es eher nach einem Bart² aus (Quadrat, nicht 2.0). Auch r:rrhoblog verweist auf die Aktion und Fooligan hat Foto-Indizien dafür, dass auch Tyra Banks mitmacht. Nico hat in Basel sogar passende StreetArt-Aufkleber entdeckt.

Sapere aude hat die Aktion glatt einfach zum zweiten Mal verlinkt. Insgesamt verlinken nun 13 verschiedene Blogs auf die Aktion. :-)#

Ich hab derweil meinen Bart mal upgedatet. Gestern Mittag sah er noch so aus:
Henning mit Vollbart

Nun hat die Solidarität an Breite verloren, aber sie geht immer tiefer:
Henning mit abgespecktem Solibart

Mehr Solidaritätsbärte in der entsprechenden flickr-Group, meine vorherigen Artikel zu dem Thema: Solidaritätsbart, Solidaritätsbart II, Solidaritätsbart III und Solibart IV.

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Keep off the Grass

Keep of the Grass - Günther Grass

Klein-Günther hat Scheiße gebaut. Groß-Günther hat daraus gelernt. Er war damals 17. Ohne sein Outing wäre niemand auf die Idee gekommen, dass er in der Waffen-SS war. Genau deshalb sind viele jetzt enttäuscht von ihm, dabei zeigt genau das doch, dass er danach viel richtig gemacht hat. Mehr als jetzt seine Kritiker. Deswegen: Keep off the Günther Grass.

Lesenswert dazu auch: Grasswurzel-Journalismus, Demontage einer moralischen Instanz und die Frage, ob der Kirchen-Karrierist Joseph der heutige Papst ist.

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Solibart IV

Die Welt wird bärtiger und ich bin Schuld. Chris aus Tübingen macht – mit echtem Bart und auch sonst fast unkenntlich – mit beim Solidaritätsbart. Tom’s Diner bringt Soli-Bart Simpson und Waffengewalt ins Spiel.

Sehr gut passend zu sapere aude, der vor lauter terroristischem Aktionismus gar nicht mehr weiß, was er zuerst bekämpfen soll und nen flickr-Kampfbund gründen will (und ich hab locker die ersten fünf Mal immer Kampfhund gelesen). Aber wir erleichtern auf der anderen Seite ja auch den Kampf gegen den Terror und stellen die Fahndungsliste schon vor dem Anschlag bei flickr rein. Und unseren Flüssig-Sprengstoff trinken wir vor Besteigen des Flugzeugs natürlich auch brav aus.

Terrorismus und Bärte: untrennbar(t)

Mehr zum Thema unter Solidaritätsbart, Solidaritätsbart II und Solidaritätsbart III. In Nummer III sind alle bisherigen Verlinker erwähnt.

P.S.: Bald sind es 500 Kommentare. Der 500. Kommentierer bekommt von mir ein nettes Dankeschön! Wenn das mal kein Anreiz ist… 😉

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Guten Appetit!

Manchmal wacht man morgens auf und hat Riesenhunger. An anderen Morgenden ist das ganz anders. Von Hunger oder Appetit ist überhaupt nichts zu spüren. Mir ist jetzt klar warum: In unserem Leben verschlucken wir etwa zehn Spinnen nachts im Schlaf. Dass man da dann keinen Hunger mehr hat, ist klar. So oder so.

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Solidaritätsbart III

Die Unterstützung für die Aktion Solidaritätsbart wächst. Mit Jens Scholz hat sogar ein recht prominenter Blogger die Aktion aufgegriffen.

Auch der/das frisch in die Top 100 der Deutschen Blogcharts eingezogene Blog Wildbits macht mit. Dazu gesellt sich Stefan Hermann, der letztens auf mit seiner Ode an Toni Mahoni auf Spreeblick zu sehen war. Vor etwa einer Stunde hat mit Kai Nehm auch ein Kommilitone von mir die Aktion in seinem Blog aufgegriffen.

Fairerweise muss man dazu sagen, dass Stefan und Kai ihre Bilder schon als erste nach mir in die flickr-Gruppe gestellt haben, aber die Aktion erst jetzt in ihren Blogs aufgegriffen haben. Da übrigens viele auch nur ihre Bilder in flickr posten ohne sie in ihren Blogs zu erwähnen, lohnt sich ein Blick in die Gruppe Solibart.

Weitere Bilder sind angekündigt. Ich lass mich überraschen. Es fehlen aber noch die Burkas, auch wenn Fotos von mir und Jens schon etwas in die Richtung gehen. Mädels, los geht’s!

Erster Blog war übrigens SoWhy, den ich schon im Posting Solidaritätsbart II erwähnt hatte. Allerdings fehlt noch ein Bild von ihm. Mein Soli-Bart nervt mich langsam etwas und sieht auch nach ungepflegtem Wildwuchs aus, aber bis zu meiner Prüfung lass ich ihn noch sprießen. Gibt dann hier nochmal ein Foto und dann ist auch wieder gut.

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